Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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FrankenwaldSteig Etappe Hermes-Presseck

Wandern
Björn Stumpf -

01/14 Steinachklamm von Björn Stumpf

Bildrechte Tourismus Kulmbacher Land -

02/14 Presseck Aussichtturm Knock von Bildrechte Tourismus Kulmbacher Land

Björn Stumpf -

03/14 Marienweiher von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

04/14 Marktleugast von Björn Stumpf

Naturpark Frankenwald e.v. -

05/14 Markierungszeichen FrankenwaldSteig von Naturpark Frankenwald e.v.

Naturpark Frankenwald/Marco Felgenhauer -

06/14 Altar Walfahrtsbasilika Marienweiher von Naturpark Frankenwald/Marco Felgenhauer

Peter Köstner -

07/14 Blick auf Marienweiher von Peter Köstner

Peter Köstner -

08/14 Blick vom Pressecker Knockturm von Peter Köstner

Peter Köstner -

09/14 Weite atmen von Peter Köstner

Peter Köstner -

10/14 Kapelle in der ehemaligen Achatzmühle von Peter Köstner

Peter Köstner -

11/14 Schwedenkreuz bei Marienweiher von Peter Köstner

Peter Köstner -

12/14 In der Steinachklamm von Peter Köstner

Peter Köstner -

13/14 Wanderschuh von Peter Köstner

Peter Köstner -

14/14 Wegweiser bei Presseck von Peter Köstner

Weicher Waldboden, alte Ruinen, historische Gotteshäuser und gewaltige Natur. In der mächtigen Steinachklamm spüren wir die Kraft der Natur.




Weicher Waldboden, alte Ruinen, historische Gotteshäuser und gewaltige Natur. Durch die Stille des Waldes nehmen wir neue Eindrücke auf, in der Wallfahrtsbasilika kommen wir zur Ruhe, und in der mächtigen Steinachklamm spüren wir die Kraft der Natur.



 



Wir starten die zehnte Etappe am Landgasthof Haueis in Hermes. Der kleine Weiler liegt inmitten einer Rodungsinsel zwischen dem Schallerbach und dem Kleinen Koserbach, welcher uns am Anfang unserer Wanderung ein Stück begleitet. Wir verlassen den Ort
gemeinsam mit dem zertifizierten Wanderwegen „Fränkisches Steinreich“ und dem FrankenwaldSteigla „Achatzmühlenweg". bergab in südliche Richtung. An der ersten Baumgruppe biegen wir links ab und laufen über einen Wiesenweg bis wir an der ehemaligen
Achatzmühle ankommen. Sie wurde 1922 neben der 1602/03 von Georg Wolf von Guttenberg gegründeten Achatzmühle erbaut, welche leer stand und bis heute letztlich verfiel.



 



An der Achatzmühle halten wir uns links und gehen das Tal des Kleinen Koserbaches talaufwärts. Nach einem gemächlichen Aufstieg durch ein kleines Seitental verlassen wir den Wald und kommen bald an das Schwedenkreuz. Der Legende nach ruhen unter dem Kreuz
von Bauern erschlagene Schweden. Doch wahrscheinlicher ist, dass es sich um ein Sühnekreuz handelt, das noch vor 1500 zum Seelenheil eines Ermordeten aufgestellt wurde.



Nachdem wir ein kleines Wäldchen passiert haben, heißt uns Marienweiher willkommen. Der Wallfahrtsort ist einer der ältesten Marienwallfahrtsorte in Bayern. Nach einer Legende übernachtete ein Fuhrmann im Wirtshaus am Weiher, als Räuber den Gasthof überfielen.
Sein Hilferuf in großer Not an die Muttergottes wurde erhört. Aus Dankbarkeit ließ er eine Marienfigur in die Kapelle stellen, die immer mehr Pilger aufsuchten. Das setzte sich mehr und mehr fort und die Ansiedlung wurde zum Wallfahrtsort.



