Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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Um den Forkelknock KU 55

Wandern
FWV -

01/07 Markierungszeichen von FWV

Julia Rubsch -

02/07 Panoramatafel bei Vorderreuth von Julia Rubsch

Marco Felgenhauer/FTSC -

03/07 Kapelle bei Forkel von Marco Felgenhauer/FTSC

Marco Felgenhauer/FTSC -

04/07 Rast an der Kapelle von Marco Felgenhauer/FTSC

Julia Rubsch -

05/07 Aussicht bei Deckenreuth von Julia Rubsch

Julia Rubsch -

06/07 Sonnenaufgang bei Vorderreuth von Julia Rubsch

Julia Rubsch -

07/07 Marter bei Deckenreuth von Julia Rubsch

Viele Flurdenkmale und weite Aussichten prägen diesen wenig anspruchsvollen Wanderweg, welcher rund um den Forkelknock führt. 


Ehe wir uns auf die geschichtsträchtige Wanderschaft begeben, informieren wir uns erst einmal über das Dorf Schwand, das von 1818 bis 1974 eine der flächenmäßig größten Gemeinden im alten Landkreis Stadtsteinach war. Die Bewohner des nördlichen Dorfteils entschieden sich bei der Eingemeindung für Presseck und der südliche für die nach Stadtsteinach.



Richard Seuß schreibt: Schon 1145 verkaufen die Edelherren von Callenberg (bei Coburg) dem Kloster Michelsberg bei Bamberg ihr Besitztümer in Suwantha (= Schwand). Später gehört es zum Halsgericht Wartenfels. 1512 besteht das Dorf Schwand aus 11 Höfe und 2 Güter, mitsamt dem Wale im Dorf gelegen und zwei Hölzlein: der Vogeleinstein und der Büchelberg mit Zubehör. Seuß bezeichnet einen Wal als einen befestigten Ansitz, der von einem Wassergraben umgeben war. Bei Gefahr diente er Mensch und Vieh als Zufluchtsstätte. Heute ist diese Stätte größtenteils überbaut. Nur noch geringe Reste des Wallgrabens sind im Garten eines Wohnhauses unterhalb des Feuerwehrhauses erkennbar.



Auf dem Wege zum Dorfgasthaus steht etwas versteckt hinter einem Gartenzaun auf einem 1,50 m hohen Stein ein 115 cm großes Kreuz. Es wurde aus Dankbarkeit über die Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg im Jahre 1920 errichtet. Die Straße weiter aufwärts sehen wir die neu erbaute Kapelle und beim Feuerwehrhaus steht die Wandertafel und ein Denkstein 850 Jahre Schwand.



Wir zweigen von der Dorfstraße ab und wandern zunächst auf der Straße, dann auf einem Feldweg an einem Schafpferch vorbei aufwärts zur Schwander Höhe, wo wir eine beeindruckende Aussicht genießen. Wir biegen links ab und laufen abwärts zum Wald und zu einer Marter aus dem 18. Jahrhundert. Der Grund für die Errichtung soll die Erscheinung eines Verstorbenen gewesen sein.



Von der Anhöhe schweift unser Blick über das Zettlitztal nach Wartenfels, Eulenburg, Schafhof, Altenreuth und im Vordergrund auf die Pension Dragonerhof in Deckenreuth. Von den 1512 genannten 5 Besitzern sind noch drei Anwesen geblieben. Wir laufen an der Pension vorbei bis zu einer Wegekreuzung.
Wir überqueren die Straße und gehen mit schönen Weitblicken am Fuße des Forkelknocks entlang immer geradeaus bis nach Vorderreuth. Wenn wir die Straße nach Schwand am Ortsanfang erreichen, können wir einen kunstvoll gestalteten Bildstock in der Wegegabelung bewundern. Auch wenn unser Wanderweg nach links abzweigt, sollten wir einen Abstecher in den Ort machen.



Die gesamte Wegestrecke zurück nach Schwand, an der Ostseite des Forkelknocks vorbei, zeichnet sich durch drei phantastische Ausblicke aus, die die Höhen des Frankenwaldes, die Berge des Fichtelgebirges und die Landschaft um den Obermain einbeziehen. Die erste Fernsicht bietet sich schon oberhalb der Barockmarter am Burgstall an, wo 1439 Heinrich Forster zu Fordernreuth und 1484 Hans von Guttenberg zu Vordernrewte residierten. Schon 1696 wird nur noch ein Burgstall erwähnt. Nur geringe Spuren sind noch erkennbar.



Kurz danach, wenn ein Feldweg nach rechts Richtung Schwand abzweigt, steht etwas verdeckt ein 220 cm hohes Wegekreuz aus Granit, das 1948 von einer Familie Bittermann zur Erinnerung an den in Lettland gefallenen Sohn und aus Dankbarkeit über die glückliche Heimkehr seiner beiden Brüder errichtet wurde. Weithin leuchtet auch die in Ziegelbauweise errichtete Forkelkapelle. Über dem Eingang kann man lesen: „Erbaut / von 7 Joh. Kremer / 1891“.
Auf der Straße ist es nun nicht mehr weit zurück zu unserem Ausgangspunkt in Schwand.

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Ortsmitte Schwierigkeit: sehr leicht Dauer: 1.6 h Länge: 6.3 km Höhenmeterdifferenz: 141 m Maximale Höhe: 606 m Minimale Höhe: 530 m

Service

Rundweg
Familienfreundlich

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

96317  Kronach

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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