Geopark Schieferland

Eintauchen in Erdgeschichte...

Der Frankenwald zählt zusammen mit dem Fichtelgebirge zu "Bayerns steinreicher Ecke". Kaum irgendwo sonst in Europa finden sich so viele und so unterschiedliche Gesteinsformationen auf so kleinem Raum. Schiefer, Granit, Kalkstein, Marmor, Diabas, Kupfer oder Kohle sind nur einige der Bodenschätze, die man im Frankenwald überall finden kann. Die beeindruckende Steinachklamm im Steinachtal zählt zu Bayerns schönsten Geotopen. Hier kann man in "1.000 Schritte Erdgeschichte" erkunden...
Weltweit bekannt ist zum Beispiel das Teuschnitzer Wurstkonglomerat, das in seinem Aussehen an einen Pressack erinnert. 
Der Schiefer ist eines der prägendsten Gesteine des Frankenwaldes, deshalb ist die Region auch Teil des grenzüberschreitenden Nationalen Geoparks Schieferland 

Wo kann ich im Frankenwald

Geologie erleben

Ihre Suche ergab 5 Treffer

Willkommen im ehemaligen und einzigen Steinkohlerevier Süddeutschlands, in Stockheim.

Museum

Öffnungszeiten

Bergbaumagazin Stockheim

96342 Stockheim, Bergwerksstraße 47

Willkommen im ehemaligen und einzigen Steinkohlerevier Süddeutschlands, in Stockheim.

Freuen Sie sich auf einen spannenden Besuch im Besucherbergwerk Friedrich-Wilhelm-Stollen am Eingang zum wildromantischen Höllental.

Museum

Öffnungszeiten

Besucherbergwerk Friedrich-Wilhelm-Stollen mit Museum

95192 Lichtenberg, Friedrich-Wilhelm-Stollen 1

Freuen Sie sich auf einen spannenden Besuch im Besucherbergwerk Friedrich-Wilhelm-Stollen am Eingang zum wildromantischen Höllental.

Ludwigsstadt war eines der Zentren der Tafelfabrikation in Deutschland. Das Schiefermuseum Ludwigsstadt ist ein Museum zum Anfassen!

Museum

Öffnungszeiten

Deutsches Schiefertafelmuseum Ludwigsstadt

96337 Ludwigsstadt, Lauensteiner Straße 44

Ludwigsstadt war eines der Zentren der Tafelfabrikation in Deutschland. Das Schiefermuseum Ludwigsstadt ist ein Museum zum Anfassen!

Geologie erwandern auf einem "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland"

Fränkisches Steinreich

Hiking trail

Fränkisches Steinreich

19:00 h 1689 hm 2022 hm 75,3 km moderate

Zell im Fichtelgebirge

Karte wird geladen...

 Qualitätsweg Fränkisches Steinreich        76,3 km

 Bayerns steinreiche Ecke werden Frankenwald und Fichtelgebirge zu Recht genannt, denn kaum irgendwo sonst in Europa finden sich zahlreichere und unterschiedlichere Gesteinsformatio­nen auf solch kleinem Raum. Der geologische Untergrund bewirkt landschaftliche Vielfalt und die Landschaft prägt wiederum die Eigenart von Mensch und Kultur. Der Qualitätsweg „Fränkisches Steinreich“ – als rund 75 Kilometer langer Etappenweg konzipiert – zollt dieser einzigartigen Mischung Tribut. Auf dem „Steinreich“ kommt vieles zusammen – nicht nur Granit mit Kalkstein und Schiefer, sondern ebenso „Oberland“ mit „Unterland“, Buddhismus mit Marienverehrung und „treu katholisch bambergisch“ trifft auf „wehrhaft protestantisch markgräflich“. Vier Tagesetappen von 13 bis 24 km Länge verbinden mehr als 40 ausgesuchte Wegepunkte mit erd- und kulturgeschicht­lichem Hintergrund, von denen 22 mit erläuternden Schautafeln ausgestattet sind.

Etappe 1: Vom Waldstein zum Weißenstein     24,2 km

Am höchsten Punkt des Geoparks Schieferland, dem eindrucksvollen Granitmassiv des GroßenWaldsteins (871m), beginnt die erste und mit 24,7 km längste „Steinreich“-Etappe. Schon auf halbem Weg zur malerischen Marktgemeinde Zell endet an der Saalequelle das Fichtelgebirge in geologischer und landschaftlicher Hinsicht. Mit sanft gewellten Kuppen und wenig markanten Talun­gen breitet sich nun nach Nordwesten hin das Münchberger Hügelland aus, bei Geologen besser als „Münchberger Gneismasse“ bekannt. Landschaftlicher Auftakt ist der idyllische Haidberg, der auch als „Magnetberg“ bezeichnet wird, da die Eisenminerale im schillernd grünen Serpen­tinitgestein jeden Kompass unbrauchbar machen. Auf halber Strecke erzählt das eindrucksvolle Mordkreuz bei Mödlenreuth von einer schaurigen Bluttat und vor dem Anstieg zum Etappenziel am Weißenstein lädt die Marktgemeinde Stammbach zu einer letzten Rast ein.

