Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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FrankenwaldSteigla Flaserkalk-Steig

Wandern
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WEITE ATMEN - begleitet von Wiesen und Landwirten, die ihre Felder bestellen, führt sie unser "Flaserkalk-Weg" weite Strecken durch ländliche Idylle.


Weite atmen - Tiefe Täler, helle Lichtungen, Hochflächen mit überraschenden Ausblicken: Wandern im Frankenwald eröffnet unerwartete Horizonte für Auge und Seele! Vor der Größe der Natur werden unsere alltäglichen Ängste und Sorgen nichtig und klein. Wir atmen Weite und finden zu uns selbst.



Begleitet von Wiesen und Landwirten, die ihre Felder bestellen, führt Sie unser "Flaserkalk-Steig" weite Strecken durch ländliche Idylle. Nicht selten sucht sich der Wanderer seinen Weg durch frisch gemähte Wiesen. Weitgehend ungehindert reicht der Blick über das offene, beschauliche Land.

Ausgangspunkt und Mitte unseres Rundweges zeigen ein anderes Bild, denn hier hat geschäftiges Treiben seine Spuren hinterlassen. 1832 wurde Bad Steben Königlich Bayerisches Staatsbad, und bis heute suchen die Menschen hier Erholung - versäumen Sie nicht, im Kurpark das Heilwasser zu probieren, viele schwören auf seine Wirkung!

Etwa zur Mitte der Wanderung lohnt sich ein Abstecher in eines der schönsten Geotope Bayerns: Im Steinbruch bei Horwagen wurde bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts Flaserkalk abgebaut und für Böden, Fassaden, Altäre oder auch Uhrengehäuse und Kunstwerke in die ganze Welt verkauft. Der in lebendiger Netzstruktur gefärbte Stein war werbewirksam bekannt als "Deutsch Rot Marmor", obwohl es sich geologisch gesehen um Kalkgestein handelt. Genau informiert über die Entstehung des Flaserkalks, der unserer Wanderung ihren Namen gab, machen wir uns gemächlich auf den Rückweg - den Blick auf Wiesen, Felder und weites Land gerichtet.



 


Wegbeschreibung



Von unserer Wandertafel am Bahnhof gehen wir durch den Markt Bad Steben Richtung Kurpark und Kurhaus. Die Therme lassen wir rechter Hand liegen, überqueren die Steinbacher Straße und folgen der Berliner Straße. Nach ca. 250 Metern biegen wir links in den kleinen Park ein, den wir durchwandern. Wir überqueren die Geroldsgrüner Straße und halten uns im Laubwald, dem „Hemplasbühl“, links. Wir kommen an eine Sitzgruppe und haben einen wunderbaren Ausblick auf Bad Steben.

Nach Umrundung des Waldstückes folgen wir dem Weg über Wiesen und Felder geradeaus bis zur Verbindungsstraße Geroldsgrün – Bad Steben. Auf dieser Wegstrecke haben wir einen herrlichen Ausblick über den östlichen Frankenwald bis ins Fichtelgebirge. Die Kreisstraße verlassen wir nach ca. 100 Metern links und gehen auf einem Feldweg durch eine offene, schöne Landschaft Richtung Süden. Wieder überqueren wir die Straße und gelangen nach Untergerlas.

Am Wanderheim der Ortsgruppe Bobengrün des Frankenwaldvereins, dem „Alten Forsthaus“, legen wir eine Pause ein. Leider ist das Wanderheim nicht ständig bewirtschaftet, Übernachtungsmöglichkeiten sind vorhanden. Ab hier steigt unser Wanderweg stetig an. Er führt erst durch Felder und dann in ein größeres Waldgebiet. Nach Überqueren von Waldwegen erreicht unser Steig einen Forstweg, den wir später

links abwärts mit dem US 44 (Spitzberg-Weg) verlassen.

Wer möchte, kann hier nach ca. 30 Metern geradeaus einen Abstecher zum Gipfel des Spitzberges (729 Meter) machen.

Wieder auf dem Weg zurück, erreichen wir den Waldrand. Wenn wir wieder einen kurzen Abstecher machen, besteht die Möglichkeit, das Geotop, den ehemaligen Marmorbruch, zu erkunden. Hier wurde der unter dem Namen „Marmor Deutsch Rot“ bekannte Flaserkalk abgebaut, ein sehr schön marmorierter und strukturierter Stein. Von diesem Flaserkalkstein stammt der Name für unseren Wanderweg.



Der Weg muss wieder bis zu unserem Wanderweg zurückgegangen werden, um dann links im Wald eine Straße zu überqueren. Am Sportgelände des ATS Bobengrün vorbei erreichen wir Bobengrün, hier zweigt der Weg rechts ab, am Lohbach entlang. Vor dem Abzweig besteht eine Einkehrmöglichkeit:

40 Meter geradeaus, im Gasthof Spitzberg in der Dorfstraße (Wochenende ab 10:00 Uhr, Mittwoch, Donnerstag und Freitag ab 17:00 Uhr geöffnet, Montag und Dienstag Ruhetag).

Nach einigen Richtungswechseln in der Ortschaft verlassen wir diese in nördlicher Richtung. Über Wiesen und Felder erreichen wir Thierbach. Den Ort lassen wir rechts liegen und überqueren die Kreisstraße Bad Steben – Thierbach. Rechts an einem Aussiedlerhof vorbei über die Anhöhe gehend, sehen wir bereits Bad Steben vor uns liegen. Am Sinkteich vorbei und über den Stebenbach kommen wir an die Bahnstrecke

Bad Steben – Hof. Kurz nach links, dann über den Bahnübergang rechts durch den Laubwald bis zur Anhöhe

gehend, erleben wir schöne Ausblicke.

Unser nächstes Ziel ist Dörflas. Hier überqueren wir die Straße Lichtenberg – Bad Steben und laufen auf dem Feldweg bis zum Abzweig, wo wir uns links Richtung Bad Steben halten. Am Ortseingang von Bad Steben gehen wir links, laufen durch den Ort und erreichen unseren Endpunkt, den Bahnhof, wieder.

Eine landschaftlich schöne und abwechslungsreiche Wanderung geht zu Ende.



Nun können wir uns bei einem Besuch der Therme von den Strapazen erholen.

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Bahnhof Bad Steben, Bahnhofstraße Schwierigkeit: mittel Dauer: 4.8 h Länge: 16 km Höhenmeterdifferenz: 384 m Maximale Höhe: 687 m Minimale Höhe: 526 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

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