Erklärung zur Barrierefreiheit

Wir (Frankenwald Tourismus Service Center) als Websitebetreiber sind bemüht, die Website in Einklang mit den einschlägigen Vorschriften zur Barrierefreiheit zu gestalten. Für uns gelten folgende Rechtsvorschriften:

Bayerisches Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Bayerisches Behindertengleichstellungsgesetz – BayBGG) und Bayerische Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BayBITV)

Website

Diese Erklärung zur Barrierefreiheit gilt für die Website www.frankenwald-tourismus.de.

Veröffentlichungsdatum der Website

Diese Website wurde am 10.08.2002 veröffentlicht.

Letzte Aktualisierung der Website

Diese Website wurde zuletzt am 03.11.2025 in wesentlichen Punkten inhaltlich überarbeitet.

Feedback und Kontaktangaben

Sind Ihnen Mängel beim barrierefreien Zugang zu Inhalten auf unserer Website aufgefallen oder haben Sie Anmerkungen sowie Fragen zum barrierefreien Zugang? Melden Sie sich gerne bei uns unter:

Adolf-Kolping-Straße 1
96317 Kronach

Tel. +49 (0) 9261 60150

zentrale@frankenwald-tourismus.de

Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen

Diese Website wird derzeit auf ihre Vereinbarkeit mit den Vorgaben zur Barrierefreiheit überprüft. Sobald die Egebnisse vorliegen, werden wir sie an dieser Stelle veröffentlichen.

Weitergehende Maßnahmen zur Verbesserung des barrierefreien Zugangs zu unserer Website

Diese Internetseite wurde durch die Venus GmbH nach der Methode des WCAG-Tests geprüft.
Geprüft wurden die Kriterien der zum Zeitpunkt des Tests aktuellen WCAG 2.1 AA in 50 Schritten. Gegebenenfalls erforderliche Änderungen der Webseite wurden schnellstmöglich vorgenommen.

Dabei wurden Stichproben für die folgenden Website Services überprüft:

1. Das allgemeine CMS Typo3
2. Die Venus Web Module für die Ausgabe von strukturierten Daten
3. Das Feratel Buchungsportal für Erlebnise
4. Das Tomas Buchungsportal für Gastgeber
5. Die Shopware Prospektbestellung

Die Erklärung wurde zuletzt am 20.08.2024 überarbeitet.

Welche Bereiche sind nicht Barrierefrei?

1. Barrieren im CMS Typo3:

  • Fehlendes Label für das Autocomplete-Eingabefeld im Formular (WCAG 2.1 AA: 1.3.1, 2.4.6, 3.3.2): Das Eingabefeld hat keine eindeutige Feldbezeichnung. Dadurch ist für viele Nutzende – insbesondere mit Screenreader – nicht klar, wofür das Feld gedacht ist. 

  • Keine Untertitel bei Videos (WCAG 2.1 AA: 1.2.2): Für Videos fehlen Untertitel. Dadurch sind Inhalte für Menschen mit Hörbeeinträchtigung nicht vollständig nutzbar und auch in geräuschsensiblen Situationen schwer verständlich.

  • Fehlendes Label für das Autocomplete-Eingabefeld im Formular (WCAG 2.1 AA: 1.3.1, 2.4.6, 3.3.2): Das Feld ist nicht eindeutig beschriftet. Nutzende können Zweck und erwartete Eingabe nicht sicher erkennen. 

  • Subheader wird visuell vor dem Header angezeigt (WCAG 2.1 AA: 1.3.2): Die optische Reihenfolge (Subheader vor Header) stimmt nicht mit der technischen Reihenfolge im Code überein. Screenreader und Tastaturnutzung folgen jedoch der technischen Reihenfolge. Das kann verwirren.

  • Programmatischer Feldzweck fehlt oder ist unklar (WCAG 2.1 AA: 1.3.5): Bei Formularfeldern ist der Zweck technisch nicht eindeutig erkennbar (z. B. Name, E-Mail, Telefonnummer). Das erschwert Autofill-Funktionen und kann die Nutzung mit Hilfstechnologien beeinträchtigen. 

  • Links mit unterschiedlichen Zielen: „Kontakt“ kommt mehrfach vor (WCAG 2.1 AA: 2.4.4): Mehrere Links heißen „Kontakt“, führen aber möglicherweise zu unterschiedlichen Seiten oder Bereichen. Für Screenreader-Nutzende ist dann nicht klar, welcher „Kontakt“-Link wohin führt, ohne ihn zu öffnen.

  • Fehlermeldung „Fülle dieses Feld aus“ ist zu allgemein (WCAG 2.1 AA: 3.3.1, 3.3.3): Die Meldung sagt nur, dass etwas fehlt, aber nicht was genau erwartet wird. Das erschwert die Korrektur. 