Etappe 2: Vom Weißenstein nach Marienweiher     12 km

Kopf und Auge sind auf dieser nur knapp 13 km langen Etappe mehr gefragt als die Wander­beine, denn es gibt viel zu sehen und zu verweilen. So bietet der Aussichtsturm am Weißenstein einen grandiosen Rundumblick über Fichtelgebirge, Frankenwald und Obermaintal. Der wuchtige Turm besteht, wie der gesamte Berg, aus dem seltenen und harten Eklogit, der in einer Tiefe von 60 km entstand und durch die gewaltigen Kräfte der Gebirgsbildung an die Oberfläche gelangte. Vorbei am Singerweiher, wo schon Altbundeskanzler Willy Brandt beim Angeln half, geht es nach Herrnschrot, wo ganz unerwartet der Altarhügel samt überlebensgroßer Buddha-Statue am Muttodaya-Waldkloster erscheint. Hier leben, nur wenige Kilometer von der Hochburg der Marienwallfahrt Nordostbayerns entfernt, buddhistische Mönche einen ganz anderen spirituellen Ansatz. Über das Tal des Großen Koserbaches – einstmals ein Zentrum des spätmittelalterlichen Bergbaus – geht es auf alten Pilgerpfaden ins Etappenziel Marienweiher. Die eindrucksvolle spät­barocke Wallfahrtskirche darf sich laut päpstlichem Dekret als „basilica minor“ bezeichnen, eine Auszeichnung, die in Oberfranken nur drei weitere herausragende Kirchen teilen.

Etappe 3: Von Marienweiher ins Steinachtal     22 km

Vorbei am Schwedenkreuz, einem Sühnekreuz aus dem 16. Jahrhundert, führt die gut 22 km lange dritte Etappe zunächst zum Peterlesstein. Aus dem dort anstehenden Serpentinit wurden in alter Zeit Perlen für Rosenkränze – im Dialekt „Patterla“ genannt – hergestellt. Am Galgenberg bei Kupferberg endet die Münchberger Gneismasse. Der eindrucksvolle Blick über die Fränki­sche Linie ins „Unterland“ reicht bis zur Plassenburg bei Kulmbach und in die Fränkische Schweiz. Die enorm vielfältigen und teils mehr als 500 Millionen Jahre alten Schichten des Westfrankenwaldes prägen den weiteren Verlauf des Weges. Gleich hinter dem uralten Bergbaustädtchen Kupferberg (Bergbaumuseum) öffnen sich gewaltige Steinbrüche, in denen Diabas abgebaut wird, ein dem Basalt sehr ähnliches Gestein. Auf einem Diabasfelsen steht auch Schloss Guttenberg, der Stammsitz der alten Adelsfamilie. Neben Staatssekretären und Ministern hat sie mit dem derzeitigen Familienoberhaupt Enoch zu Guttenberg einen weithin anerkannten Dirigenten und Umweltschützer hervorgebracht. In eines der schönsten Wiesentäler des Frankenwal­des malerisch eingebettet liegt das Etappenziel, die bewirtschaftete Neumühle im Steinachtal.

Etappe 4: Vom Steinachtal an die Wilde Rodach     18,1 km

Am Beginn der letzten, etwa 18 Kilometer langen „Steinreich“-Etappe, steht der kurze Themenweg „1000 Schritte Erdgeschichte“, der die Entstehungsgeschichte der Erde und des Frankenwaldes maßstäblich erlebbar macht. Eine herausragende Landmarke ist hier die mehr als 60 m tiefe Steinachklamm, ein eindrucksvoller Felsriegel aus Quarzkeratophyr, einem ausgesprochen seltenen vulkanischen Gestein des Erdaltertums. Gleichermaßen selten und mehr als 500 Millionen Jahre alt sind Dreilapperkrebse (Trilobiten) und andere Fossilien, die am Galgenberg bei Schlopp gefunden wurden. Von dort geht es weiter durch den tief eingekerbten Lautengrund zum Pressecker Knock. Ein wahres Kleinod ist die Wehrkirche im nahen Presseck, wo im spätgotischen Chorgewölbe Malereien aus dem 16. Jahrhundert erhalten sind. Kurz bevor das „Steinreich“ am ehemaligen Gasthof Fels an der Wilden Rodach endet, setzt der altehrwürdige Marmorbruch am Köstenhof ein letztes historisches und landschaftliches Glanzlicht.

