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11. Symphoniekonzert der Hofer Symphoniker - "Verehrung"

12.07.2019  19:30 - 22:00 Uhr 
Musikveranstaltungen
 - Hofer Symphoniker gGmbH

01/01 Albrecht Mayer © Hofer Symphoniker gGmbH

11. Symphoniekonzert der Hofer Symphoniker unter dem Motto "Verehrung" im Festsaal der Freiheitshalle Hof.

Krzysztof Meyer: Hommage à Johannes Brahms op. 59
Ludwig August Lebrun: Konzert für Oboe und Orchester Nr. 2 g-Moll
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Dirigent und Oboe: Albrecht Mayer

Musikkenner und Kritiker schwärmen schon lange von ihm und behaupten etwa, er könne seine Oboe zum Instrument der Verführung erheben. Und wirklich: Albrecht Mayer ist ein wahrer Virtuose und jeder, der bereits in den Genuss seiner Musik gekommen ist, wird dem zweifellos beipflichten.

"The music of Johannes Brahms is especially close to me". Mit großer Begeisterung hat Krzysztof Meyer im Jahre 1983 die "Hommage à Johannes Brahms" verfasst, nachdem er vom Dirigenten Heribert Beissel gefragt wurde, zu Brahms 150. Jahrestag etwas zu komponieren. Ganz im Geiste Brahms‘ steht die 14-minütige Hommage, die in ihren Motiven, der Rhythmik und der Instrumentation stark an dessen 1. Symphonie angelehnt ist.

Noch Anfang der 1870er Jahre meinte Johannes Brahms: "Ich werde nie eine Symphonie komponieren!". Der Gedanke an den Großmeister Beethoven ließ ihn lange an sich zweifeln. Wie "einen Riesen" glaubte er ihn mit seinen gewaltigen Schöpfungen hinter sich her marschieren zu hören. Ganze 14 Jahre benötigte Brahms für sein 1. Symphonie in c-Moll, die er im Sommer 1876 auf Rügen vollendete. Viel vorgenommen hatte er sich und sein Ziel erreicht, aus dem Respekt und der Auseinandersetzung mit dem scheinbar unerreichbaren Vorbild aufzutauchen mit einer Symphonie, die in unerhörter Ehrlichkeit den Kampf und die Qualen eines langen Weges nachzeichnete. Mit ihr stellt sich Johannes Brahms in die Tradition, die er aber zugleich neuartig begründet. Und auch der Kritiker Eduard Hanslick bezeichnete die Symphonie nach der Uraufführung im November 1876 "zu den eigentümlichsten und großartigsten Werken" der Musikgeschichte.

Wie ein Gott soll er gespielt haben, und seine Kompositionen seien "fein und süß wie Nektartropfen". Die Rede ist von August Lebrun, einer der bedeutendsten Oboenvirtuosen des 18. Jahrhunderts. Sein OEuvre ist überschaubar, neben Balletmusiken schrieb er sechs Oboenkonzerte, die bis heute seinen Namen bewahren. "Ludwig August Lebrun hätte das gleiche Recht wie Mozart, heute auf den Programmen zu stehen", so der Oboist Albrecht Mayer, als er 2014 Lebrun bei seiner Recherche nach unbekanntem Oboenrepertoire wiederentdeckte. Wenn man sein Konzert für Oboe und Orchester in g-Moll hört, wird schnell klar, dass hier ein Meister seines Instruments am Werke war. Eine wunderbare Verschmelzung von Virtuosität und Lyrisch-Heiterem"

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