  • Fehlendes Label für das Autocomplete-Eingabefeld im Formular (WCAG 2.1 AA: 1.3.1, 2.4.6, 3.3.2): Das Feld ist nicht beschriftet bzw. nicht korrekt zugeordnet.

  • Fehlermeldung ohne konkrete Anleitung zur Behebung (WCAG 2.1 AA: 3.3.3): Die Meldung beschreibt nur, dass ein Fehler vorliegt, gibt aber keine klare Handlungsanweisung. Nutzende wissen dadurch nicht, wie sie den Fehler beheben sollen. 

2. Barrieren in den Venus Web Modulen:

  • GPX-, SVG- und PDF-Download-Icons haben zu wenig Kontrast (WCAG 2.1 AA: 1.4.11): Die Download-Symbole heben sich nicht deutlich genug vom Hintergrund ab. Das erschwert das Erkennen, insbesondere bei Sehbeeinträchtigung oder auf mobilen Geräten. 

  • Nicht alle informativen Bilder haben Alternativtexte (WCAG 2.1 AA: 1.1.1): Einige Bilder, die Informationen vermitteln, haben keinen passenden Alternativtext. Screenreader können die Bildinformation dann nicht vermitteln. 

  • Teilweise zu lange Alternativtexte bei Bildern (WCAG 2.1 AA: 1.1.1): Manche Alt-Texte sind sehr lang. Das kann die Nutzung mit Screenreader erschweren, weil unnötig viele Details vorgelesen werden. 

  • Texte werden bei 200 % Zoom teilweise abgeschnitten (WCAG 2.1 AA: 1.4.4): Bei starker Vergrößerung (z. B. 200 %) sind Texte nicht vollständig sichtbar oder werden abgeschnitten. Das erschwert das Lesen, insbesondere für Menschen mit Sehbeeinträchtigung. 

  • Redundante Links sind stellenweise vorhanden (WCAG 2.1 AA: 2.4.4): Derselbe Inhalt führt mehrfach zum gleichen Ziel (z. B. Bild und Titel separat verlinkt). Das kann die Navigation unnötig verlängern, insbesondere mit Tastatur oder Screenreader. 

  • Linkzweck ist teilweise nicht erkennbar oder Linktext ist leer (WCAG 2.1 AA: 2.4.4): Einige Links sind zu allgemein („Mehr“) oder enthalten keinen verständlichen Text. Nutzende können dann nicht sicher erkennen, wohin der Link führt. 

  • Überschriftenstruktur ist nicht durchgängig (H2 wird teilweise ausgelassen) (WCAG 2.1 AA: 1.3.1):Teilweise wird nach H1 direkt H3 verwendet, ohne H2. Das erschwert die Orientierung, besonders für Screenreader-Nutzende, die über Überschriften navigieren. 

  • Bestimmte IDs werden mehrfach verwendet (WCAG 2.1 AA: 4.1.1): Einige technische Kennungen (IDs), z. B. aus den Web-Modulen, kommen mehrfach auf einer Seite vor. Das kann zu Problemen bei Assistenztechnologien und bei der eindeutigen Zuordnung von Elementen führen. 

3. Barrieren im Feratel Erlebnis Buchungsportal:

  • Elemente erfüllen nicht die Mindestanforderungen an den Farbkontrast (WCAG 2.1 AA: 1.4.3 / 1.4.11): Text und/oder Bedienelemente heben sich nicht deutlich genug vom Hintergrund ab. Das erschwert das Lesen und Erkennen, insbesondere bei Sehbeeinträchtigung.

  • Mindestkontrast ist nicht erfüllt (WCAG 2.1 AA: 1.4.3): Der Kontrast bei normalem Text liegt unter dem geforderten Mindestwert. Dadurch ist Text schwer lesbar.

  • Zeilenhöhe und Zeilenabstand sind zu gering (WCAG 2.1 AA: 1.4.12): Text ist durch zu geringe Zeilenhöhe und Abstände schwerer zu lesen, insbesondere bei längeren Absätzen oder bei Vergrößerung.

  • Pausierungs- oder Abbruchfunktion fehlt (WCAG 2.1 AA: 2.2.2): Bewegte, automatisch wechselnde oder zeitgesteuerte Inhalte (z. B. Slider/Carousel) können nicht angehalten oder gestoppt werden. Das kann die Nutzung erschweren oder beeinträchtigen. 

  • Links mit unterschiedlichen Zielen: „Kontakt“ kommt mehrfach vor (WCAG 2.1 AA: 2.4.4): Mehrere Links heißen gleich („Kontakt“), führen aber ggf. zu unterschiedlichen Zielen. Nutzende können ohne Öffnen nicht sicher erkennen, welcher Link wohin führt.

