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Altvaterturm-Weg

Wandern
FWV -

01/01 örtliche Markierungszeichen von FWV

a) Von Wurzbach zum Altvaterturm auf dem Wetzstein (9 km):
Am oberen Ortsende in Richtung Oßla beginnen wir unsere Wanderung. Nach dem Firmengelände folgen wir am Ortsschild auf der w...


a) Von Wurzbach zum Altvaterturm auf dem Wetzstein (9 km):



Am oberen Ortsende in Richtung Oßla beginnen wir unsere Wanderung. Nach dem Firmengelände folgen wir am Ortsschild auf der wenig befahrenen Straße dem Saale-Orla-Weg (rotes Dreieck) nach links. Zur Linken begleitet uns der Knauermühlbach aufwärts durch das schöne Tal zur gleichnamigen Mühle mit einigen wenigen Häusern. Von 1950, mit kurzer Unterbrechung, war sie Kinderferienlager, bis anlässlich der Schulreform anfangs der 90-er Jahre die Grundschule Wurzbach zeitweise nach hier ausgelagert wurde.



Nach dem letzten Haus halten wir uns gleich nach dem Waldrand nach rechts und wandern den Talgrund leicht aufwärts. Wenn der Weg nach Oßla nach rechts abzweigt, gehen wir weiter den schönen Grund bergan. Erst am Waldrand wenden wir uns nach links und laufen auf immer den gleichen Waldweg mehr als zwei Kilometer aufwärts bis zu einer rechts erkennbaren Schieferhalde und dem Blick auf Oßla und ein schönes Tal. Wenn wir den Wald verlassen haben, umgehen wir das ehemalige Abbaugebiet nach links und kommen nahe zum Eingang des EJF-Lazarus-Jugendhilfseinrichtung und damit zu dem ehemaligen Schieferabbaugebiet „Kühlen Morgen“ (3,0 km).



Um das Jahr 1960 wurde die Arbeit im Schieferabbaugebiet „Kühler Morgen“ (5 km) eingestellt. Die vollen Schächte und Abbaugebiete dienen heute der Trinkwasserversorgung von Wurzbach. Nach links umwandern wir die Anlage in weitem Rechtsbogen, kommen zu einer Straße und zum Eingang des „Evangelisch-Lutherischen Jugend- und Fürsorgewerks“ in den Verwaltungsgebäuden des vormaligen Schieferbruches.



Wir gehen am kleinen Parkplatz vorbei nach links über die Straße und biegen gleich in einen naturnahen Waldweg ein und folgen ihm an den Wasserreservoirs entlang aufwärts. Wir folgen weiterhin dem Saale-Orla-Weg, der uns von Wurzbach aus begleitet. Wenn wir auf einen Forstweg stoßen, folgen wir ihm nach rechts. An einer Wegegabelung verlässt uns der Saale-Orla-Weg nach links und wir wandern diese Forststraße sanft bergan. Wir überqueren die Kreisstraße Brennersgrün-Lehesten (1,6 km) zu einem Fußweg.



Wir laufen auf diesem Fußweg der Straße entlang nach links zum Wanderparkplatz. Dort biegen nach rechts ab und laufen auf einem angenehmen Weg neben der Zubringerstraße leicht bergan zum 793 m hohen Wetzstein mit dem mächtigen, die Landschaft prägenden 35 m hohen, mehrstöckigen Aussichtsturm, dem Altvaterturm. Sein genaues Vorbild stand einst auf dem Altvater (1492 m; Jeseniky) im Ostsudetenland. Er bietet eine grandiose Rundumsicht. Aber auch ein Blick in die verschiedenen Räume und in die Kapelle ist sehr zu empfehlen. – Hier stand der 1902 erbaute und 1979 gesprengte Bismarckturm (E – 4 km).



b) Vom Wetzstein zum Schieferpark Lehesten (4,5 km):



Wir überqueren die Straße und folgen dem roten Dreieck rechts auf einem naturbelassenen Weg im Wald abwärts bis zu einer Forststraße, die nach links zum „Stern“, zu einer Wegespinne führt. Mit anderen Wanderwegen biegen wir nach rechts ab und laufen auf dem ehemaligen Kolonnenweg abwärts zur Loquitzquelle (1,5 km). Wir hätten aber auch gleich anfangs von dem Forstweg aus dem Weg rechts schräg abwärts (ohne Markierung) zur Quelle folgen können. Sie entspringt hier nahe der thüringisch-bayerischen Grenze. Sie fließt an zahlreichen Schiefergruben vorbei und mündet im Tal bei Hockeroda in die aus Wurzbach kommende Sormitz, deren Wasser die Saale nach 2 km aufnimmt.



