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5. Symphoniekonzert der Hofer Symphoniker - Tastenzauber

17.01.2020  19:30 - 22:00 Uhr 
Musikveranstaltungen
Felix Bröde - Hofer Symphoniker gGmbH

01/01 Hermann Bäumer von Felix Bröde © Hofer Symphoniker gGmbH

5. Symphoniekonzert der Hofer Symphoniker unter dem Motto "Tastenzauber" im Festsaal der Freiheitshalle Hof.

Leos Janácek: Zarlivost - Orchestervorspiel zur Oper Jenufa
Max Bruch: Konzert für 2 Klaviere und Orchester op. 88a
Antonín Dvorák: Legenden op. 59
Antonín Dvorák: Die Mittagshexe op. 108

Mona und Rica Bard, Klavier-Duo
Dirigent: Hermann Bäumer

Als Komponist war Leos Janácek ein Spätentwickler. Bei Vollendung seiner Oper Jenufa war er bereits 50 Jahre alt. Erst die Uraufführung von Jenufa in Prag am 26. Mai 1916 verhalf ihm zu internationalem Ruhm. Ursprünglich als Vorspiel für Jenufa komponiert, sicherte sich Zárlivost als eigenständige symphonische Dichtung ihren Platz im Konzertsaal: Ein knalliges Minidrama in sehr expressiver Tonsprache.

"In 50 Jahren wird sein Glanz als der des überragenden Komponisten aller Zeiten hell erstrahlen, während man sich meiner hauptsächlich nur wegen meines g-Moll Violinkonzertes erinnern wird", urteilte Max Bruch über Johannes Brahms. Er behielt Recht, ist in den Konzertsälen doch nur Bruchs populäres Violinkonzert und sein Kol Nidrei regelmäßig vertreten. Mit Bruchs Konzert für zwei Klaviere freuen wir uns auf ein Wiedersehen und -hören mit dem Klavierduo Mona und Rica Bard und versprechen Ihnen Romantik pur!

Antonín Dvorák reizte es, vorgegebene Programme in freie musikalische Formen zu gießen. So verwandelte er im Jahre 1896 vier Balladen von Karel Jaromir Erben in symphonische Dichtungen. Eine davon, Die Mittagshexe, erzählt von den Folgen, wenn Eltern angsteinflößende Methoden der Kindererziehung anwenden. Die Mutter weiß gegen ihr trotziges Kind kein anderes Mittel als die Drohung mit der gefürchteten Mittagshexe. Kaum ausgesprochen, erscheint das unheimliche Wesen leibhaftig in der Hütte. "Man vermeint, den grauenerregenden Schatten in den seltsamen, humpelnden, ungewohnten und ungeahnten harmonischen Schritten zu ertasten", äußerte sich Leos Janácek zu diesen schauderhaften Klängen.

Seine Legenden op. 59 komponierte Antonín Dvorák im Jahr 1880. Zunächst für Klavier zu vier Händen entworfen, instrumentierte er das Werk später für Orchester um. Die Legenden mit ihrem wechselnden Stimmungsgehalt begeisterten das Fachpublikum. Entsprechend schrieb Johannes Brahms an seinen Verleger Hans Simrock: "Grüßen Sie doch ja Dvorák und sagen Sie ihm, wie mich seine Legenden andauernd erfreuen. Es ist ein reizendes Werk, und neidenswert die frische, lustige, reiche Erfindung, die der Mann hat."
Abwechslungsreich vielversprechend!

Text: Stefanie Müller-Lietzau

Klavierduo: Mona und Rica Bard
Ein Klavierduo der Extraklasse - Mona und Rica Bard sind bis in die kleinste Fingerspitze aufeinander eingespielt - und das auf dem Niveau von Katja und Marielle Labeque oder dem der Zwillinge Pekinel." (Philipp Cavert, NDR KULTUR)

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