Tour-Infos

Dauer: ca. 19:00 h

Aufstieg: 1689 hm

Abstieg: 2022 hm

Länge der Tour: 75,3 km

Höchster Punkt: 829 m

Differenz: 424 hm

Niedrigster Punkt: 405 m

Difficulty

moderate

Panoramic view

moderate

Saisonale Eignung

geeignet
witterungsbedingt
nicht geeignet
unbekannt

JAN

FEB

MRZ

APR

MAI

JUN

JUL

AUG

SEP

OKT

NOV

DEZ

Eigenschaften

Features trail

Geological highlights

Main hiking trail

Rest point

Open

Gütesiegel

Anfahrt

Navigation starten:

Karte

Karte wird geladen...

Downloads

Tourinfo PDF
GPX Track

diese Seite teilen

Unterkünfte in der Nähe

Herzlich willkommen in unserer kleinen Ferienwohnung, diese liegt im nördlichen Fichtelgebirge. Von hier aus lassen sich unvergessliche Erlebnistouren durch unsere schöne Landschaft starten. Wir, Familie Popp, verwöhnen Sie aus unserer eigenen Bio-Bäckerei mit frischen Frühstücksbrötchen. Fühlen sie sich bei uns wohl.

ca. 7,5 km entfernt

Holiday home

95213 Münchberg, Sparnecker Str. 20

FȚȚȚ

Ferienwohnung Popp

Die Stellplätze mit Infrastruktur befinden sich direkt neben dem Hallen- und Freibad in ruhiger Lage. In direkter Nachbarschaft liegen außerdem eine Kegelbahn, Tennishalle, Schützenhaus sowie Gastronomiebetriebe. Die Nutzung des Platzes ist bei Festbetrieb nicht möglich.

ca. 8,9 km entfernt

RVPark

95213 Münchberg, Schützenstrasse 26b

Wohnmobilstellplatz Münchberg

Weitere Tipps in der Nähe

Das Rogg-In - Pädagogisch-Poetisches Informationszentrum für Roggen-Kultur, ist ein Museum, welches das Thema:

ca. 4,2 km entfernt

Museum

geschlossen

95163 Weißenstadt, Goethestr. 25

Rogg-In Pädagogisch-Poetisches Informationszentrum für Roggen-Kultur

Kinofilm

ca. 5,4 km entfernt

Event Series

95239 Zell im Fichtelgebirge, Kleinlosnitz 5

16. Bauernhofkino Kleinlosnitz

Mi., 06.07.2022

Kinofilme

ca. 5,4 km entfernt

Event Series

95239 Zell im Fichtelgebirge, Kleinlosnitz 5

16. Bauernhofkino Kleinlosnitz

Do., 07.07.2022

Kinofilme

ca. 5,4 km entfernt

Event Series

95239 Zell im Fichtelgebirge, Kleinlosnitz 5

16. Bauernhofkino Kleinlosnitz

Fr., 08.07.2022

Kinofilm

ca. 5,4 km entfernt

Event Series

95239 Zell im Fichtelgebirge, Kleinlosnitz 5

16. Bauernhofkino Kleinlosnitz

Sa., 09.07.2022

Unweit des Großen Waldsteins befindet sich das Oberfränkische Bauernhofmuseum Kleinlosnitz.

ca. 5,4 km entfernt

Museum

geschlossen

95239 Zell im Fichtelgebirge, Kleinlosnitz 5

Oberfränkisches Bauernhofmuseum Kleinlosnitz

Historisches Fachwerkhaisla in Münchberg.

ca. 8,1 km entfernt

Museum

95213 Münchberg, Bahnhofstraße

Fachwerkhaisla

Auf Osterhasentour im Frankenwald. Große und kleine Überraschungen warten überall.

ca. 8,4 km entfernt

95213 Münchberg, Schinzelsbrücke

Osterdeko in Münchberg

Münchberg – das Tor zu Frankenwald und Fichtelgebirge

ca. 8,4 km entfernt

City

95213 Münchberg, Ludwigstr. 15

Genussort Münchberg

Places of enjoyment

Das Tor zum Frankenwald

ca. 8,4 km entfernt

City

95213 Münchberg, Ludwigstraße 15

Münchberg

10.306 Einwohner

Geopark im Münchberger Stadtpark.

ca. 8,5 km entfernt

Nature information

Öffnungszeiten

95213 Münchberg, Hofer Straße

Geopark im Stadtpark

Badeland Münchberg mit Hallenbad, Freibad und Sauna.

ca. 9,0 km entfernt

PublicSwimmingPool

95213 Münchberg, Schützenstraße 26

Badeland Münchberg

Am nördlichen Stadtrand von Münchberg befindet sich der Aussichtsturm am Rohrbühl, von dem man über das Münchberger Hügelland in den Frankenwald und das Fichtelgebirge blicken kann.

ca. 9,2 km entfernt

Viewpoint

95213 Münchberg, Dr.-Martin-Luther-Straße

Aussichtsturm Rohrbühl

© 2022 Frankenwald Tourismus