Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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Heeresstraßen Weg R 33

Wandern
nn -

01/11 Wallfahrtskirche in Hasslach von nn

Johannes Heinlein -

02/11 Wehrkirche St. Johannes Baptista von Johannes Heinlein

TI Rennsteigregion/Florian Bauer -

03/11 Auf dem Weg ins Hasslachtal von TI Rennsteigregion/Florian Bauer

TI Rennsteigregion/Florian Bauer -

04/11 an der Bahnunterführung von TI Rennsteigregion/Florian Bauer

Johannes Heinlein -

05/11 Obelisk Steinbach am Wald von Johannes Heinlein

Johannes Heinlein -

06/11 Herbst am Ölschnitzsee von Johannes Heinlein

FWV -

07/11 Markierungszeichen von FWV

Johannes Heinlein -

08/11 Wehrkirche St. Johannes Baptista von Johannes Heinlein

TI Rennsteigregion/Florian Bauer -

09/11 Auf dem Weg ins Hasslachtal von TI Rennsteigregion/Florian Bauer

TI Rennsteigregion/Florian Bauer -

10/11 an der Bahnunterführung von TI Rennsteigregion/Florian Bauer

Johannes Heinlein -

11/11 Obelisk Steinbach am Wald von Johannes Heinlein

Ein Wanderweg rund um Steinbach am Wald und zur Alten Heeresstraße. 


Wir verlassen Steinbach mit dem Rennsteig an der Eisenbahnbrücke mit den beiden Brückensteinen. Sie wurden 1984 in der Zeit der deutschen Teilung vom akademischen Bildhauer Heinrich Schreiber aus Kronach gefertigt. Die Brücke zwischen den beiden Steinen sollten ein Zeichen der Verbindung und des Miteinanders zwischen Thüringen und Bayern, zwischen Nord und Süd sein. Wenn wir nach einem Waldstück eine Forststraße erreichen, stehen wir vor der Zigeunerbuche. Diese recht stattliche, am 2.8.1950 gepflanzte Buche, ist die Nachfolgerin des einstigen Originals. Sie soll an den 5.10.1530 erinnern, als Dr. Martin Luther mit kurfürstlichem Geleit von Coburg über Judenbach nach Lehesten hier durchreiste und dort in der Kirche predigte.



Wir überqueren die „neue“ Staatsstraße und wandern auf einer neu geschobenen Forststraße über die Senke des Dammbaches durch den Wald bis zu einem Fahrweg auf der Höhe. Der Bach trennte einst das ev. Amt Lauenstein (Markgrafschaft) vom kath. Oberamt Teuschnitz (Hochstift Bamberg). Diese freien Ausblicke begleiten uns auch, wenn wir dem Weg auf der Höhe nach rechts folgen. Wenn wir den Burgenweg kreuzen bietet sich mit dessen Markierung ein Abstecher in das nahe Haßlach b. T. zur kath. Pfarrkirche St. Maria.



Wir aber laufen auf dem Fahrweg weiter, überqueren die Staatsstraße und gehen den Feldweg im Freien in gerader Hauptrichtung leicht abwärts. Wir gehen am Waldrand entlang, unterqueren in der Talsenke die Eisenbahnstrecke und wandern auf dem Feldweg leicht bergan über die Anhöhe nach Steinbach/Dorf. Auf halber Höhe münden FrankenwaldSteig und Burgenweg von links ein. Der Burgenweg kommt aus dem Umfeld des ehemaligen, legendären Ebersbach.



Man erzählt sich, dass bei der Besiedlung des nordöstlichen Frankenwaldes das Kloster Langheim Mönche nach Ebersbach bei Steinbach a. Wald schickte. Sie machten das Land urbar und bauten aus dem Holz ein einfaches Kirchlein nebst Haus, Stall und Scheune. Lange sollen sie dort gelebt haben. Heute erinnern nur noch Sagen an diese Stätte.



Nun ist es nicht mehr weit nach Steinbach, wo wir bald zu der noch durch eine Ringmauer geschützten kath. Filialkirche St. Johannes Baptista, zur altehrwürdigen Wehrkirche, kommen. Sie wurde im 15. Jahrhundert Nachfolgerin einer 18 m hohen Turmhügelanlage vom Beginn des 13. Jahrhunderts. Sie diente in Kriegszeiten als Zufluchtsort und Vorratslager. Die Jahreszahl 1345 auf dem Chorbogen bezeugt ihr frühes Bestehen. Verlässlich sind auch die Jahreszahlen 1520 im „Terminierbuch“ eines Karmelitenfraters unter einer Spende der „Ecclesia Steynpach (Kirche Steinbach). 1700 wird das Kirchenschiff erwähnt, 1700 und 1799 wurde die Kirchenmauer erneuert.



Hier bietet sich die Möglichkeit, den Geh- und Radweg gleich zurück nach Steinbach/Bahnhof zu laufen.



Kurz vor der Wehrkirche schwenken wir etwas nach rechts  und gleich wieder links und folgen einem Fahrweg ortsauswärts durch die Fluren leicht bergan. Mit zunehmender Höhe werden die Ausblicke auf das Umland immer beeindruckender. Auf der Höhe stoßen wir auf die beiden Hauptwanderwege, wieder zu dem uns schon bekannten Seenweg und zur zur Namensgeberin unseres Weges - der Alten Heeresstraße (oder Alte Poststraße  H  blau). Zusammen mit deren Markierung wandern wir nach rechts auf der Höhe durch die Fluren, dann im Wald. Wir verlassen den Höhenweg nach links abwärts und folgen nur noch dem Seenweg lange leicht bergab zur Straße und zum Freizeitsee Windheim.



Wir laufen gleich am Eck des Sees an der Infotafel auf dem angenehmen Uferweg den See entlang. Wenn wir wollen, können wir auch den See umrunden und treffen auf dessen Nordseite wieder auf unseren Wanderweg. Ansonsten führt uns unser Rundweg geradeaus in den Wald. Bald aber wenden wir uns auf einem anderen Weg im Wald aufwärts bis zu einer Forststraße, auf der uns der Naturlehrpfad des Ölschnitztaler Wandervereins e.V. Windheim nach rechts führt. Auf einigen Tafeln erfahren wir viel Wissenswertes. Wir kommen zur Straße, folgen ihr kurz abwärts und biegen dann in einen naturnahen Waldweg nach links ein und laufen parallel zur Straße bis wir am Steinbacher Schützenhaus den Kreisel am Ortsanfang erreichen.



Wir überqueren die B 85, laufen in der Mitte des Kreisels am Kunstwerk „Wasserscheiden-Obelisk“ vorbei und dann am kleinen (Original-) Wasserscheiden-Obelisken. Auf dem Bürgersteig kommen wir durch Steinbach/Bahnhof zurück zu unserem Ausgangspunkt an den Brückensteinen an der Eisenbahnbrücke zurück nahe des Bahnhofs.

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Anfahrt (ÖPNV)

Bahnhof Steinbach am Wald
Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Bahnhof Schwierigkeit: mittel Dauer: 3.3 h Länge: 13.1 km Höhenmeterdifferenz: 315 m Maximale Höhe: 669 m Minimale Höhe: 567 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit

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