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FrankenwaldSteigla Süßengut-Weg

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WALD VERSTEHEN - 900 Jahre hat sie auf dem Buckel, die Eibe und erzählt einiges, was sie so erlebt hat. Ob Flößerei, Geotop oder Streusiedlung ... Augen auf!

Wald verstehen - Schneisen an Waldhängen, Furten durch Flüsse: Erwandern Sie sich die Kulturlandschaft im Naturpark Frankenwald und lesen Sie die Spuren ihrer Geschichte! Wie lebten und leben die Menschen von und mit dem Wald? Schritt für Schritt wächst das Verstehen: Menschen verändern...


Wald verstehen - Schneisen an Waldhängen, Furten durch Flüsse: Erwandern Sie sich die Kulturlandschaft im Naturpark Frankenwald und lesen Sie die Spuren ihrer Geschichte! Wie lebten und leben die Menschen von und mit dem Wald? Schritt für Schritt wächst das Verstehen: Menschen verändern ihr Umfeld und das Umfeld ändert den Menschen.



"Ich sag Ihnen eines: Kommen Sie erst einmal in mein Alter! Darf ich mich vorstellen? Ich bin die Eibe und zähle rund 900 Jahre - in meinem Alter kommt es auf die genaue Jahreszahl nun wirklich nicht an. Wichtig ist nur: Ich bin außergewöhnlich alt. So alt, dass sie in Bernstein am Wald sogar eine Dorfstraße nach mir benannt haben! Und was ich nicht schon alles erlebt habe...

Wandern Sie auf dem wunderschönen, waldreichen "Süßengut-Weg" und ich werde Ihnen einiges über mein Leben und die Umgebung erzählen! Denn Sie müssen sich vorstellen: Als vor acht Jahrhunderten die ersten Stämme zu Flößen gebunden und über die Rodach nach Süden gebracht wurden, da war ich schon dabei! Nun, die Flößerei gibt es ja nicht mehr; nur noch zum Spaß. Wenn Sie in Schnappenhammer vorbeikommen, dann machen Sie ruhig mal so eine Floßfahrt mit!

Oder Sie werfen in Bernstein einen Blick ind das Geotop am Galgenberg: Lange hab ich mit angeschaut, wie sie dort den Diabas abgebaut haben. Als im 17. Jahrhundert nicht weit weg davon die Michaeliskirche gebaut wurde - ich war dabei! Naja, verschwunden ist auch einiges in der langen Zeit: Von der Streusiedlung Süßengut stehen heute nur noch zwei Häuser - Sie werden es ja sehen, wenn Sie dort vorbeikommen. Jetzt wandern Sie erst einmal los. Auf dem Weg erzäjl ich Ihnen dann mehr!"



 


Wegbeschreibung



Wir starten am Dorfplatz in der Mittleren Schnaid. Vorbei an der Kirche führt unsere Wanderung zum Ortsteil Berghaus, wo wir auf dem höchsten Punkt unserer Tour auf den Schanzenbinderweg treffen. Wir wenden uns hinter dem Bolzplatz nach rechts und laufen etwa 200 Meter geradeaus, bis wir rechts in einen  naturbelassenen Waldweg abbiegen. Diesem folgen wir hinunter bis in die (hintere) Mittlere Schnaid.



Dort folgen wir kurz der Straße nach links und biegen wieder rechts ab auf einen Wiesenweg, der geradeaus in den Wald führt. Dem bequemen Waldweg folgen wir bis zu einem Forstweg, dem wir nach links folgen, bis wir im Tal die Lorchenmühle erkennen können. Über einen steilen Kamm begeben wir uns hinab ins Thiemitztal. Dort können wir uns stärken, bevor wir die Straße und das urwüchsige Thiemitztal überqueren. Wir laufen links an gepflegten Teichanlagen vorbei, dann nach rechts im Wald den Götzengrund einige Meter hinauf zu einer Forststraße.



Wir wandern dann nach rechts, mit gelegentlichen Ausblicken auf das Thiemitztal, an einem der drei Häuser der Einzel Süßengut vorbei. Vor einer scharfen Linkskurve in einer Lichtung sehen wir rechts die Stätte der zweiten, ehemaligen Süßengut-Einzel. Wir gehen weiter bis zu der unterhalb der Einzel Breitengrund das Tal überspannenden Stromleitung. Erst nach ca. 100 m verlassen wir den Weg scharf nach links aufwärts zum Höhepunkt unserer Wanderung, zu der etwa 900-jährigen Eibe, die wir noch kurz vor dem ersten Haus auf einem kurzen Abstecher (20 m) scharf nach rechts erreichen.



