Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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Grünbürg-Weg KU 33

Wandern
FWV -

01/05 Markierungszeichen von FWV

Björn Stumpf -

02/05 Kreuzstein von Björn Stumpf

Josef Madl -

03/05 Ringwall der Grünbürg von Josef Madl

Josef Madl -

04/05 Infotafel zur Grünbürg von Josef Madl

Josef Madl -

05/05 Am Ringwall von Josef Madl

Geschichte erleben am Grünbürg-Weg. Die Wanderung durch abwechslungsreiche Wälder gespickt mit grandiosen Aussichten führt zur Ringwallanlage aus dem 9. Jahrhundert.

Wir starten an der Wandertafel am Sportplatz in der Hammergrundstraße vor der Steinachbrücke (nahe des ehemaligen Bergamtes), laufen über die Brücke und dann nach links an dem einzeln stehenden Haus vorbei in den Wald. Doch bald biegen wir auf einen Pfad nach links ab. Wir laufen immer nahe der „Salem-Anlagen“ im Wald aufwärts, bis wir am Ortsrand (Salem) auf die Alte Pressecker Straße stoßen, der wir etwa 200 Meter aufwärts folgen.


Dort treffen wir auf den, rund um die 521 m hohe Grünbürg führenden, Ringweg. Doch schon nach wenigen Metern müssen wir unbedingt einen etwa 50 Meter langen Abstecher zu einem Kreuzstein machen. Er steht auf der anderen Seite eines wahrscheinlich ehemaligen Hohlweges, einem Verbindungsweg längst vergangener Tage. Auf der Vorderseite erkennt man ein eingemeißeltes breitstreifiges Kreuz mit der Jahreszahl 1512. Nach der Überlieferung soll es von einem Bauern aufgestellt worden sein, der seinen Sohn erschlagen hat.


Wir gehen zum Weg zurück und laufen den Ringweg eben weiter. Nach etwa 200 Metern müssen wir darauf achten, dass wir nicht den Aufstieg (Abstecher 400 m gesamt) zu der frühmittelalterlichen Ringwallanlage der Grünbürg mit den bis zu drei Umwehrungen übersehen.


Die Anlage bietet einen Einblick in die früheren Siedlungs- und Herrschaftsverhältnisse. Die wahrscheinlich aus dem 9. Jahrhundert n.Chr. stammende Festungsanlage war Grenzposten des östlichen Karolinger-Reiches. Man erkennt noch, wie die beiden Enden der obersten Wallanlage zangenförmig nach innen „umgebogen“ sind und damit eine 5 m breite und ebenso lange „Torgasse“, das Zangentor bilden.


Auf der Ringstraße wandern wir rechts weiter um diese Erhebung. Wenn sich der Fahrweg gabelt, wählen wir den rechten Waldweg und folgen ihm nochmals länger aufwärts, bis wir schließlich wieder zu der nach Römersreuth und Presseck führenden Straße kommen. Wir folgen ihr kurz nach rechts und gehen dann auf der Stichstraße nach dem von Wald umgebenen Frankenreuth, wo bereits im Jahre 1502 im Urbar des Halsgerichtes Steinachs zwei Höfe genannt werden.


Am Waldrand laufen wir nach links in den Wald und treffen abwärts laufend bald auf einen Forstweg, der nach links in das Steinachtal führt. Wir aber wandern lange dem Hangweg entlang nach rechts bis zum Aussichtsfelsen Steinachfelsen über dem rechten Talhang der Steinach, wo wir eine „Bilderbuch-Sicht“ auf Stadtsteinach und rechts auf die bewaldete Höhe der Kanzel genießen. Dorthin wandern wir denselben Weg weiter bis zur Kanzel, einem ehemaligen Burgstall gegenüber der Nordeck. Auch hier freuen wir uns wieder über den schönen Ausblick.


Nun erwartet uns ein Abstieg auf einem Pfad, wie man ihn nur noch selten erlebt. Auf diesen Steigen und Wegen kommen wir nahe an das Steinachtal am großen Parkplatz. Unterwegs bieten sich reizvolle Ausblicke auf das Umfeld. Wer will, kann das kurze Stück geradeaus abwärts laufen und auf der Talstraße zurück zum Ausgangspunkt laufen. Wir aber halten uns nach rechts und laufen auf Waldwegen am Hang nahe zum Tal bis wir wieder kurz vor dem einzelnen Haus am Talrand auf den Weg stoßen, den wir vom Anfang her kennen. Er führt uns hinüber zurück zu unserem Ausgangspunkt.

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Anfahrt

In Stadtsteinach der Beschilderung Richtung Steinachtal/Ausgangspunkt Wanderbares Deutschland folgen. Start ist am Sportplatz in der Hammergrundstraße.

Anfahrt (ÖPNV)

Vom Marktplatz mit dem Steinachtal-Weg (2 senkrechte blaue Balken) bis zum Sportplatz in der Hammergrundstraße.
Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Sportplatz Stadtsteinach Schwierigkeit: leicht Dauer: 1.8 h Länge: 6.9 km Höhenmeterdifferenz: 217 m Maximale Höhe: 495 m Minimale Höhe: 343 m

Service

Rundweg

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

95119  Naila

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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