 



Vom zentralen Parkplatz aus begeben wir uns in Richtung der Basilika. Dieser sollten wir auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Der barocke Innenraum bietet wunderschöne Gemälde und vor allem den eindrucksvollen Altar mit Gnadenbild. 1993 erhielt sie
von Papst Johannes Paul II. den Ehrentitel „basilica minor“ - Päpstliche Basilika.



Unser Weg führt hinter der Basilika vorbei und danach leicht talabwärts bis wir den Zechteich erreichen, an welchem wir nach links abbiegen. Hinter dem Teich teilen sich FrankenwaldSteig und Fränkisches Steinreich. Letzterer führt rechts über den Bach,
wir gehen einen grasbewachsenen Steig bergauf und erreichen eine Kreuzung am Waldrand. Hier biegen wir rechts ab und gehen für die nächsten 1,3 km geradeaus bis wir an der Kosermühle auf die Straße treffen. Von nun an begleitet uns der Brunnenweg
(KU 72) ein Stück auf unserer Wanderung. Der Straße folgen wir kurz nach links, um gleich wieder rechts in einen Feldweg abzubiegen. Das kleine Wäldchen umgehen wir auf der rechten Seite und gelangen über einen naturbelassenen Weg an eine Wiese, die
wir queren. Kurze Zeit später erreichen wir die B 289, folgen dieser für 100m und biegen danach am Waldrand links ab. An der nächsten Kreuzung halten wir uns stramm nach links und erreichen auf der „Scheibe“ wieder das offene Land. Über Wiesen und
Felder kommen wir bald nach Marktleugast in die Webergasse. Dieser folgen wir bis zur Helmbrechtser Straße, welche wir queren. Den Lehenweg verlassen wir an dessen Ende nach links und erkennen vor uns die Dreifachsporthalle. Vor der Halle gehen wir
nach rechts und folgen dem Wiesenweg nach Neuensorg. Das 1502 erstmals erwähnte Straßendorf war in seiner Vergangenheit durch den nahen Herrenteich politisch in zwei Hälften geteilt, in eine guttenbergische und eine bischöfliche. Jeder Teil hatte
sein Wirtshaus, seine Mahlmühle und durfte nicht mehr als 8 Hofstätten haben. Gegenüber des Herrenteiches führt unser Weg über Wiesen aus dem Ort hinaus.



 



Wir laufen am Waldrand nahe der schönen Tallandschaft des Kleinen Rehbaches und mit dem Blick auf die Häuser von Vorder-, Mittel- und Hinterrehberg auf naturnahen Wegen leicht abwärts. Der Lauf des Kleinen Rehbaches begleitet uns auch, wenn wir im Wald
bergab bis zu dem aus Weidmes kommenden Wanderweg gehen. Durch den Wald abwärts wandernd ist es nicht mehr weit zu dem Holzsteg, auf dem wir den Kleinen Rehbach zu einem Forstweg hin überqueren. Nun sind es nur noch etwa 500 Meter bis zum Mühlenweg
(grünes Mühlrad) und zur Kleinrehmühle. Die ehemalige Mahlmühle bietet heute eine urige Einkehrmöglichkeit und hat regionale Spezialitäten wie Brotzeiten, Fischgerichte mit Forellen aus eigener Zucht und selbstgebackenen Kuchen im Angebot. Unter den
Einheimischen ist die Kleinrehmühle auch als „Käismühl“ (Käsemühle) bekannt.



Wir laufen hier links um im Rehbachtal zum Guttenberger Hammer und weiter talabwärts zur Hübnersmühle zu gelangen. Die Talstraße wechselt kurze Zeit später von einem Schotterweg zu Asphalt. Wenn uns der Mühlenweg nach rechts in das Tal des Schlackenmühlbaches
verlässt, sind es nur noch wenige Meter bis zur Neumühle. Wir durchqueren den Hof und die folgende Brücke, um beim kleinen Häuschen nach rechts abzubiegen und dem Bach weiterhin talwärts zu folgen. Aus dem Großen Rehbach ist seit dem Zusammenfluss
mit dem Schlackenmühlbach die Untere Steinach geworden.



