Stiftskirche Himmelkron

Klosterberg, 95502 Himmelkron, Deutschland

Markgrafenkirche in Himmelkron. Zwischen Kloster und Jagdschloss.

Die Engel erzählen die Geschichte der ehemaligen Klosterkirche. Im Kreuzgang musizieren sie auf den alten Instrumenten - fein aus dem Sandstein herausgeschnittene gotische Kunstwerke. Die Äbtissin des Zisterzienserinnen-Klosters, Elisabeth von Künßberg, ließ das Meisterwerk 1473 erbauen. Ihr Grabstein findet sich in der Kirche unter vielen, zum Teil sehr wert- und kunstvollen Platten.

Die Engel an der Kirchendecke, weit weniger grazil als die im Kreuzgang, berichten von der barocken Umgestaltung. Ab 1698 ließ Markgraf Christian Ernst die Kirche durch seinen Architekten Antonio della Porta umgestalten. Die schwere Stuckdecke schuf Bernardo Quadri, Hofbildhauer Elias Räntz den Kanzelaltar mit den vier Evangelisten. Sie halten aufgeschlagene Bücher mit den Abendmahlsworten. Gegen die Engel auf dem Altar wirkt der Auferstandene klein.

Im Stiftskirchenmuseum im ehemaligen Nonnenchor sind neben spätmittelalterlichen Kunstwerken ein bestickter Wandbehang des Markgrafen Christian von 1621 und das Vortragkreuz zur Beerdigung von Georg Friedrich Karl zu sehen. Dessen Sohn Friedrich ließ beim Ausbau des zum Jagdschloss umfunktionierten Klosters den Kreuzgang abreißen - bis auf den Flügel mit den musizierenden Engeln.

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