Wir laufen an der jungen Loquitz das enge, idyllische Tal abwärts. Beim Überschreiten des Bächleins sehen wir rechts die ersten Schieferhalden. Wir gehen weiter, bis wir auf die alte Straße stoßen. Rechts haltend erreichen wir das große Areal des Schieferparks von Lehesten (E – 3 km). Eine Unmenge interessanter Informationen erfahren wir im Infozentrum über das Besucherbergwerk, die Spalthütte oder den Pferdegöpel. Für den Schieferpark muss man viel Zeit einplanen! Auskünfte: Info-Station.



c) Vom Schieferpark in die Schieferstadt Lehesten (2,5 km):



Nach eindrucksvollen Erlebnissen gehen wir durch das weite Bergwerksgelände zum entgegensetzten Ende. Zunächst vor der Spalthütte nach links, auf dem Fahrweg zu den Anwesen des weiten Areals und weiter ins Freie. Mit einem Blick auf die Dachdeckerschule am oberen Stadtrand (die älteste ihrer Art in Deutschland) und das Umland wandern wir auf dem Fahrweg weiter leicht steigend zum Stadtrand und weiter zum Zentrum der schon 1071 als „lestini“ erstmals urkundlich erwähnten Schieferstadt Lehesten (E – 2,5 km), die im Umkreis von 200 bis 800 m von blauschwarzen Schieferhalden umgeben ist.



d) Von Lehesten zurück nach Wurzbach (9 km):



Mit noch genügend Kraft in den Beinen kann man den erlebnisreichen Tag mit einer Wanderung zurück nach Wurzbach wagen. Ohne Markierung verlassen wir die Straße Richtung Schmiedebach (KZ-Gedenkstätte „Laura“; ehemaliges Außenlager des KZ Buchenwald). Nach dem Stadtende laufen wir ziemlich lange auf der Kreisstraße bis zu der Haarnadelkurve, am Beginn des Abstiegs. Dort wandern wir nach rechts auf einem Feldweg hinüber zum Wald. Dort führt uns das MZ gelb nach links. Diesem Waldweg folgen wir, bis nach der Überquerung der Straße Herndorf-Röttersdorf zum Flurbereinigungsweg.



Wenn wir zu einer freien Fläche kommen, stehen wir an der Stätte der ehemaligen Siedlung Luisengrün. Wenn uns wieder der Wald aufgenommen hat kommen wir bald am Förstergrab am Wegesrand vorbei. Es dauert noch eine Weile, bis uns zur Rechten eine Erhebung deutlich zeigt: die Culmhalde, von der sich ein beeindruckender Ausblick bietet.



Wer diesen Ausblick genießen will, folgt der Ausschilderung und erreicht über den Aussichtspunkt wieder unseren Rundwanderweg.



Wir folgen dem Waldweg weiter und passieren bald den Ringlesbrunnen. Unsere Wanderroute führt noch geraume Zeit weiter durch den Wald, mit gelegentlichen Steigungen und schönen Ausblicken. Bald kommen wir zu der Straße Heberndorf-Röttersdorf (5 km). Wir überqueren die Straße und wandern ohne MZ kurz geradeaus durch den Wald und dann im Freien abwärts bis zu einem Flurbereinigungsweg. Wir folgen ihm im Wald talwärts zum „Grünen Teich“. Nun brauchen wir noch Kraft in den Beinen, um auf dem Wirtschaftsweg über das verrohrte Wurzbächlein bergan Oßla zu erreichen (2 km).



An der Kirche (über dem Eingang: das Wappen derer von Watzdorf) biegen wir nach links ab und gehen den Feldweg auf der rechten Talseite abwärts. Der 1250 erstmals genannte Ort ist slawischen Ursprungs. Im Wappen: 2 gekreuzte Schieferdeckerwerkszeuge über fünf Nadelbäumen auf drei Hügeln.



Wir freuen uns über den schönen Ausblick auf die in einem Talkessel im Schnittpunkt von sieben Tälern liegenden Stadt Wurzbach und das Umland. Am Lift und Freibad vorbei gelangen wir zurück in die von einem Kranz bewaldeter Höhen umgebenen Schieferstadt.


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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Neumarkt Schwierigkeit: mittel Dauer: 6.5 h Länge: 25.9 km Höhenmeterdifferenz: 467 m Maximale Höhe: 789 m Minimale Höhe: 527 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

96317  Kronach

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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