Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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Webersteig von Döbra nach Hof

Wandern
FWV -

01/09 Markierungszeichen von FWV

Marlene Rossner -

02/09 Wanderheim Haueisen von Marlene Rossner

Hans Sahrhage -

03/09 Kurz vor Lipperts, Blick Richtung Döbraberg von Hans Sahrhage

Hans Sahrhage -

04/09 Nach der Autobahn-Unterführung (A9), Blick nach Osten über Hof hinweg von Hans Sahrhage

Jörg Leiner -

05/09 Prinz Luitpold Turm auf dem Döbraberg von Jörg Leiner

Björn Stumpf -

06/09 Radarstation am Döbraberg von Björn Stumpf

FTSC -

07/09 Alpakas in Haueisen von FTSC

Björn Stumpf -

08/09 Haueisen im Blick von Björn Stumpf

FTSC/Andreas Hub -

09/09 Hof von FTSC/Andreas Hub

Zum Gedenken an die Handweber wurde dieser Wanderweg geschaffen. Der nördliche Zweig führt auf alten Pfaden von Döbra nach Hof. 


Nach einem weiten, nur nach NO etwas begrenzten Blick vom Prinz-Luitpold-Turm wandern wir an der Radarstation vorbei, freuen uns dann im Freien über die phantastische Fernsicht bis hin zum Vogtland und zum Fichtelgebirge und kommen abwärts nach dem 699 m hoch gelegenen Döbra, mit der wohl aus dem 15.Jahrhundert stammenden, dem hl. Bartholomäus geweihten Kirche.



Wir überqueren die Hauptstraße schräg nach links, wandern auf dem Kirchensteig im Freien ortsauswärts und queren das Döbrabachtal. Der Döbrabach entspringt östlich von Döbra, durchfließt ein stilles Tal ohne jegliche Siedlung und mündet zwischen Uscherstgrün und Weidesgrün in die Selbitz.



Wir erreichen auf einem bequemen, naturnahen Weg durch den Wald die Ortsverbindungsstraße. Ihr folgen wir etwa einen Kilometer links abwärts in das in einer Quellmulde gelegene Haidengrün. Schöne Weitblicke entschädigen uns für das Laufen auf dem harten Untergrund der wenig befahrenen Straße.

Die Bewohner der Dörfer Döbra, Haidengrün und Haueisen waren einst vorwiegend Gütler und Handweber, die nach dem Niedergang des Eisenbergbaues in der aufkommenden Textilwirtschaft Arbeit und Brot fanden.



Gegen das Ortsende biegen wir auf einen Feldweg rechts ab, der im breiten Tal des Thronbachtales (im unteren Bereich steht das Tal unter Naturschutz) ins Paradies, nach Haueisen führt. Dabei kommen wir am reizvollen Wanderheim der OG Haidengrün vorbei. Der Webersteig führt immer geradeaus durch ein Anwesen, an einem anderen vorbei ins Freie über einen kleinen Grund zum Wald.



Dort wandern wir auf einem bequemem Weg durch gepflegten Stangenwald und Hochwald, schließlich auf einem Feldweg (Ausblick) durch die Flur abwärts nach Uschertsgrün, zwischen Selbitz und Thronbach gelegen. Wir laufen ins untere Dorf, biegen dort am Gasthaus nach links ab, halten uns nach rechts und überqueren den weiten Selbitzgrund zu den beiden Straßen. Die Kreisstraße führt uns kurz nach links über den Aubachgrund bis zum nahen Waldeck.



Dort steigen wir nach rechts auf einem Pfad kurz, aber ziemlich steil aufwärts zu einem Waldweg. Ihm folgen wir auf naturbelassenem Waldboden durch den Eselswald leicht steigend durch schönen Hochwald, zuletzt auf einem Forstweg nach rechts bis zur Straße Selbitz-Leupoldsgrün.

Verwandt mit dem Eselswald ist das Eselfeld, der Eselsweg, das Eselsweiherlein und das Eselsgütlein. Mit dem Grautier hat es allerdings nichts zu tun. Einstige Weideplätze erinnern an die blühende Schafzucht: Esel (von etz, atz, etzen) meint Weiderecht, Weideplatz das Vieh weiden, abweiden lassen.



Wir überqueren die Straße und wandern geradeaus auf dem Fahrweg weiter durch die Flur (Ausblick), zunächst zu einer zur Streusiedlung Mühldorf gehörenden Einzel.