  • Feratel: Erlebnis-Kacheln reagieren nicht auf den Fokus (WCAG 2.1 AA: 2.4.7): Bei Tastaturbedienung ist nicht sichtbar, welche Kachel gerade ausgewählt ist. Das erschwert die Navigation ohne Maus. 


4. Barrieren im Gastgeber Buchungsportal von Tomas:

  • Elemente erfüllen nicht die Mindestanforderungen an den Farbkontrast (WCAG 2.1 AA: 1.4.3 / 1.4.11): Text und/oder Bedienelemente heben sich nicht deutlich genug vom Hintergrund ab. Das erschwert das Lesen und Erkennen. 

  • Mindestkontrast ist nicht erfüllt (WCAG 2.1 AA: 1.4.3): Der Kontrast bei normalem Text liegt unter dem erforderlichen Mindestwert.

  • Zeilenhöhe und Zeilenabstand sind zu gering (WCAG 2.1 AA: 1.4.12): Text wirkt „gedrängt“ und ist dadurch schwerer zu lesen. 

  • Pausierungs- oder Abbruchfunktion fehlt (WCAG 2.1 AA: 2.2.2): Automatisch wechselnde oder bewegte Inhalte können nicht angehalten oder gestoppt werden. 

  • Links mit unterschiedlichen Zielen: „Kontakt“ kommt mehrfach vor (WCAG 2.1 AA: 2.4.4): Mehrere Links tragen denselben Text, führen aber ggf. zu unterschiedlichen Zielen. Das erschwert die Orientierung. 

  • Gastgeber sind über die Suche nicht auffindbar (WCAG 2.1 AA: 2.4.5): Es gibt keine geeignete Möglichkeit, einen Gastgeber gezielt über die Suche zu finden. Das erschwert das Auffinden von Inhalten, insbesondere bei vielen Einträgen. 

  • „Details“-Links sind nicht ausreichend beschrieben (WCAG 2.1 AA: 2.4.4): Der Linktext „Details“ ist ohne Kontext nicht aussagekräftig. Nutzende können nicht sicher erkennen, zu welchen Details der Link führt. 

  • „Details“-Link und weitere Elemente reagieren nicht auf den Fokus (WCAG 2.1 AA: 2.4.7): Bei Tastaturbedienung ist nicht sichtbar, welches Element gerade ausgewählt ist. Das erschwert die Nutzung ohne Maus. 

  • Buttons/Links/Formularelemente ohne aussagekräftige Beschriftung (WCAG 2.1 AA: 2.4.4, 4.1.2): Einige Bedienelemente sind nicht eindeutig benannt (z. B. nur Icon, leerer Text oder sehr allgemeine Bezeichnung). Nutzende verstehen dann nicht sicher, was beim Anklicken passiert.

  • Filterergebnisse aktualisieren sich automatisch nach Eingabe/Auswahl (WCAG 2.1 AA: 3.2.2): Nach einer Eingabe oder Auswahl ändern sich die Ergebnisse automatisch. Das kann überraschend sein und zu Orientierungverlust führen. 

  • Keine Statusmeldung nach der Eingabe im Filter (WCAG 2.1 AA: 4.1.3): Wenn sich die Trefferliste ändert, wird dies nicht automatisch an Screenreader übermittelt. Nutzende erhalten keinen verlässlichen Hinweis (z. B. „X Ergebnisse gefunden“).

5. Barrieren in der Prospektbestellung von Shopware: https://shop.frankenwald-tourismus.de/

  • Fehlerhafte ARIA-Referenz (WCAG 2.1 AA: 1.3.1, 4.1.2): Im Code wird auf ein Element verwiesen, das nicht vorhanden ist (z. B. eine ID, die es auf der Seite nicht gibt). Dadurch können Screenreader und andere Hilfstechnologien Inhalte falsch zuordnen oder Informationen nicht korrekt vorlesen.

  • Redundante Links (WCAG 2.1 AA: 2.4.4): Derselbe Inhalt ist mehrfach verlinkt und führt zum gleichen Ziel (z. B. Bild und Überschrift separat). Das verlängert die Navigation und kann insbesondere für Tastatur- und Screenreader-Nutzende unnötig sein.

 

Durchsetzungsverfahren

Sollten Sie der Ansicht sein, dass Sie durch eine nicht ausreichende barrierefreie Gestaltung unserer Website benachteiligt sind, können Sie sich an die zuständige Durchsetzungsstelle wenden. Diese erreichen Sie unter:

Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung
IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern
Durchsetzungs- und Überwachungsstelle für barrierefreie Informationstechnik
St.-Martin-Straße 47
81541 München

E-Mail: bitv@bayern.de

Erstellung dieser Erklärung zur Barrierefreiheit

Diese Erklärung wurde am 03.11.2025 erstellt.

Die Erklärung wurde zuletzt am 22.12.2025 aktualisiert.

Quelle: eRecht24

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