Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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FrankenwaldSteigla Pfaffenbergweg

Wandern
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02/18 Blick vom Pfaffenberg auf Marienroth und ins Hasslachtal von NN

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03/18 Fünf Linden mit Kreuz bei Marienroth von NN

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04/18 Blick vom Pfaffenberg auf Marienroth und ins Hasslachtal von NN

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05/18 Blick vom Pfaffenberg ins Hasslachtal von NN

Naturpark Frankenwald e.V. -

06/18 Markierungszeichen FrankenwaldSteigla Pfaffenbergweg von Naturpark Frankenwald e.V.

Störfix / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0-DE -

07/18 St. Georg im Marienroth von Störfix / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0-DE

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08/18 Fünf Linden mit Kreuz bei Marienroth von NN

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09/18 Blick vom Pfaffenberg ins Hasslachtal von NN

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11/18 Markierungszeichen FrankenwaldSteigla Pfaffenbergweg von Naturpark Frankenwald e.V.

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Störfix / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0-DE -

18/18 St. Georg im Marienroth von Störfix / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0-DE

STILLE HÖREN - Wasser gluckert, rauscht, plätschert. Wandern Sie nicht nur mit offenen Augen, sondern hören auch genau hin - wie es einst ein evangelischer Pfarrer auch getan hat.

Stille hören - Wo kommt das zarte Summen der Waldbienen her? Wo steht das Reh, das den Ast leise knacken ließ? Hören Sie den Klang der Stille, genießen Sie die Ruhe! Wandern im Frankenwald ist Kontrastprogramm zur Reizüberflutung. Dem Ohr eröffnen sich neue Geräuschwelten - und natürliche Stille übertönt den Alltag!


Wasser gluckert, Wasser rauscht, Wasser plätschert...


Wenn Sie unseren "Pfaffenbergweg" nicht nur offenen Auges wandern, sondern auch genau hinhören, dann werden Sie von der Vielfalt der Wassergeräusche überrascht sein! Dabei ist das Wasser nur zur Haßlach hin gebündelt etwas lauter. Die kleinen Waldbäche, die ihr zufließen, üben sich in stillen Klängen. Immer wieder queren wir Waldbäche oder folgen ihrem Verlauf. Nur oben, auf der Höhe von Marienroth, da lassen wir Wald und Bäche hinter uns, hören dem Wind zu, der über den Bergkamm streicht, und genießen den Ausblick ins Haßlachtal.


Warum der Pfaffenberg wohl so heißt? Vielleicht hat sich hierher im Jahr 1625 der evangelische Pfarrer aus Rothenkirchen geflüchtet. Denn mit Waffengewalt setzte damals der Bamberger Fürstbischof Johann Georg II. Fuchs von Dornheim wieder einen katholischen ein. Vielleicht saß der Vertriebene einsam auf dem Berg, dankte seinem Gott dafür, dass er mit dem Leben davongekommen war, und hörte dem meditativen Klang der Waldbäche zu.



 

Wegbeschreibung




Beginnend im Haßlachtal durchwandern wir stille Wälder, um oben auf dem Pfaffenberg und den Höhen um Marienroth die Weite des Frankenwaldes zu erleben. Die kurze Wanderung ist mit nur wenig Anstrengung verbunden und zeigt dennoch alle Facetten des Frankenwaldes.


Unsere Wanderung beginnt am Sportplatz in Rothenkirchen. An der Wandertafel nach rechts gewandt laufen wir geradeaus über die Kreuzung am Waldrand.  Hier beginnt gleich zu Anfang der anstrengende Til der Wanderung. Für etwa 1,5 km steigt der auf schmalen Pfaden verlaufende Weg ständig an.


In Marienroth angekommen eröffnen sich immer wieder weite Ausblicke. Wir folgen der Hauptstraße ein kurzes Stück nach links. Dabei lohnt sich ein Abstecher nach rechts zur barocken Kirche.


Der Legende nach fand ein Bauer namens Simeon an der Stelle, an welcher heute die Kirche steht, beim Pflügen ein Marienbild. Vor Freude darüber nannte man den Ort Marienroth. Damit wird auch ein Hinweis auf den in der Umgebung gebräuchlichen Namen "Simarua" gegeben. Es handelt sich demnach um eine Rodung des Syme, Simo oder auch Simmo. Der Name Simonroth taucht in wenigen alten Dokumenten und Landkarten auf.


Wir verlassen Marienroth am Wegkreuz bei den fünf Linden und laufen weiter bergauf zum Gipfel des Pfaffenbergs. Der Blick reicht an klaren Tagen weit ins Land. Staffelberg und Kloster Banz sind auch bei weniger guter Sicht als Silhouetten am Horizont erkennbar. Oben angekommen lohnt eine Rast - ab jetzt geht es nur noch bergab.


Rechts am Sendemast vorbei führt unser Weg in den Wald hinein. Der Fichtenwald verbreitet eine nahezu gespenstische Stille, während man auf schmalen Pfaden den Berg hinabgeht. Bald lichtet sich der Wald etwas, an der folgenden Kreuzung gehen wir im spitzen Winkel nach links weiter talabwärts.


Wenn wir den Forstweg erreicht haben, halten wir uns ebenfalls links. Der Weg führt jetzt durch einen abwechslungsreichen Mischwald. Neben Buche und Bergahorn sind es vor allem die großen und gesunden Weißtannen, die den Weg säumen und das Herz jedes Naturliebhabers höherschlagen lassen.


Der Weg zieht sich langsam nach unten, und wir halten uns immer geradeaus auf dem Forstweg, bis wir an die B 85 kommen. An der Einmündung des Weges in die Straße gehen wir links den Naturweg hoch und durchqueren ein kleines Nadelwäldchen. Danach gelangen wir auf eine Wiese oberhalb von Rothenkirchen. Wir laufen am oberen Rand der Wiese entlang, bis wir diese am anderen Ende über die Zufahrt verlassen.


Wir halten uns abwärts rechts und gelangen wieder zu unserem Ausgangspunkt am Sportplatz.

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Anfahrt

Ausgangspunkt: Sportplatz Rothenkirchen Heinersbachweg 96332 Pressig
Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Sportplatz Rothenkirchen, Heinersbachweg, 96332 Pressig Schwierigkeit: mittel Dauer: 1.9 h Länge: 5.1 km Höhenmeterdifferenz: 228 m Maximale Höhe: 613 m Minimale Höhe: 390 m

Service

Rundweg
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