Wir laufen die wenigen Meter zurück, an den beiden Häusern vorbei bergan und wandern nach rechts im Hochwald den Waldweg ziemlich steil aufwärts, erreichen die freie Flur und laufen mit schönen Ausblicken am Waldrand den Hang empor. Unterwegs wird die Aussicht mit zunehmender Höhe weiter und beeindruckender. Nach der Höhe mündet unser Wanderweg in der Dorfstraße „Zur Eibe“ ein und bringt uns, an Friedhof und Friedhofskapelle vorbei, abwärts nach Bernstein .



An der Kirche laufen wir die Hauptstraße kurz nach rechts, dann links abwärts, wählen den linken Ortsweg und kommen bald in die freie Flur, wo wir auf der Hochfläche mit schönen Ausblicken und, immer geradeaus, im Wald abwärts nach Fels/Schübelhammer kommen. Das 1785 erstmals erwähnte Trupfhaus, das heutige Gasthaus mit dem schlossartigen Aussehen, übernahm in Jahre 1805 ein Georg Lehner von seinem Schwiegervater als Trupfhaus im Schübelhammer. Es blieb nahezu 200 Jahre (bis 2002) als Gasthaus im Besitz der Familie Lehner. Die Wilde Rodach trennte damals die Markgrafschaft Bayreuth von der Herrschaft der Wildensteiner, heute die Landkreise Hof und Kulmbach.



Gelegentlich bieten sich beim Weiterwandern Ausblicke auf das breiter werdende Tal der Wilden Rodach,  das Thiemitztal und die Weiler Kleinthiemitz und Schnappenhammer( Ausgangspunkt der Floßfahrten auf der Wilden Rodach).  Wir erreichen Kleinthiemitz, wenn wir nach längerer Wegestrecke (3 km) den Flößerweg nach rechts verlassen und über die Wilde Rodach und ihr Tal hinüber bis zum Geh- und Radweg an der B 173 wandern. Von hier aus lohnt sich ein Abstecher zur Floßlände in Schnappenhammer.



Der Weg selbst führt aber rechts am Radweg entlang, bis wir bei Kleinthiemitz die B 173 queren. Wiederum lohnt sich ein Abstecher – diesmal mit dem DÖ 63 etwa 200 Meter bis zur Bamberger Brücke. In der Mitte des steinernen Bogens ist ein Grenzstein eingemauert mit dem Bamberger Löwen und einer Schrägleiste auf der Außenseite. Es empfiehlt sich, die Brücke - 1730 erbaut - auch von der Seite zu betrachten, wobei man den genannten Grenzstein sehen Kann. Diese Brücke trennte einst das Herrschaftsgebiet der Markgrafen von dem der Bamberger Fürstbischöfe und heute die Landkreise Hof und Kronach.



Unser Weg führt jetzt durch Kleinthiemitz gerade hindurch zum alten Kirchweg und wir wandern die „Fechtn" (Fichten) durch verschiedene Waldabteilungen und das "Kla-Bächla-Tal" aufwärts zur Voglerei. Dort präsentiert sich ein weiterer Höhepunkt dieser Wanderung mit der Maria-Himmelfahrts-Kapelle und dem idyllisch gelegenen Friedhof. Im Spätherbst beeindrucken die kunstvoll geschmückten Gräber. Nach dem Friedhof biegen wir links ab und folgen einem schmalen Weg in die Vordere Schnaid. Dort queren wir die Hauptstraße, folgen einer Treppe und dann einer Gasse nach links.



Nach der Ortschaft bietet sich noch einmal ein Blick in das Tal der Wilden Rodach, bevor die nächste Aussicht – am „Plätzla“ - wieder den Blick über das Thiemitztal schweifen lässt. Wenn wir uns jetzt kurz links und gleich wieder rechts halten, gehen wir die letzten 400 Meter auf einen kleinen Waldweg zurück in die Mittlere Schnaid, wo wir am alten Schulhaus links abbiegen und wieder an unserem Startpunkt angekommen sind.

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Mittlere Schnaid, Dorfplatz an der Kirche, 96346 Wallenfels Dauer: 5.3 h Länge: 15.3 km Höhenmeterdifferenz: 590 m Maximale Höhe: 589 m Minimale Höhe: 400 m

Was zeichnet die Tour aus

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