Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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FrankenwaldSteigla Wasserschloss-Runde

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STILLE HÖREN - Ein Schloss mitten im Wasser, beruhigend und friedlich. Wandern über einsame Pfade bis hoch nach Häusles mit herrlichem Ausblick und tierischer Begleitung.


Stille hören - Wo kommt das zarte Summen der Waldbienen her? Wo steht das Reh, das den Ast leise knacken ließ? Hören Sie den Klang der Stille, genießen Sie die Ruhe! Wandern im Frankenwald ist Kontrastprogramm zur Reizüberflutung. Dem Ohr eröffnen sich neue Geräuschwelten - und natürliche Stille übertönt den Alltag!



Ein Renaissanceschloss inmitten von Wasser! Für uns strahlt dieser Anblick angenehme Ruhe aus - auch für die Erbauer von einst war es beruhigend zu wissen, dass rundum Wasser ihren Ansitz wehrhafter machte! Doch kein Gedanke mehr daran: Heute dürfen wir in Ruhe die friedliche Ausstrahlung des Wasserschlosses genießen. Das unendlich sanfte Plätschern, wenn kleinste Wellen das Mauerwerk berühren. Ein feines Glucksen, wenn ein Fisch nach einer Libelle schnappt...



Unsere "Wasserschloss-Runde" entführt Sie in eine weitere Geräuschwelt der Stille: Die meiste Zeit verläuft die Wanderung auf einsamen Pfaden im Wald. Bäume reiben sich knarzend aneinander, ein Specht hämmert im toten Holz, der Wind streicht durch das Blätterdach...

In Häusles genießen Sie einen herrlichen Ausblick, der die Strapazen des einzigen größeren Anstiegs des Weges belohnt! Und auch hier erwartet Sie ein neues Stille-Erlebnis: Es ist faszinierend, wie geräuschlos sich die Damwildherde bewegt. Wirklich geräuschlos? Hören Sie einmal ganz genau hin...



 


Wegbeschreibung



Am Mitwitzer Wasserschloss, dem 1266 erstmahls erwähnten Wahrzeichen von Mitwitz, beginnen wir unsere nach ihm benannte Rundwanderung.

Wir folgen der Allee am Schloßgraben, wenden uns nach links und überqueren die Föritz auf einem schmalen Brücklein. Geradeaus gehen wir durch das Bubsgäßchen vorbei am Mitwitzer Jugendübernachtungshaus, bis wir am Rathaus, dem ehemaligen Gasthaus „Zum wilden Mann“, auf die Hauptstraße treffen. Wir folgen der Hauptstraße nach links vorbei am Gasthaus Häublein und am Gasthaus „Zum steinernen Löwen“, bis wir nach links in den Breitenseeweg einbiegen. Diesem folgen wir bis zum 5 Hektar großen Breitensee, wo wir ebenfalls nach links abbiegen und durch die Allee am Seeufer bis zur kleinen Brücke über die „Alte Föritz“ wandern. Kurz danach biegen wir links in einen Waldweg ein, der uns abwechselnd am Waldrand und durch den Wald am Föritzbächlein entlang führt. Dabei sehen wir Neundorf zur Linken liegen. Wir passieren einen alten Felsenkeller aus dem Jahre 1835, bei dem man beim Blick durch das Eisengittertor in den Vorraum kaum erahnen kann, dass er sich mit allen Seitengängen bis zu 150 Meter lang unter dem Waldboden erstreckt. In die Sandsteinwände sind lange „Etagen“ für das Lagern der Bierfässer geschlagen. Mit der Erfindung und industriellen Nutzung von Kältemaschinen hatte diese Methode der Bierkühlung ausgedient.



Die Beschilderung der Wasserschloss-Runde sowie des Burgenwegs und der Rundwanderwege KC 33, KC 34 führt uns weiter, bis die Wasserschloss-Runde die anderen Wege in einer scharfen Rechtsbiegung verlässt. Dieser und dem Forstweg folgen wir durch den Wald bergauf, bis er in einen quer verlaufenden Forstweg einmündet. Hier wenden wir uns nach links und durchwandern den Kiefernwald, bis wir an einer großen Lichtung die Verbindungsstraße zwischen Neundorf (links) und Bächlein (rechts) gerade in Richtung Rotheul überqueren. Gegenüber betreten wir wieder den ausgedehnten Kiefernwald. An der Wegespinne nach etwa 500 Metern treffen wir wieder auf die von links kommenden Rundwanderwege KC 33 (Bächleiner Weg), KC 34 (Mitwitzer Runde) sowie auf den Burgenweg. Wir folgen den beiden Rundwanderwegen sowie der Wasserschloss-Runde nach rechts. Ein langes, gerades Stück Wanderweg liegt vor uns, an dessen Ende wir nach rechts geleitet werden und nach etwa 500 Metern in Bächlein den Wald verlassen.



An der Stelle, an der die Wasserschloss-Runde den Wald verlässt, steht eine mit einer Bank umkränzte Linde, unter der jedes Jahr Anfang Juni das traditionelle Bächleiner Lindenfest gefeiert wird.



