Fränkischer Gebirgsweg - Etappe 2

7:20 h 391 hm 415 hm 22,2 km difficult

Selbitz

>

Der zertifizierte Fernwanderweg führt vom Deutschen Drehkreuz des Wanderns in Untereichenstein bis nach Hersbruck unweit von Nürnberg. Der Frankenwaldverein betreut davon 37 km

Wir verlassen die Stadt auf der Straße in Richtung Hüttung/Leupoldsgrün und wenden uns vor dem Stadtende in der Haarnadelkurve gleich nach der Eisenbahnbrücke nach links, um bald wieder nach rechts abzubiegen. Mit schönen Ausblicken gehen wir auf einem Feldweg über den 590 m hohen Wachhügel immer geradeaus nach Hüttung zum Steintisch.Diesen erreichen wir, wenn wir noch vor den ersten Häusern vor Hüttung am Ende einer Gartenanlage auf ein Sträßlein stoßen. Wir folgen ihm nur wenige Meter, dann biegen wir nach rechts ab und laufen am Waldrand und dann im Wald zur nahen Kreisstraße. Ihr brauchen wir nicht die knapp 300 m auf der Straße nach links bis zum genannten Steintisch zu folgen: Rechts neben der Straße hält die Stadt Selbitz einen Weg an den jungen Bäumchen vorbei zum Wandern frei.Ein Vorschlag für einen lohnenswerten Abstecher:Wenn wir der Straße (oder neben der Straße) nach rechts bis zum nächsten Feldweg folgen und diesen aufwärts laufen, können wir von dem 573 m hohen Wachhügel eine beeindruckende Aussicht genießen. 1498 wurde an dieser Stelle auf markgräfliche Anordnung gemäß der Wachordnung ein Wachtturm errichtet.Wir laufen aber auf angenehmen Waldwegen weiter, bis wir auf den von Hof kommenden Webersteig stoßen. Hier wenden wir uns nach rechts, biegen aber gleich wieder nach links in den naturbelassenen Weg ab und laufen im Wald, zuletzt in einem Hohlweg durch eine düstere Jungwaldabteilung zu einem Teich am Fuße des 634 m hohen Schönberges. Hier bietet sich ein schöner Blick auf das urwüchsige Tal des Schönberges, auf den Aubachgrund und den Hang des Thonberges.Wir laufen ein Stück auf einem Waldweg, zum Schluss auf einem Forstweg, wieder hinaus ins Freie, wo wir den Ausblick auf die schöne Tallandschaft des Aubaches, auf Uschertsgrün und den 659 m hohen Hohenberg genießen. Bald haben wir das Wanderheim der Frankenwaldvereins-Ortsgruppe Schauenstein am Thonberg im Aubachgrund erreicht. Links oben die Einzel Neuhaus, ein vormaliger Schafhof.Wir queren den Aubachgrund, biegen gleich darauf auf einen Forstweg nach links ab und folgen ihm zunächst durch Jungwaldbestände. Auf halber Höhe etwa biegen wir nach rechts ab und wandern auf einem angenehmen Pfad, nahe am Waldrand, mäßig aufwärts und freuen uns über die großartigen Ausblicke. Kurz vor dem Stadtrand kommen wir zurück zu unserem Forstweg, der uns zu den ersten Häusern und bald auch zu der kleinen Parkanlage nahe des Friedhofs führt.Namensgeber des Stadtnamens und des vermutlich von den Walpoten erbauten Schlosses war der im Jahre 1230 erwähnte Otto von Schawinstein aus dem thüringischen Geschlecht der Schaumberger. Spätere Besitzer waren die Herren von Wolfstrigel, denen auch die Burg Zwernitz im Landkreis Kulmbach gehörte. Im Jahre 1938 kam das Schloss in den Besitz der Stadt, diente zeitweise als Schuhfabrik, als Frauenlager in der NS-Zeit, war bis 1951 auch Mädchenpensionat, und nach dem Kriegsende beherbergte es mehrere Familien von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen. Heute sind dort das Oberfränkische Feuerwehrmuseum, das Städtische Heimatmuseum, einige Privatwohnungen und Räume von örtlichen Vereinen untergebracht. Der kurze, ausgeschilderte Abstecher dorthin ist sehr zu empfehlen.Wir biegen nach links ab, folgen der Hauptverkehrsstraße bis zur Hofer Straße und gehen dort auf dem Bürgersteig links weiter in Richtung Neudorf. Wir biegen nach dem Ortsende nach links ab, laufen oberhalb der Sportanlage vorbei und wenden uns an ihrem Ende gleich wieder zum Feldweg nach rechts. Wir laufen in gerader Hauptrichtung auf Wiesenwegen an gepflegten Teichanlagen vorbei durch eine schön gegliederte Landschaft zu einem Feldweg und mit ihm rechts aufwärts zur Straße.Ihr folgen wir nur ganz kurz nach links.Ehe wir wieder an der kleinen Feldscheune nach rechts abbiegen, empfiehlt sich ein Abstecher zum sehenswerten Weberhaus-Museum im nahen Neudorf, das eingebunden ist in die Geschichte dieses Ortes und