Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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FrankenwaldSteig Etappe Gössersdorf-Kulmbach

Wandern
Naturpark Frankenwald/Maria Setale -

01/07 Kirchleuser Platte von Naturpark Frankenwald/Maria Setale

Stadt Kulmbach -

02/07 Kulmbacher Plassenburg von Stadt Kulmbach

 -

03/07 Markierungszeichen FrankenwaldSteig

Peter Köstner -

04/07 Der Samelstein auf der Kirchleuser Platte von Peter Köstner

Peter Köstner -

05/07 Blick auf die Kulmbacher Plassenburg von Peter Köstner

Peter Köstner -

06/07 Markierungszeichen von Peter Köstner

FTSC/Maria Setale -

07/07 Sonnenuntergang von FTSC/Maria Setale

Ausblicke ins Kronacher Land und entlang der Fränkischen Linie, weite Horizonte für Augen und Seele. Immer vor Augen: saftige Wiesen und Felder und die Bierstadt Kulmbach.




Wir genießen die Ausblicke ins Kronacher Land und entlang der Fränkischen Linie, weite Horizonte für Augen und Seele. Immer vor Augen: saftige Wiesen und Felder und die Bierstadt Kulmbach. Historische Begebenheiten, Höhenflüge und geschäftiges Treiben.



 



Wir beginnen die sechste Etappe des FrankenwaldSteiges am Gasthof Alex in Gössersdorf.  Hinter der Gaststätte halten wir uns nach etwa 100 m halbrechts und bleiben bis nach dem Ortsausgang auf dem geteerten Weg.
Dieser geht bald in einen Feldweg über und teilt sich kurz darauf. Hier gehen wir nach rechts, laufen für ca. 500 m am Waldrand entlang, ehe es im Wald stetig bergab geht. Wenn am Schönberg linkerhand wieder Wiesen auftauchen, treffen wir auf einen
Wirtschaftsweg, welchem wir nach rechts folgen, um nach 250 m wieder nach links in einen steil nach unten führenden Weg abzubiegen. Fast im Tal angekommen, treffen wir auf einen Forstweg. Diesem folgen wir nach links und gelangen schließlich, vorbei
an Talwiesen und einer kleinen Teichanlage, zur B 85.



Da wir die Bundesstraße queren müssen, ist Vorsicht geboten! Wir halten
uns dabei rechts und biegen nach wenigen Metern wieder nach links ab.



Ein Hohlweg führt durch einen Buchenwald steil nach oben und wir
erreichen schließlich eine Wiese, welche wir links umgehen. Ab hier folgen uns
wieder Frankenweg und Burgenweg.



Am Ende der Steigung angekommen, befinden wir uns oberhalb des ehemaligen
Steinbruchs. Aufgrund der Absturzgefahr und des Naturschutzes sollte der
Steinbruch nicht betreten werden.



Daher gehen wir weiter und treten kurz danach aus dem Wald heraus um
einem heckengesäumten Weg bis zur nächsten Kreuzung zu folgen, an welcher wir
rechts abbiegen.



Kurz darauf führt unser Weg nach links und verläuft für die nächsten 4,5
km auf der Kirchleuser Platte entlang des Waldrandes. Die Kirchleuser Platte ist
eine, dem Frankenwald vorgelagerte und nahezu ebene geologische Formation aus weißem
Jura mit herrlichem Blick auf die „Fränkische Linie“.



Beeindruckend sind die Ausblicke nach Osten und gelegentlich auch die
weit reichenden herrlichen Ausblicke (auf der Straße nach Schimmendorf) nach
Westen. Ein Glanzpunkt der Wegestrecke ist der weite Rundblick vom Kirchleuser
Knock, den wir vom Samelstein aus auf dem Zugangsweg nach Kirchleus (750 m
einfach) erreichen. Seit dem Jahr 2011 steht der Samelstein wieder an seinem
alten Standort an der alten Heeres- und Handelsstraße. Bis dahin stand an dieser
Stelle eine Nachbildung und der Originalstein war im Museum auf der Kulmbacher
Plassenburg untergebracht. 18 Jahre hatte sich seine Bürgerinitiative für die
Rückführung des Steines eingesetzt.



