Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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FrankenwaldSteigla Petersgrat

Wandern
Armin Heinrich -

01/14 Im Saaletal von Armin Heinrich

Björn Stumpf -

02/14 Bei der Fattigsmühle von Björn Stumpf

Armin Heinrich -

03/14 Ortsmitte Joditz von Armin Heinrich

Björn Stumpf -

04/14 Die Saale von Björn Stumpf

Armin Heinrich -

05/14 Ruhebank oberhalb der Fattigsmühle von Armin Heinrich

Armin Heinrich -

06/14 Fels am Petersgrat von Armin Heinrich

Auentalverein Joditz -

07/14 Petersgratblick aufs Lukattal von Auentalverein Joditz

Auentalverein Joditz -

08/14 Blick vom Jean-Paul-Felsen auf Joditz von Auentalverein Joditz

Naturpark Frankenwald e.V. -

09/14 Markierungszeichen FrankenwaldSteigla Petersgrat von Naturpark Frankenwald e.V.

Armin Heinrich -

10/14 Ortsmitte Joditz von Armin Heinrich

Auentalverein Joditz -

11/14 Petersgratblick aufs Lukattal von Auentalverein Joditz

Auentalverein Joditz -

12/14 Blick vom Jean-Paul-Felsen auf Joditz von Auentalverein Joditz

Björn Stumpf -

13/14 Bei der Fattigsmühle von Björn Stumpf

Armin Heinrich -

14/14 Ruhebank oberhalb der Fattigsmühle von Armin Heinrich

STILLE HÖREN - entlang der idyllischen Saale, die verträumt ihre Schleifen zieht, bis hoch zum Petersgrat mit seinen imposante Ausblick führt die Tour durchs Auental.

Stille hören - Wo kommt das zarte Summen der Waldbienen her? Wo steht das Reh, das den Ast leise knacken ließ? Hören Sie den Klang der Stille, genießen Sie die Ruhe! Wandern im Frankenwald ist Kontrastprogramm zur Reizüberflutung. Dem Ohr eröffnen sich neue Geräuschwelten - und natürliche Stille übertönt den Alltag!


Als wollte die Saale in dieser idyllischen Gegend ein wenig länger verweilen, zieht sie verträumt Schleife um Schleife rings um Joditz. Am Aussichtspunkt "Petersgrat", der unserem Weg seinen Namen gibt, stehen Sie 100 Meter über dem gewundenen Ufer und hören die Saale ruhig dahinplätschern. Hier stand einst schon Jean Paul, der in Joditz elf prägende Kindheitsjahre verbrachte und dieses Dorf seinen "geistigen Geburtsort" nannte.

Wenn Sie mit dem Auenseeblick eine weitere traumhaft schöne Station unserer Wanderung erreicht haben, liegt unter Ihnen der in eine Saaleschlaufe gebettete Auensee. Erinnerte sich Jean Paul an diesen Ort, als er das "Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal" schrieb? Man kann es glauben, denn die Erzählung preist ja das große Glücksgefühl im Kleinen, im Stillen.

Genießen Sie die beschauliche Wanderung, wandeln Sie auf leisen Sohlen über den weichen Nadelwaldboden des ausgedehnten Forstgebietes Leuchtholz. Das sanfte Plätschern der Saale wird Sie begleiten: ruhig und gemächlich, Schleife um Schleife.

 



 

Wegbeschreibung


Ausgangspunkt für diese Wanderung ist der Wanderparkplatz „Am Anger“ in Joditz. Es ist Trittsicherheit erforderlich. 


Nach dem Überqueren der Saalebrücke geht es nach links in den Wanderweg Richtung Auenseeblick/Lamitzmühle. Der Weg verläuft  auf einer kleinen Anhöhe links unterhalb des Waldes. Im Tal links unten säumen Büsche und Bäume den Flusslauf der sächsischen Saale. Nach ca. 500 m geht der Steig rechts aufsteigend in den Wald hinein. Nach wenigen Metern verläuft er auf einer felsigen Abbruchkante, die durch einen Holzzaun gesichert ist. Von hier aus hat man eine schöne Aussicht auf den Auensee mit Campingplatz. Der Blick zurück zeigt den Ausgangspunkt in Joditz mit seiner Johanneskirche als markanten Punkt.


Nach wenigen Metern erreicht man den „Aussichtspunkt Auensee“. Von dort führt der Weg halbrechts auf einem befestigten Waldwirtschaftweg, bis nach ca. 400 Metern eine freie Fläche den Blick auf die im Tal gelegene Lamitzmühle freigibt. Um diese zu erreichen, geht der Weg links über eine Wiese mit einem darin befindlichen alleinstehenden Laubbaum leicht nach unten. Hier hört man schon das Rauschen der im Tal angestauten Saale über das Wehr, das man nach knapp 200 Metern erreicht. Kurz vor Erreichen des Wehrs erheben sich rechts die gewaltigen Felsen des Petersgrates.


Der Steig führt jetzt steil rechts hoch in den Wald hinein und erfordert nunmehr die besondere Aufmerksamkeit des Wanderers. Auf einer Länge von ca. 350 Metern verläuft der Steig direkt unterhalb einer großen, mit Fichten bewachsenen Felskante des Petersgrates in stetem Auf und Ab oberhalb der Wehranlage. Der malerische Pfad gestattet schöne Aussichten auf die auf der gegenüberliegenden Seite gelegene Lamitzmühle.


