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WALD VERSTEHEN - imposant thront die Plassenburg über Kulmbach, dahinter recken sich Buchen über 30m in die Höhe, der interaktive Naturlehrpfad ist ein Erlebnis für alle Sinne.

Wald verstehen - Schneisen an Waldhängen, Furten durch Flüsse: Erwandern Sie sich die Kulturlandschaft im Naturpark Frankenwald und lesen Sie die Spuren ihrer Geschichte! Wie lebten und leben die Menschen von und mit dem Wald? Schritt für Schritt wächst das Verstehen: Menschen verändern ihr Umfeld und das Umfeld ändert den Menschen. Imposant beherrscht die Plassenburg das Bild von Kulmbach! Hinter dem größten Renaissancebauwerk Deutschlands zeigt sich ein bezauberndes Naturschauspiel: Buchen recken sich bis 30 Meter in die Höhe und das Durchwandern auf naturbelassenen Pfaden...


Wald verstehen - Schneisen an Waldhängen, Furten durch Flüsse: Erwandern Sie sich die Kulturlandschaft im Naturpark Frankenwald und lesen Sie die Spuren ihrer Geschichte! Wie lebten und leben die Menschen von und mit dem Wald? Schritt für Schritt wächst das Verstehen: Menschen verändern ihr Umfeld und das Umfeld ändert den Menschen.



Imposant beherrscht die Plassenburg das Bild von Kulmbach! Hinter dem größten Renaissancebauwerk Deutschlands zeigt sich ein bezauberndes Naturschauspiel: Buchen recken sich bis 30 Meter in die Höhe und das Durchwandern auf naturbelassenen Pfaden hat in jeder Jahreszeit seinen eigenen Reiz! Winterlich kahles Astwerk erinnert an Deckengewölbe gotischer Kathedralen. Der Frühling bringt neues, frisches Grün, der Sommer angenehmen Schatten und herbstliches Buchenlaub ist ein Farbenspektakel.



Unser "Rehberg-Weg" führt Sie auch zu einem interaktiven Naturlehrpfad - ein Erlebnis für alle Sinne!



Ein buchstäblicher Höhepunkt der Wanderung ist der Rehberg selbst: Von hier aus haben Sie den perfekten Blick auf die Plassenburg, den Buchwald und die Stadt Kulmbach.



 


Wegbeschreibung



Wir stellen unser Auto auf dem Zentralparkplatz nahe der historischen Altstadt von Kulmbach ab und steigen in den Shuttle zur Plassenburg ein, der uns in regelmäßigen Abständen auf die Burganlage über der Stadt bringt.



Der Rehberg und sein Turm:

Der 507 Meter hohe, mit Mischwald bedeckte Höhenrücken gegenüber der Plassenburg geht in den etwa 6 km langen Kulmbacher Forst über. Gekrönt wird er von einem 20 m hohen Turm auf dem Rehberg (493 über NN), zu dem eine Außentreppe führt. Über dem Eingang prangt das steinerne Kulmbacher Wappen. Er wurde 1498 auf markgräfliches Geheiß neben anderen Türmen als Wachtturm gebaut. Von diesen markgräflichen Signaltürmen wurde bei drohender Gefahr durch Feuer, Fackeln oder Rauchzeichen Alarm geschlagen. Auch wenn heute Eilnachrichten blitzschnell und präzise anders weitergegeben werden, dürfen wir immer noch auf seiner Aussichtsplattform die phantastische Weitsicht genießen, die bis zum Kordigast, Patersberg, Lucas-Cranach-Turm, Radspitze, Pressecker-Knock-Turm, Fichtelgebirge, Sanspareil, Magnusturm und Görauer Anger reicht. Wenn wir oben sind, wandern wir auf angenehmen, nahezu ebenen Wegen auf dem Höhenrücken.



Wir beginnen die Wanderung unterhalb der Plassenburg und wandern auf einem Steig hinab in die Obere Stadt. Das historische Ensemble an der Petrikirche passieren wir nur kurz und folgen dann der Kohlbachstraße und dem Steinernen Gäßchen, ehe wir uns in den lichten Wald begeben. Entlang von schmalen Steigen und Forstwegen erklimmen wir den Rehberg bis wir – vorerst den im Wald sichtbaren Rehturm ignorierend -  zum Pavillon gelangen.



Um zum 20 m hohen Sandsteinturm - dem Rehturm mit der weiten Aussicht - auf dem 493 m hohen Rehberg zu kommen, halten wir uns auf dem Forstweg, welcher fast immer auf dem Höhenrücken verläuft.



Markgraf Friedrich IV. gab 1498 den Befehl zum Bau von 18 großen Warten - neben zahlreichen kleineren "Eylen", wie man sie damals nannte - im Bereich von Bamberg über den Frankenwald bis hin ins Vogtland und in das Fichtelgebirge. Es war neben Schneeberg, Weißenstein, Kasendorf und Calmberg (= Sophienberg) die fünfte bedeutende Eyle, wie man damals sagte, die auf dem Rehberg errichtet wurde. Sein Name leitet sich von "Rech"- bzw. Räch-Berg ab, das heißt, dass an seinem Hang einst der Galgen stand. Der einsame Wächter spähte von seiner Turmstube aus ins Land und meldete Freund und Feind seiner Herrschaft. Dafür musste immer ein großer Haufen getrockneten und mit Pech versetzten Holzes bereitgehalten werden. Von großer Bedeutung waren sie in Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen. Aber auch bei Feuer und bei Übergriffen heruntergekommener Rittersleute waren sie von großer Bedeutung. Um 1810 hatten sie ausgedient. Die einen verfielen und sind vergessen, andere wurden zu Aussichtstürmen umfunktioniert.



Am Turm stoßen wir kurz auf den Edelmann-Ringweg, welcher jedoch nach 200 Metern bereits wieder nach rechts abzweigt.



Unser Weg führt weiter über eine weite Wegestrecke auf immer schönen Wegen, teilweise auf einem Naturlehrpfad mit interessanten Schautafeln und interaktiven Elementen durch einen lichten Mischwald, in dem Buchen und Kiefern dominieren. Bevor wir Tennach zur Einkehr erreichen, sollten wir auf der Höhe noch einmal die phantastische Aussicht auf Frankenwald und Fichtelgebirge genießen.



Nach einer ausgiebigen Stärkung beim "Rangabauern" geht es zusammen mit dem Markgrafenweg, dem Edelmann- Ringweg und dem Trebgaster Weg bergab, an einem Einzelanwesen mit Fischteich vorbei, über die Straße hinweg zur Wegegabelung zwischen Maierhof und Leithen. Ab hier folgen wir dem Markgrafenweg und dem Mainwanderweg bis zum Kasernenhof der Plassenburg. Ab Burgtor ca. 300 m bergabwärts zweigt unser Weg nach links ab und wir sind wieder zurück am Ausgangspunkt unserer Wanderung.

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Plassenburg Dauer: 3.5 h Länge: 10.7 km Höhenmeterdifferenz: 338 m Maximale Höhe: 503 m Minimale Höhe: 316 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit
Familienfreundlich

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