Der Ursprung geht wahrscheinlich auf die Siedlung Altendorf zurück, die um 1400 neben mehreren anderen Orten dieses Raumes wüst und nicht mehr aufgebaut wurde (siehe Neudorf). 1386 wird es als Mule das Dorf bezeichnet.

Wir wandern eine etwa 100 m lange Wegestrecke am Waldrand nach links, um dann wieder nach rechts auf einem angenehmen Weg durch den Wald abwärts bis zu einem Fahrweg im Tal des Rothenbaches zu kommen.



Mit ihm wandern wir nach rechts an dem zweiten Einzelanwesen vorbei bis vor die dritte Einzel (Altmühl). Wir gehen links über den Grund des Rothenbaches und auf einem Feldweg ziemlich steil geradeaus bergan zur Höhe (Abstecher zum Hohen Stein; 645 m hohe aussichtsreiche Felskuppe) und weiter auf dem Webersteig (Ortsstraße) durch das Neubaugebiet zu des Liebharts Dorf, zum Zentrum von Lipperts, wo 1354 Hans von Lüchow auf Konradreuth ein Vorwerk besaß.



Wir laufen auf der Straße Richtung Stegenwaldhaus, biegen schon bald in den ersten Feldweg nach rechts ab und folgen diesen dann durch die A 9-Unterführung. Nun wandern wir den Weg neben der Autobahn wieder links hinauf bis kurz vor die Autobahn-Brücke. Dort wenden wir uns zweimal nach rechts und gehen immer denselben Weg in einer schönen Tallandschaft durch eine abwechslungsreiche Flur lange talwärts, dann durch ein Waldstück und schließlich durch eine Hecken-Allee über den Göstrabach zur Zufahrtsstraße nach dem Rundangerdorf Wölbattendorf, zwischen dem Göstrabach im Westen und dem Möhlabach im Osten gelegen.



An der alten Straße nach Leupoldsgrün steht ein spätmittelalterliches Steinkreuz: Nach der Überlieferung haben hier die Bauern einen Schäfer erschlagen, der noch nach Walpurgis (1. Mai) weiden ließ. Der Ortsname lässt auf die Gründung durch die Walpoten schließen. Man vermutet, dass es, an der Altstraße Konradsreuth-Töpen gelegen, wohl schon im 12.Jahrhundert als Burggut mit Wall und Graben bestand.



Wir folgen der Ortsstraße links aufwärts und wandern durch den lang gezogenen Ort zum Dorfende. Neben der Hauptverkehrsstraße (Vorsicht!) gehen wir ortsauswärts, biegen erst nach der Unterführung der B 15 scharf nach links ab und wandern neben der Straße aufwärts. Wir biegen auf etwa der halben Höhe nach rechts ab und folgen dem Feldweg durch freie, wechselnde Fluren zur Höhe (unweit der Kulm 614 m) mit schönem Rückblick auf die weite Ackerlandschaft, auf Wölbattendorf und die bewaldeten Höhen.



Wir laufen auf der Höhe weiter (Blick auf die Peripherie von Hof) und kommen bald in einem (selten gewordenen) Hohlweg abwärts nach Osseck, einem Ortsteil von Hof.

Der Ortsteil (Osseck bei der Stadt) von Hof wird 1376 als Stiftung einer Herberge an das Klarissenkloster in Hof genannt. Der Ort hatte unter den Drangsalen während des Hussitendurchzugs, des Albertinischen und 30-jährigen Krieges zu leiden und bei den Einquartierungen im 7-jährigen Krieg (1756-63).



Kurz vor dem Ortsende biegen wir nach links ab und kommen auf der Zufahrtsstraße über einen kleinen Grund bald zur Ossecker Straße an den Ortsrand von Hof. Ihr folgen wir einen knappen Kilometer stadteinwärts zum Postsportheim, wo kurz zuvor eine kleine Tafel das Ende bzw. den Beginn des Webersteiges zum Döbraberg anzeigt.

Über die Admiral-Scheer-Straße, die Blücherstraße und weiter gelangt man in das Stadtzentrum.

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Prinz-Luitpold-Turm (Döbraberg) Schwierigkeit: mittel Dauer: 5.3 h Länge: 22 km Höhenmeterdifferenz: 312 m Maximale Höhe: 794 m Minimale Höhe: 522 m

Service

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Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

95119  Naila

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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