Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

Navigation

Logo Frankenwald Draussen. Bei uns.

Katzbach-Weg KU 54

Wandern
FWV -

01/09 Markierungszeichen von FWV

Julia Rubsch -

02/09 Am Ausgangspunkt von Julia Rubsch

Julia Rubsch -

03/09 Wiesen oberhalb von Wartenfels von Julia Rubsch

Julia Rubsch -

04/09 Scheunen in Wartenfels von Julia Rubsch

Hans Sahrhage -

05/09 Rugendorf von Hans Sahrhage

Julia Rubsch -

06/09 Am Wartenfelser Friedhof von Julia Rubsch

Julia Rubsch -

07/09 Bei Oberehesberg von Julia Rubsch

Julia Rubsch -

08/09 Höhe bei Wartenfels von Julia Rubsch

Julia Rubsch -

09/09 Wegkreuz von Julia Rubsch

Der Hohlmühlbach, auch Katzbach genannt ist der Namensgeber für diesen Wanderweg an der Fränkischen Linie. 


Zusammen mit dem Kreuzstein-Weg (KU 53) starten wir an der Dorflinde (Naturdenkmal) an der Kirche von Wartenfels und gehen aufwärts zum Sportplatz, dem "Bergstadion", und am Trainingsplatz vorbei auf einem naturbelassenen Feldweg beständig durch abwechslungsreiche Fluren aufwärts.



Schöne Ausblicke, auch auf die Kapelle auf dem gegenüber liegenden Waldhang, begleiten uns bis zur Ortsverbindungsstraße. In dieser neu renovierten Kapelle auf dem Dreischelberg (Traischelberg), gestiftet 1930 von einem Auswanderer aus der Papiermühle, werden jährlich kirchliche Veranstaltungen (Maiandacht, Waldweihnacht, Bittgang, Wallfahrt) abgehalten.



Leider erreichen wir Oberehesberg nur auf der Straße, da es keine sinnvolle alternative Wegeführung gibt. Auf der Stichstraße kommen wir über die Senke, die urwüchsige "Höll" aufwärts nach Oberehesberg an der Fränkischen Linie, wo uns am Gasthaus eine herrliche Aussicht auf das Obermainische Bruchschollenland mit Rugendorf im Tal, Feldbuch und - links - auf Poppenholz und das weite Umfeld dafür entschädigt. In der Ortsmitte kommen wir zum Frankenweg. Wir wenden uns nach links und folgen ihm auf der Höhe der Fränkischen Linie ortsauswärts.


Sie zieht sich südlich von Weiden in der Oberpfalz von Südosten nach Nordwesten bis in den Raum Schmalkalden in Thüringen. Es handelt sich hierbei um einen Steilabfall mit einer Sprunghöhe von 200 bis 300 Metern gegenüber dem vorgelagerten obermainischen Bruchschollenland.
Diese markante, faszinierende Landschaftsstufe verläuft im Bereich des Frankenwaldes von Wirsberg in Richtung Stadtsteinach, Losau, Zeyern, Friesen nach Stockheim. Das Vorland, bestehend aus Buntsandstein, Muschelkalk-, Keuper-, Jura- und Kreideschichten, senkte sich, während sich das "Alte Gebirge" emporhob.



Wir wandern auf dem Fahrweg auf dem Höhenrücken bis zum Wald. Dort dürfen wir nicht den Abstecher nach links zu einem Aussichtspunkt, dem Staffelbergblick, versäumen, wo ein Tableau die Sicht erläutert. Wenn wir dem Fahrweg weiter folgen, passieren wir rechts des Weges eine kleine Waldwiese. Hier müssen wir wieder Acht geben, denn kurz darauf biegt unser Katzbach-Weg zusammen mit dem Almweg nach links scharfwinkelig in den Wald ab.



Ruhe und Stille umgibt uns, wenn wir durch gepflegte, lichte Waldabteilungen mit mehr oder weniger tief eingeschnittenen Waldtälern abwärts in Richtung dem Dorf Losau zuwandern. Wenn uns ziemlich weit talwärts der Almweg rechts nach Seibelsdorf verlässt, laufen wir links haltend den engen Grund weiter abwärts. Wir laufen bergab, an einer Teichanlage vorbei im Freien in den schmucken Ort Losau am Fuße der Fränkischen Linie. Der ehemalige Burgstall "Hohe Reuth" stand einstmals etwa 550 m nordnordöstlich von der Ortsmitte.



Wir halten uns im Dorf nach links, verlassen den Ort über einen Flurweg und kommen im Freien am Steinbruch vorbei. Nach dem Naturbad mit Kneipp-Anlage gelangen wir zur B 303. Auch wenn unser Wanderweg nun nach links abzweigt, ist ein Abstecher hinüber nach Rugendorf sehr zu empfehlen.



Rugendorf ist ein Haufendorf, das in der ersten fränkischen Siedlungsperiode (5.-8.Jh. n.Chr.) entstand. Erst am Ende des 30-jährigen Krieges endeten die konfessionellen Streitigkeiten zwischen den Waldenfelsern und dem Hochstift Bamberg. Die Markgrafen lösten die Waldenfelser ab; 1803 kam das Dorf zu Bayern. Am linken Ufer des Katzengrabens (bei der Hinterberger Mühle) stand einst eine guttenbergische Wasserburg. Das Schloss der Waldenfelser hatte im Dorfzentrum seinen Platz.



Wenn wir nun unsere Wanderung jenseits der B 303 wieder fortsetzen, laufen wir auf einem Fahrweg, zunächst im Freien, dann durch den Wald, beständig aufwärts zur Höhe. Im Wald müssen wir etwas auf die Wegeführung achten. Nach der Anhöhe gehen wir einen Feldweg abwärts. Beeindruckende Ausblicke begleiten uns dabei. Wir kommen am Friedhof und der Friedhofskapelle vorbei zu einem Anbindungsweg, der uns abwärts führt, zurück zu unserem Ausgangspunkt in Wartenfels.

weiterlesen weniger

Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Wartenfels, Kirche Schwierigkeit: leicht Dauer: 3.2 h Länge: 12.4 km Höhenmeterdifferenz: 382 m Maximale Höhe: 645 m Minimale Höhe: 393 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

96317  Kronach

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

Eignung

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
grün = geeignet, gelb = witterungsabhängig, rot = ungeeignet, grau = keine Infos vorhanden

Mit dem Handy scannen –
Daten unterwegs immer zur Hand

qrcode
Karte

Teile auf...