seiner Menschen. Denn 1877 gab es unter den 44 Haushaltungen 16 Weberfamilien. In diesem Haus saß Karl Wolfrum als Letzter einer langen Handwebertradition bis zu seinem Tode im Jahre 1964 hinter dem Webstuhl. Sein Haus wurde bis zum Jahre 1971 renoviert und zum Museum umgebaut.Der Wanderweg aber führt scharf nach rechts an der Feldscheune vorbei und weiter mit schönen Ausblicken durch die Felder zu einem immer tiefer werdenden, schönen Hohlweg. Er geht weiter durch die Fluren, mit dem Blick auf die verstreut liegenden Häuser des Weilers Loh. Wir wandern über die reizvolle Tallandschaft des Rauschenbächleins zum Fuß des 527 m hohen Rauschenberges, wo wir auf einen Waldweg stoßen.Auf ihm gehen wir nach links, umrunden den Bergrücken an seinem Fuße zur Hälfte etwa und verlassen den Forstweg in einer Rechtskurve nach links. Unterwegs stößt der Webersteig zu uns. Nun laufen wir zunächst durch ein Waldgebiet, dann im Freien geradeaus, bis wir schließlich links abwärts durch die Fluren nach Günthersdorf kommen. Wenn wir in dem kleinen Ort den Edlendorfer Bach überschreiten, sind wir bereits im Zwillingsdorf Edlendorf.Von hier aus sind die 7 Dörfer nicht weit entfernt. Sie gehörten einst zu den sieben freien Dörfern, deren Bewohner die Teilstrecke Stammbach Konradsreuth der wichtigen alten Handelsstraße Nürnberg Hof Leipzig zu bewachen hatten. Zu den erstmals 1323 erwähnten Siebendörfern oder Vereinigte Dörfer, wie sie auch genannt werden, gehörten mit dem Hauptsitz Ahornberg einst noch Almbranz, Jehsen, Laubersreuth, Meierhof, Querenbach und Ölschnitz. Neuere Forschungen verlegen ihre Entstehung schon in die Zeit von Heinrich III. (1039-1056). Als Gegenleitung genossen die Bewohner gewisse Steuervorteile und die Freistellung vom Kriegsdienst.Wir laufen kurz nach der Ortsmitte nach rechts leicht aufwärts auf einem Flurbereinigungsweg zur Höhe und dann mit schönen Ausblicken durchs Freie hin zum Wald.Am Waldrand verlassen wir die Altstraße nach links. Ein weicher Wiesenweg führt uns lange am Rand des Waldes entlang bis zum Waldeck. Dort biegen wir nach rechts ab und kommen im Wald rechts aufwärts zur Straße. Knapp 100 m nach der Straße verlassen wir die Forststraße, biegen nach rechts ab, laufen kurz im Wald weiter und wenden uns dann schräg aufwärts nach links. Auf naturbelassenen Waldwegen wandern wir sanft bergan, bis wir auf der Anhöhe wieder auf den von der nahen A 9 kommenden Waldweg stoßen, dem wir nach rechts weiter folgen, bis wir den Fahrweg kurz vor der Ausflugsgaststätte Schwarzholzwinkel erreichen.Wir überqueren die Straße, streifen die Streusiedlung Rabenreuth und wandern im Freien zum Wald. Eine Windkraftanlage umrunden wir auf naturnahem Untergrund, indem wir den Hauptweg nach rechts verlassen. Nachdem wir das Windrad passiert haben, bleiben wir auf dem rechten Waldweg. Dieser mündet auf der Mitte der Wiese wieder in den Fahrweg ein. Rechts abbiegend erreichen wir bald Laubersreuth. Wir wandern am Gasthaus vorbei, biegen nach links ab, laufen durch die Autobahnunterführung und folgen dem Fahrweg an seiner Gabelung nach rechts durch die Fluren bis zu einem Teich. Nach etwa 50 Metern, am Ende der Senke, biegen wir auf einen Feldweg nach links ab und folgen ihm, bis wir, wieder nach rechts, auf der Höhe das Eck einer parkähnlichen Gartenanlage auf einen naturbelassenen Weg erreichen.Sie gehörte einst Frau Feiler von der Bücherei des Dr. Feiler, wo in der Nachkriegszeit u.a. die Gymnasiasten ihre Literatur für den Deutschunterricht kauften. Die Gartenanlage ging dann in den Besitz des Münchberger Waisenhauses (heute Kinderheim) über, wo elternlose Kinder damals ein Zuhause fanden. Die Anlage wird heute noch zu deren Freizeitaktivitäten genutzt.Wir folgen dem angenehmen Weg nach links und laufen an zwei Seiten den Zaun entlang, bis wir wieder einen schönen Feldweg erreichen. Wir wandern auf diesem naturnahen Weg weiter zu unserem Endpunkt, dem Aussichtsturm auf dem Rohrbühl. Der Turm und die gesamte Anlage dienen als Kriegerdenkmal der ehemaligen Kreisstadt Münchberg. Leicht bergab laufen wir nun zum nahen Stadtrand und dann in einer Nebenstraße geradeaus weiter zur Parkschule an der Hofer Straße. Hier endet die Etappe.
  • Aufstieg: 391 hm