 



Nach dem Überqueren der Straße nach Schimmendorf laufen wir auf der Höhe
des Kirchleuser Rains, wie der Höhenrücken auch heißt, ein gutes Stück weiter
und verlassen diesen mit einem phantastischen Weitblick nach Westen hin abwärts
zum ersten Haus von Oberdornlach. Im Dorf ist heute noch für Kundige der Kernhügel
der einstigen Burganlage erkennbar.



Ohne Abstecher zur Einkehr in Oberdornlach wandern wir – begleitet von
schönen Ausblicken – auf einem naturbelassenen Feldweg geradeaus weiter, durch
die Fluren über eine Anhöhe und durch eine reizvolle Tallandschaft, dann eine
Weile im Wald ziemlich steil aufwärts zum Beginn des Höhenrückens des Patersberges.
Auf weichen Waldwegen kommen wir auf der lang gestreckten Höhe durch
Kiefernhochwald zum Aussichtsturm „Schaudichum“, einem viereckigen, 1838
erbauten, 8 m hohen Sandsteinbau auf dem südlichen Gipfel des 528 m hohen
Patersberges. Vom Turm aus hat man einen wunderbaren Blick auf Kulmbach mit
seinem Wahrzeichen, der Plassenburg. Aber auch den Görauer Anger, den
Staffelberg und die vorher durchwanderte Kirchleuser Platte kann man von hier
aus sehen.



 



Auf stets angenehmen Pfaden und Steigen wandern wird in Serpentinen durch
lichten Hochwald den Hang des Patersberges lange und beständig abwärts. Am
Bergfuß lädt eine Sitzgruppe mit einer überwältigenden Bilderbuch-Aussicht auf
Kulmbach, die Plassenburg und die waldreiche Umgebung zum Verweilen ein. Mit
der sich ändernden, aber immer schönen Aussicht laufen wir durch den Weiler
Höfstätten. Sein Ursprung geht wohl bis auf das Jahr 1000 zurück; nach dem
Brand 1630 war der Ort zeitweilig verlassen und vergessen.



 



Wir überqueren
die Straße, wandern weiter auf einem Feldweg durch eine harmonisch gestaltete
Landschaft, am Haidhügel vorbei, dann bald an einer Baumgruppe nach rechts über
einen Wiesengrund und weiter abwärts über den Mühlbach in den 1360 erstmals
urkundlich erwähnten, sicherlich aber weit älteren Kulmbacher Ortsteil
Metzdorf.



 



In Metzdorf
überqueren wir die B 85 an der Fußgängerampel und gehen geradeaus weiter. Immer
rechts haltend gelangen wir in den Dobrachweg und folgen diesem bis linkerhand
der Fliederweg einmündet. An dieser Kreuzung halten wir uns rechts und laufen
bald parallel zur Bundesstraße. Diese queren wir erneut um entlang einer Wiese weiter
in Richtung Stadtmitte zu laufen. Über Burghaiger Straße und Saalfelder Straße
erreichen wir schließlich die Priemershofer Mainbrücke, wo diese Etappe des
FrankenwaldSteiges endet.



Der einst große,
bedeutende Priemershof (1338 erstmals erwähnt) ist als eigenständiger Ortsteil
nicht mehr zu erkennen.



Von hier aus
kann man das Zentrum der „heimlichen Hauptstadt des Bieres“ erreichen und von
dort aus die 1135 erstmals erwähnte Plassenburg (von 1397 bis 1604
Verwaltungszentrale des Fürstentums Kulmbach-Bayreuth) mit dem prächtigsten
Renaissance-Burghof jenseits der Alpen, dem „Schönen Hof“, dem Deutschen
Zinnfigurenmuseum, dem Armeemuseum Friedrich der Große, dem Museum Hohenzollern
in Franken und dem Landschaftsmuseum Obermain. Auch Reste der
Befestigungsanlage und städtebauliche Kleinode in der Kulmbacher Altstadt, zum
Beispiel das Historische Badehaus, laden in der Stadt zum Besuch ein.


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Anfahrt

B 85 von Weißenbrunn Richtung Kulmbach, Abzweig Gössersdorf. Startpunkt ist beim Gasthaus Alex am Ortseingang.
Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Gössersdorf Schwierigkeit: schwer Dauer: 5.6 h Länge: 17.4 km Höhenmeterdifferenz: 429 m Maximale Höhe: 520 m Minimale Höhe: 300 m

Service

Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

96317  Kronach

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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