Wallfahrtskirche „Maria, Königin der Märtyrer und der 14 heiligen Nothelfer“ in Haßlach

Thüringer Straße 10, 96358 Teuschnitz

Die Wallfahrtskirche in Haßlach feierte im Jahre 2003 ihr 275-jähriges Jubiläum. Die Wurzel der Wallfahrtsstätte mit ihrer ersten Kirche ist wesentlich älter und reicht in das Jahr 1124 hinein.

Lange Zeit galt die auf dem Luckenberg in Haßlach stehende Kirche als älteste Stätte der Nothelferverehrung in Deutschland. Ein Vorgängerbau der heutigen Kirche soll bereits 1124 von Bischof Otto von Bamberg, der sich auf einer Missionsreise nach Pommern befand, geweiht worden sein. Diese im 17. oder 18. Jahrhundert entstandene These beruht jedoch vermutlich auf einer Namensverwechslung und gilt inzwischen weitgehend als widerlegt. Die Reiseroute des Bischofs, der während seiner Missionsreise zwei Kirchen in „Vohendreze“ und in „Luckenberge“ weihte, führte von Bamberg über Kloster Michelfeld und Vohenstrauß in der Oberpfalz weiter nach Prag und nicht durch das nördliche Oberfranken. „Vohendreze“ ist das heutige Vohenstrauß, genauer dessen Ortsteil Altenstadt, sodass sich der Name „Luckenberge“ mit großer Wahrscheinlichkeit auf das unweit von Vohenstrauß gelegene Leuchtenberg beziehen dürfte und nicht auf den Luckenberg in Haßlach.

Der Innenraum von St. Maria ist im Stil des Barock ausgestattet. Großflächige Gemälde an der Decke, die 1735 von Maler Tobias Gebhard angefertigt wurden, weisen auf die Wallfahrertradition hin. Der Hochaltar der Kirche wurde ursprünglich 1665 von Andreas Müller, einem Schüler des Kulmbacher Bildhauers Hans Georg Schlehendorn, für den Vorgängerbau der Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein geschaffen und im Herbst 1772 wegen des Neubaus der Basilika nach Haßlach gegeben. Er zeigt die plastische Darstellung eines Baumes, auf dessen Ästen die 14 Nothelfer platziert sind.
 

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