  • Abstieg: 415 hm

  • Länge der Tour: 22,2 km

  • Höchster Punkt: 656 m

  • Differenz: 148 hm

  • Niedrigster Punkt: 508 m

Difficulty

difficult

Panoramic view

high

Saisonale Eignung

geeignet witterungsbedingt nicht geeignet unbekannt
  • JAN

  • FEB

  • MRZ

  • APR

  • MAI

  • JUN

  • JUL

  • AUG

  • SEP

  • OKT

  • NOV

  • DEZ

Features trail

Open

Navigieren zu

Tourinfo PDF
Tourinfo PDF
GPX Track
GPX Track

diese Seite teilen

Unterkünfte in der Nähe

"Unterkünfte in der Nähe" überspringen
"Unterkünfte in der Nähe" zurückspringen

Weitere Tipps in der Nähe

"Weitere Tipps in der Nähe" überspringen

ca. 1,0 km entfernt

Kunsteisbahn Münchberg

Luisenstraße, 95213 Münchberg

Schlittschuhlaufen am Pocksplatz

ca. 1,3 km entfernt

Fremdenverkehrsamt Münchberg

Ludwigstraße 15, 95213 Münchberg

Gepflegte Stadt in der Übergangszone vom Fichtelgebirge zum Frankenwald, 535-580 m ü.N.N. Münchberg ist heute mit ca. 12.500 Einwohnern die größte und eine der ältesten Städte im Landkreis Hof.

ca. 1,3 km entfernt

Münchberg

Ludwigstraße 15, 95213 Münchberg

Das Tor zum Frankenwald

10.306 Einwohner

ca. 1,6 km entfernt

Geopark im Stadtpark

Hofer Straße, 95213 Münchberg

Geopark im Münchberger Stadtpark.

ca. 2,1 km entfernt

Freibad im Badeland Münchberg

Schützenstraße 26, 95213 Münchberg

Badeland Münchberg mit Hallenbad, Freibad und Sauna.

ca. 2,1 km entfernt

Hallenbad im Badeland Münchberg

Schützenstraße 26, 95213 Münchberg

Badeland Münchberg mit Hallenbad, Freibad und Sauna.

ca. 2,3 km entfernt

Maislabyrinth Münchberg

Kulmbacher str., 95213 Münchberg

Ein einzigartiges Highlight in Münchberg für die ganze Familie: Das Maislabyrinth öffnet! 

ca. 2,9 km entfernt

Oberfränkisches Bauernhofmuseum Kleinlosnitz

Kleinlosnitz 5, 95239 Zell im Fichtelgebirge

Unweit des Großen Waldsteins befindet sich das Oberfränkische Bauernhofmuseum Kleinlosnitz. Hier spielte die „Kleine Hexe“ für das Kino und die Schauspieler der Fichtelgebirgskrimis kehren gerne im Kleinlosnitzer Biergarten ein. Das Oberfränkische Bauernhofmuseum entführt junge aber auch ältere Gäste in die Zeit der Großeltern und Urgroßeltern.

Zu "Weitere Tipps in der Nähe" zurückspringen
© 2026 Frankenwald Tourismus