Grünes Band Etappenwanderung individuell - Gesamtroute 2026

38:15 h 2668 hm 2444 hm 122,3 km very difficult

Mitwitz

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Etappe 1

Am ersten Tag starten wir am Wasserschloss Mitwitz - der Wiege des Grünen Bandes und machen uns durch den Ort dann auf Richtung Breitensee - dem Startpunkt des FrankenwaldSteigla "Grünes Band. Diesem Weg folgen wir eine ganze Zeit lang und erreichen nach Bächen, Teichen, schönen Pfaden auch das "Grüne Band", den ehemaligen Grenzstreifen zwischen Ost- und Westdeutschland. Nicht so grün, da stets freigehalten folgen wir dem markanten Kolonnenweg mit seinen oft unschön zu begehenden Lochplatten. Diese werden uns auch auf den anderen Etappen immer wieder begegnen.

Vorbei geht es an Wustungen und kleinen Siedlungen immer entlang des Grenzverlaufs auf der Thüringer Seite. Nach der Starßenquerung bei Neuhaus/Schierschnitz kommen wir an der extra erbauten "Friedenskapelle" vorbei, ehe wir uns wieder auf sozusagen "Grenzpatrolie" machen. Bald erreichen wir auch unser Tagesziel, das Hotel in Stockheim/Rothenkirchen erreichen.


Etappe 2

Tag 2 wird von der Länge und den Höhenmetern der wohl fordernste Tag!

wir starten in Stockheim/Rothenkirchen und erreichen schon nach kurzer Zeit "die Grenze" in Heinersdorf. Gut erkennbar an den großen Hinweisschildern und auch dem Stück der ehemaligen Grenzmauer des Dorfes. Weiter geht es durch den Ort, hinein ins langgezogene Tettautal, wo einst auch eine Bahnline entlang führte, deren Reste heute noch zu erkennen sind. Am Talende, kurz vor Schauberg, müssen wir (leider) ein Stück der Straße folgen, ehe es wieder auf Forstwegen weiter bergan und in den Wald geht. Das nächste Ziel ist Neuenbau, wo wir vor dem Ortseingang noch einen ehemaligen Grenzturm sehen, der sich jedoch in Privatbesitz befindet und nicht öffentlich zugänglich ist. Weiter durch den Ort und auch wieder etwas der Straße folgen, biegen wir im Grund dann wieder rechts ab in den Wald und folgen dem Forst- und Waldweg bis zum Wildberg. Von dort geht es hinab nach Tettau, wo es sich anbietet eine Rast einzulegen. Der weitere Weg führt dann nach Kleintettau mit einigen sehenswerten Grenzrelikten und den zotteligen Hochlandrindern an der Schildwiese. Wenn zeit ist, lohnt auch Abstecher ins Europäische Flaconglas Museum. Der Weg führt weiter über die Höhen nach Lichtenhain. Danach treffen wir bald wieder auf den Kolonnenweg und folgen diesem bis zum "Köchinnengrab" und gehen dann weiter zum Aussichtsturm "Thüringer Warte" mit einem herrlichen Blick auf das Grüne Band. Hier ist der höchste Punkt der Tour erreicht und das Ziel schon im Blick. Zum Teil steil bergab geht der Weg dann hinunter nach Probstzella, wo unsere heutige Tagesetappe endet.


Etappe 3

Hoffentlich gut erholt geht es auf die dritte Tour am Grünen Band, mit Start in Probstzella. Hier begleitet uns der Schieferpfad zunächst ein Stück, vorbei auch an Schieferhalden und früheren Abbaustätten des "blauen Goldes". Schnell kommen wir auch am Hopfsberg an einem weiteren Grenzturm und Grenzrelikten vorbei, ehe es hinunter in den Steinbachsgrund geht. Der Weg führt entlang des Baches und entlang der ehemaligen Grenze dann auch zur ehemaligen Steinbachsmühle. Später - auf dem Kolonnenweg, der hier auch gut schon bewachsen sein kann kommen wir an der sogenannten "Agentenschleuße" vorbei und müssen danach dann steil bergauf zur Schieferstadt Lehesten, die wir durchqueren. Nun machen wir uns auf den Weg zum Wetzstein mit seinem Altvaterturm und wandern anschließend weiter durch das Schieferdorf Brennersgrün, wo wir auch auf den Rennsteig treffen. Diesem historischen Weg folgen wir dann auch einige Kilometer, Grumbach und Rodacherbrunn sind die nächsten Orte. Später geht es dann wieder Richtung Frankenwald, wenn wir am "Schwarzen Teich" die Grenze queren und weiter hoch nach Heinersdorf und zu den "12 Aposteln" gehen. Von Langenbach aus geht es einer Alleestraße an Carlsgrün vorbei und dann durch den Oberen Kurpark hinunter in das Bayerische Staatsbad Bad Steben - unserem heutigen Etappenziel. Erholung garantiert die Therme Bad Steben mit ihren modernen Gesundheits- und Wellnesseinrichtungen.

Etappe 4

Auf geht´s zur letzten Tour am Grünen Band.

In Bad Steben wandern wir Richtung Bahnhof und halten uns dort rechts der Bahngleise und folgend dem geteerten Weg ein gutes Stück, bis wir vor dem Ort "Hölle" an den Abfüllbetrieb von Höllensprudel kommen. Nach der Straßenquerung geht es tatsächlich nach "Hölle" und 100m nach dem Ortseingang biegen wir links ab, in das Höllental. Hier folgen wir erst dem breiten Talweg und am Teufelssteg queren wir den Fluss, um auf der anderen Seite auf dem Röhrensteig auf der Wasserleitung des Wasserkraftwerks zu laufen. Kurz nach dem Wasserturm geht es über den Jungfernsteg wieder auf den breiten Talweg, der am Ende in Blechschmidtenhammer zum Naturpark Infozentrum führt. Weiter geht es auf den Rennsteig und in Blankenstein zu seinem Beginn am "Drehkreuz des Wanders", wo sich verschiedene Fernwanderwege treffen. Von dort aus machen wir uns auf den Weg, ganz nah am Grenzfluß - nun ist es die Saale - und folgen spüäter der "Pferdebahn" bis zur alten Papierfabrik von Blankenberg. Dort nehmen wir den Kolonnenweg wieder unter die Füße, um nach Pottiga zu kommen, wo wir nach einem kurzen, aber heftigen Anstieg am "Skywalk" eine Rast einlegen können. Anschließend marschieren wir bald wieder ganz grenznah auf Thüringer Flur nach Sparnberg weiter bis Hirschberg mit seiner Imposanten Burg und einem hölzernen Hirschen. Über den hängenden Steg geht es wieder ein Stück Kolonnenweg weiter und wir erreichen Venzka. Auch hier gehts es bald wieder auf den Kolonnenweg und wir nähern uns unserem Ziel Mödlareuth. Wenn wir den Metallzaun sehen sind wir quasi schon im Außengelände des dortigen Deutsch Deutschen Museums, was auch der Abschluß unserer Etappenwanderung am Grünen Band ist.


  • Aufstieg: 2668 hm

  • Abstieg: 2444 hm

  • Länge der Tour: 122,3 km

  • Höchster Punkt: 789 m

  • Differenz: 494 hm

  • Niedrigster Punkt: 295 m

Difficulty

very difficult

Panoramic view

moderate

Saisonale Eignung

geeignet witterungsbedingt nicht geeignet unbekannt
  • JAN

  • FEB

  • MRZ

  • APR

  • MAI

  • JUN

  • JUL

  • AUG

  • SEP

  • OKT

  • NOV

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