Hofer Schnitz - Heimat im Suppentopf
Manchmal braucht es kein großes Rezept, um Heimat zu schmecken. Ein Topf Schnitz reicht völlig. Oft liebevoll als "fränkische Minestrone" bezeichnet, gehört der Hofer Schnitz zu den Lieblingsgerichten in vielen Hofer Küchen. Schnitz ist kein modisches Gericht, sondern eines, das bleibt. Der Name ist dabei Programm: In den Topf kommt ausschließlich "Geschnittenes".
Geschnitten, nicht geschnippelt
Verwendet wird, was die Saison hergibt. Typisch sind Kartoffeln, Karotten, Sellerie, Lauch und Kohlrabi, die klein geschnitten in einen Topf wandern und in Gemüse- oder Fleischbrühe gekocht werden. Verwendet wird, was gerade da ist - und genau darin liegt der Zauber. Wer mag, ergänzt den Schnitz mit etwas Suppenfleisch vom Rind oder Hammel.
Ein Gericht der Jahreszeiten
Schnitz ist vor allem während der sommerlichen und herbstlichen Erntezeit ein beliebtes Alltagssen, wenn frisches Gemüse direkt aus dem Garten zur Verfügung steht. Doch auch in den kalten Monaten, der klassischen Eintopfzeit, hat der Schnitz seinen festen Platz. Dann kommen die lagerfähigen Wurzelgemüse zum Einsatz und der Topf dampft auf dem Herd, während draußen die Kälte klirrt.
Kreative Varianten und Beilagen
Ob klasischer Gemüse-/Kartoffelschnitz, aromatischer "Schwamma-Schnitz" in der Pilzsaison oder eine ganz eigene Kreation - erlaubt ist fast alles, was sich klein schneiden lässt. Es ist ein Stück fränkische Heimat, Löffel für Löffel.
Wer "Hofer Schnitz" selbst nachkochen möchte, gelangt hier zu einer Rezept-Variante.