Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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Durch die Kösten RWF 56

Wandern
FWV -

01/05 Markierungszeichen von FWV

Jürgen Schlee -

02/05 Wanderheim Köstenschmölz von Jürgen Schlee

Jürgen Schlee -

03/05 Blick zum Döbraberg von Jürgen Schlee

Jürgen Schlee -

04/05 Wildgehege Reichenbach von Jürgen Schlee

Björn Stumpf -

05/05 Blick zur Schnaid von Björn Stumpf

Die paradiesische Stille in der Abgeschiedenheit weiter Wälder machen diesen Rundwanderweg zu einem besonderen Erlebnis. 


Wir wandern vom Zentrum Reichenbachs auf der Stichstraße mit dem Frankenweg in Richtung Haid, verlassen ihn aber schon bald nach dem Verlassen des Ortes. Wir laufen auf der Straße weiter durch Haid (im Weiler: Abstecher 600 m einfach) die Göttlich Hilf, ein besonders schönes Wegekreuz. Wir wandern geradeaus weiter auf einem Wirtschaftsweg durch die Fluren.




Wir genießen die immer noch eindrucksvollen Aussichten, ehe wir in der Abgeschiedenheit ausgedehnter Wälder auf Forstwegen, beim Waldeintritt links haltend, auf ein- und demselben Waldweg abwärts laufen. Unterwegs überrascht uns ein herrlicher Ausblick auf das Rodachtal, auf die bewaldeten Höhen und auf Schlegelshaid oben auf der Rodungsinsel.



Der Weg führt uns weiter abwärts zur Straße im Köstenbachtal. Wir laufen nach rechts zu einem kleinen Parkplatz an der Straße, folgen ihr etwa 150 m nach links und überqueren dann, in Begleitung des Flößerweges, das enge Tal. Am jenseitigen Talrand des Köstenbaches gehen wir abwärts bis in die Nähe seiner Mündung in die Wilde Rodach. Der Flößerweg bringt uns nun am Rande eines bewaldeten Steilhanges nahe der Wilden Rodach, leicht aufwärts zum Köstenbrunnen oberhalb von Schnappenhammer. In Schnappenhammer an der B 173 starten  die Schau-Floßfahrten nach Wallenfels. Am Brunnen treffen wir auf das FrankenwaldSteigla "Süßengutweg", welchem wir, in der zweiten Hälfte links haltend auf einem Jägersteig, zur ehemaligen Gaststätte Fels an der Wilden Rodach folgen. 



Das 1785 erstmals erwähnte Trupfhaus, mit dem schlossartigen Aussehen, übernahm in Jahre 1805 ein Georg Lehner von seinem Schwiegervater als Trupfhaus im Schübelhammer. Es blieb nahezu 200 Jahre (bis 2002) als Gasthaus im Besitz der Familie Lehner. Die Wilde Rodach trennte einst die Markgrafschaft Bayreuth von der Herrschaft der Wildensteiner, heute die Landkreise Hof und Kulmbach.



Der gegenüber liegende Schübelhammer war einst ein Hammerwerk für den Erzbergbau (1551 im Besitz eines Sixt von Reitzenstein), dann Mahlmühle und schließlich Gasthaus und Pension. Beide Gasthäuser sind mittlerweile geschlossen.



Am Fels führt uns der Fahrweg mit den Qualitätsweg "Fränkisches Steinreich" immer geradeaus 700 m rechts aufwärts zum Frankenweg, dem wir auf demselben Forstweg rechts aufwärts nach Köstenhof folgen. Hier laufen wir auf der Höhe den Feldweg nach rechts zum Wald, freuen uns über die schönen Ausblicke und gehen bald abwärts bis zu einer Sitzgruppe und Infotafel.

Hier genießen wir die idyllisch gelegene, historische Stätte, wo einst die 1550 erstmals erwähnte Einzel Güldenstein bis in die 30-er Jahre des 20. Jahrhunderts stand. Ein verfallener Eingang zu dem knapp 10 m langen Felsenkeller erinnert uns an längst vergangene Zeiten, als hier seine Bewohner neben bescheidener Landwirtschaft dem Vogelfang nachgingen und danach als Waldhüter, Tappenmacher und Handweber ihren kargen Lebensunterhalt verdienten.



Abwärts wandernd erreichen wir im engen Köstenbachtal das Wanderheim Köstenschmölz. Der Name erinnert an den einst hier betriebenen Bergbau mit einer Schmelzhütte. Dort, wo das Pochwerk stand, wurde 1803 ein Haus gebaut, das 1893 einem Schieferdecker, bis 1934 einer Weberfamilie und anschließend dem Stahlhelmbund gehörte. 1940 erwarb es der FWV. Es wird seitdem als Wanderheim genutzt. Hinter dem Heim wandern wir auf einem Pfad steil schräg aufwärts zu einem Forstweg, kommen bald nach links zum langen Weg, dem wir scharf nach rechts durch wechselnde Waldabteilungen gemächlich aufwärts zur Höhe folgen. Der Ausblick auf den gegenüber liegenden Waldhang des Köstenbachtales mit der vormaligen Einzel Güldenstein und der verfallenden Einzel Breiteneben wird noch beeindruckender, wenn wir später nach einer Wendung nach links auf der Höhe den Wald verlassen haben. Wenn wir im Freien durch die Fluren, vorbei am Wildgehege Vogler nach Reichenbach wandern, reicht der Blick bis zum Fichtelgebirge.

Das Dorf wurde 1126 erstmals erwähnt, liegt 600 m über NN und die Kirche wurde 1958 geweiht.

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Anfahrt

Am Ortsausgang von Presseck Richtung Stadtsteinach rechts abbiegen nach Reichenbach. Parkplatz in der Ortsmitte.
Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Ortszentrum Schwierigkeit: mittel Dauer: 4 h Länge: 15.1 km Höhenmeterdifferenz: 558 m Maximale Höhe: 608 m Minimale Höhe: 394 m

Service

Rundweg

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

 

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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