Nicht nur für Geologen interessant ist das nächste Ziel unserer Wanderung. Die Steinachklamm ist ein Riegel aus besonders hartem Quarzkeratophyr, welcher dem Bach nur einen schmalen Durchgang bietet. Alten Sagen nach, hätte der nordische Gott Thor einst
die Steinach aus dieser Umklammerung befreit indem er seinen Hammer gegen die Felswand schleuderte.



Über die Felsen der Klamm gelangen wir auf die Talsohle und gehen nach der Brücke links. Am Wegesrand beim Waffenhammer grüßt uns schelmisch eine Bronzefigur. Der Eulenspiegel wurde vom ehemaligen Besitzer entworfen und errichtet. Wir bleiben auf der
kaum befahrenen Straße im Tal und biegen an der nächsten Kreuzung nach rechts in Richtung Wildenstein ab. Die einstige Resistenz derer von Grün thronte hier über der Steinachklamm. Heute ist diese verschwunden und der kleine Ort Wildenstein liegt
verschlafen oberhalb des Tales.



Wir gehen an der zentralen Kreuzung nach links und halten uns nach etwa 70 m rechts in nördliche Richtung. Ohne erneut abzubiegen verlassen wir den Ort und gehen über einen schmalen Weg bergauf. Entlang einer Weihnachtsbaumplantage und weiter über die
Bergwiesen laufen wir immer weiter den Berg hoch. Regelmäßig lohnt sich ein Blick nach hinten, der Aufstieg zum Tannenknock bietet stets schöne Blicke in das Steinachtal. Oben auf der Höhe treffen wir wieder einmal auf den Qualitätsweg „Fränkisches
Steinreich“. Dieser begleitet uns bis zum Ende unserer Etappe und darüber hinaus.



Über den Höhenrücken von Tannenknock und Galgenberg laufen wir in nördliche Richtung und begeben uns etwa 400 m nach dem letzten Wegweiser wieder in den Wald. Der Forstweg führt uns schließlich an die Rodungfläche des kleinen Ortes Premeusel. An der Straße
halten wir uns links und biegen bald zwei Mal rechts ab, um am Ortsrand wieder bergab in den Lautengrund zu gelangen.



Diesem stets talaufwärts folgend, liegen auf den letzten 3,5 km fast 200 Höhenmeter vor uns. Wirklich steil wird es dabei nicht, dennoch geht es stetig bergan. An der Straße nach Trottenreuth angelangt queren wir diese und laufen auf den einzelnstehenden
Bauernhof zu. Wir gehen auf der rechten Seite daran vorbei und biegen gleich danach in nordwestliche Richtung links ab.



Von nun aus gehen wir durchgängig geradeaus, treffen im Wald auf das FrankenwaldSteigla „Dreierknock“ und folgen diesem bis zum Aussichtsturm am Pressecker Knock. Die sechseckige Holzkonstruktion mit Außenpfeilern ist
das Wahrzeichen von Presseck. Er wird von der Ortsgruppe Presseck des
Frankenwaldvereins betreut.




Am Sportgelände vorbei und hinter dem Parkplatz entlang gehen wir auf der Knockstraße weiter ortseinwärts, treffen schließlich auf die Hauptstraße, folgen dieser nach links und gelangen an den Marktplatz. Hier endet unsere Etappe und in einer der beiden
Wirtschaften im Ort können wir bei einer Einkehr die Wanderung Revue passieren lassen.

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Anfahrt

B 289 Münchberg Richtung Marktleugast. Nach Marktleugast Abzweig links. Startpunkt ist an der Gastwirtschaft in Hermes.
Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Hermes, Gasthof Schwierigkeit: schwer Dauer: 7.9 h Länge: 25.2 km Höhenmeterdifferenz: 698 m Maximale Höhe: 686 m Minimale Höhe: 404 m

Service

Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

96317  Kronach

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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