Wir folgen der Straße vorbei an einem kleinen Teich zur Linken, wo wir an der Bushaltestelle nach rechts in Richtung Waldhotel Bächlein abbiegen, um nach etwa 50 Metern – etwa 30 m vor dem Waldhotel – (nach dem Parkplatz) wieder nach links in einen Feldweg einbiegen. An dieser Stelle verabschiedet sich die Wasserschloss-Runde von den parallel verlaufenden Rundwanderwegen KC 33 (Bächleiner Weg) und KC 34 (Mitwitzer Runde) und schließt sich den blau gekennzeichneten Wanderwegen „Europäischer Fernwanderweg Nr. 3 und Nr. 6“ (gekennzeichnet mit einem blauen „X“), dem Burgenweg (gekennzeichnet mit einem blauen „+“) und dem Hauptrundwanderweg 9 (Heunischenburgweg) an. Zunächst am Waldrand entlang, dann nach einer Rechtswendung im Wald verlaufend, führt uns der Weg nach Kaltenbrunn in den Müßweg. Bevor wir hier die Einmündung in die Hauptstraße erreichen, biegen wir rechts ab und überqueren die Staatsstraße 2708 an einem Fußgängerübergang. Vorsicht, an dieser Stelle ist der kreuzende Autoverkehr nur auf 80 Stundenkilometer beschränkt! Neben dem Kaltenbrunner Feuerwehrhaus, an dem wir links abbiegen, befindet sich ein Brunnen, der zu einer Erfrischung einlädt. Nach wenigen Metern verlassen wir den Europäischen Fernwanderweg Nr. 3 und Nr. 6 und nach einer Rechtsbiegung auch Kaltenbrunn in Richtung Burgstall und biegen nach etwa 200 Metern rechts in einen Feldweg ein. An dieser Stelle verlassen wir auch die Gesellschaft der Wanderwege HRW 9 und Burgenweg, die sich links in den Wald verabschieden.



Wir folgen dem Weg zwischen Feldern und Büschen hindurch, bis wir nach etwa 500 Metern wieder einen dichten Wald betreten. Nach etwa 10 Minuten Gehzeit im Wald, in der wir einmal nach rechts abgebogen sind, treffen wir an einer Wegespinne wieder auf zwei Bekannte – die beiden Rundwanderwege KC 33 und KC 34, die uns nun eine Zeit begleiten werden. Die Wegespinne verlassen wir nach links, um nach ein paar Minuten auf die Bundesstraße B303 zu treffen, die wir vorsichtig überqueren, da hier die Geschwindigkeit des kreuzenden Verkehrs nicht beschränkt ist.



Etwa 300 Meter verlaufen unsere drei Wanderwege parallel zur Bundesstraße am Schwarzen Teich vorbei, bevor sie nach links dem Waldrand folgen. Der Forstweg führt uns den Fuchsberg hinan, bis wir an einer Kreuzung den uns begleitenden Rundwanderweg KC 33 nach rechts ziehen lassen, dafür aber vom KC 31 (Häusles Weg) nach links in Richtung Häusles begleitet werden. Durch den Wald steigen wir hinauf und erreichen in einem Buchenwald ein Gattertor, das wir wieder hinter uns schließen. Wir verlassen den Wald und sehen zur Linken ein sich bis ins Tal ergießendes, umzäuntes Damwild-Gehege und vor uns die Gebäude von Häusles mit der Gastwirtschaft „Schäferstuben“. Von der Terrasse der „Schäferstuben“ aus hat man einen herrlichen Blick über den Wald, das Tal und das Treiben im Damwild-Gehege.



Wir gehen Richtung Westen durch ein Anwesen, auf einem Wiesenweg bergan bis wir nach einem Hohlweg in den Wald eintreten. Dort wenden wir uns nach rechts und passieren etwa 500 Meter Jungwald, bis wir auf der Höhe die Wegespinne „Staanerna Männla“ erreichen. Hier wenden wir uns nach rechts in Richtung Mitwitz. Von nun an geht es auf angenehmen Wegen nur noch bergab, meist in gerader Hauptrichtung. Wenn wir nach einem Linksschwenk eine Weile gewandert sind, wenden wir uns scharf nach rechts. Nun führt uns ein naturbelassener schmaler Waldweg weiterhin bergab. Wenn wir kurz vor der Straße den Hinweis zum "Steinernen Löwen" sehen, sollten wir den kurzen Abstecher unternehmen.



In einer natürlichen Grotte in einer Felsenwand ist ein fast lebensgroßer Löwe aus Stein nicht zu übersehen. Das 1907 errichtete Denkmal erinnert an Freifrau Annie von Würtzburg, geborene Lyons (lion/englisch = Löwe). Die angesehene Familie führte einen Löwen in ihrem Wappen, ihr Vater war Oberkommandant der englischen Flotte. Zurück auf dem Weg steigen wir über die Holztreppe ab und laufen über den Parkplatz und die Straße, kommen links auf einem Fußweg zu einer Ortsstraße und nach wenigen Metern zurück zu unserem Ausgangspunkt am großen Parkplatz am Wasserschloss. Unterwegs sehen wir kurz zuvor die Mündung der Föritz in die Steinach und den Schlossteich.

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Wasserschloss Mitwitz, Unteres Schloß 5, 96268 Mitwitz Schwierigkeit: leicht Dauer: 4.3 h Länge: 14.4 km Höhenmeterdifferenz: 266 m Maximale Höhe: 456 m Minimale Höhe: 295 m

Service

Rundweg
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Was zeichnet die Tour aus

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