Wichtig für den Wanderer: Stehen bleiben und schauen und nicht schauen und gleichzeitig laufen. Trittsicherheit ist Voraussetzung für das Begehen dieses Abschnittes. Der Steig wird bei Einheimischen auch gerne „Ameisensteig“ genannt, weil am Wegrand große Kolonien von Waldameisen zu sehen sind.


Nach Verlassen dieses etwas schwierigeren Abschnittes führt der Wanderweg wieder direkt entlang des Flussbetts der Saale. Er ist landschaftlich wunderschön und durch schattige Waldbäume auch an heißen Tagen gut zu gehen. Nach weiteren ca. 500 Metern kommt man auf eine kleine Anhöhe, von der aus bereits der ca. 50 Meter lange Holzsteg über die Saale zu sehen ist. Dieser Steg, der ursprünglich vom Bundesgrenzschutz erbaut wurde, diente zu Zeiten des Kalten Krieges der Beobachtung der Grenze zu Thüringen, die hier in unmittelbarer Nähe verläuft.


Der Weg führt uns jedoch geradeaus weiter (also nicht über den Saalesteg) und nach wenigen Minuten erreicht man eine kleine freie Fläche. Hier verläuft der Tannbach, die ehemalige Grenze zu Thüringen. Wer will, kann hier auf einen anderen Wanderweg überwechseln und in Richtung Hirschberg/Thüringen weitergehen. Das FrankenwaldSteigla verbleibt jedoch auf fränkisch/bayerischem Gebiet und es geht jetzt rechts auf einem selten befahrenen Fahrweg ca. 350 Meter bergauf in den Wald hinein, wo der Steig anschließend einen befestigten Waldweg geradeaus überquert und weitere rund 450 Meter stark bergauf in das sogenannte Leuchtholz führt. Dieser gesamte Anstieg von ca. 800 Metern ist derjenige, der am meisten die Kondition des Wanderers fordert. Rechts und links des Weges sind viele bemooste Stellen im Wald zu finden und nachdem der Anstieg geschafft ist, führt der Weg weitere 600 Meter ziemlich geradeaus weiter, leicht ansteigend bis zu einer Kreuzung.


Hier geht es jetzt rechts ab und dann leicht dem befestigten Waldweg folgend nach links. Nach ca. 50 Metern steht rechts ein Hinweisschild „ Aussichtspunkt Petersgrat“. Hier sollte man kurz das FrankenwaldSteigla nach rechts in den kleinen Waldweg verlassen, um einen der schönsten Aussichtspunkte des gesamten Saaletals aufzusuchen.  Der kleine Waldweg ist – trotz der Hinweisschilder – leicht zu begehen. Nur sollte man den Weg nicht verlassen. Man erreicht nach ca. 30 Metern eine befestigte Plattform, von der man eine atemberaubende Aussicht auf das Saaletal hat: Den Blick vom Petersgrat!


Wieder zurück auf dem eigentlichen Petersgratweg wendet man sich nach rechts und bleibt auf dem Fortstweg. Nach ca. 600 Metern lässt man den Wald hinter sich und erreicht eine Sitzbank, von der aus man erneut einen sehr schönen Rundumblick genießen kann. Links sieht man Teile der Stadt Hof mit dem markanten Turm der Radaranlage. In weiterer Ferne sind auch die Höhenzüge des Fichtelgebirges mit dem Kornberg zu erblicken. Unten liegt das Saaletal und rechts oben die Höhen des „Berger Winkels“.


Der Weg führt nun weiter auf dem befestigten Flurbereinigungsweg, der von einer Birkenallee gesäumt wird. Nach ca. 300 Metern geht der Weg rechts in die gepflasterte Straße über, um nach weiteren 200 Metern die Landstraße Töpen/Joditz geradeaus zu überqueren und in das kleine Dorf Isaar zu führen. An der Kirche zur Rechten vorbei geht es nach ca. 80 Metern rechts ab Richtung Fattigsmühle.


Dieser kleinen Verbindungsstraße folgt der Weg bis auf die höchste Stelle, an der das FrankenwaldSteigla nach rechts in einen Bewirtschaftungsweg abbiegt. Nach ca. 300 Metern geht dieser Weg  links hinunter. An der nächsten Wegekreuzung geht es erneut nach links, um dann nach weiteren ca. 300 Metern wieder auf die kleine Verbindungsstraße zur Fattigsmühle zu treffen. Rechts abbiegen und nach rund 200 Metern ist die Kreuzung oberhalb der Fattigsmühle erreicht. Der Weg führt geradeaus weiter hinunter in das Saaletal. Nach nur wenigen Metern geht die geteerte Straße in einen Flurbereinigungsweg über.


Rechts des Weges liegen die bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen, ebenso wie auf der linken Seite das immer breiter werdende Saaletal mit seinen saftigen Wiesen. Stets geradeaus erreicht man nach ca. 700 Metern wieder Joditz, wo der Weg links über die Brücke zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung führt.


ACHTUNG! Tour ist Teilweise Gesperrt

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Anfahrt

A 9 Abfahrt Berg. Über Bug nach Joditz. Startpunkt ist der große Parkplatz vor der Brücke.
Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Ortsmitte Joditz Schwierigkeit: leicht Dauer: 3 h Länge: 10.1 km Höhenmeterdifferenz: 234 m Maximale Höhe: 570 m Minimale Höhe: 448 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

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