Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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Forkel-Weg KU 35

Wandern
FWV -

01/09 Markierungszeichen von FWV

Björn Stumpf -

02/09 Blätterdach von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

03/09 Burgruine Nordeck von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

04/09 An der Waldschänke von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

05/09 Schneidmühle am Hochofen von Björn Stumpf

Julia Rubsch -

06/09 Panoramatafel bei Vorderreuth von Julia Rubsch

Julia Rubsch -

07/09 Aussicht bei Deckenreuth von Julia Rubsch

Julia Rubsch -

08/09 Sonnenaufgang bei Vorderreuth von Julia Rubsch

Julia Rubsch -

09/09 Marter bei Deckenreuth von Julia Rubsch

Wir laufen vom Parkplatz (Kreuzung Alte Pressecker Straße/Grünbürgstraße) über die Grünbürg-, die Alte Pressecker und die Breslauer Straße auf eine...


Wir laufen vom Parkplatz (Kreuzung Alte Pressecker Straße/Grünbürgstraße) über die Grünbürg-, die Alte Pressecker und die Breslauer Straße auf einem schönem Wiesenpfad und Steig stadtauswärts. Wir wandern über die Kreisstraße in die Eichbergsiedlung/Goethe- und Vorderreuther Straße und erreichen das Ortsende Richtung Vorderreuth. Dabei steht links am Hang die Kriegsgedächtniskapelle.



Wir gehen eine kurze Wegstrecke auf der Teerstraße und biegen dann nach rechts ab in einen Forstweg. Diesem folgen wir lange aufwärts mit schönen Ausblicken auf Stadtsteinach und das Bergfeld. Am Fernsehumsetzer erreichen wir den Waldrand und gehen auf dem Weg weiter zu den Häusern des Weilers Eisenberg, der am 560 m hohen Petschenknock, einer Randerhebung der Fränkischen Linie, liegt.



Wir folgen dem Weg auf der Höhe hoch über dem Steilhang der Fränkischen Linie und wandern wechselnd leicht bergan und sanft bergab. Die Weitblicke reichen von den Windrädern von Gössersdorf, über den Patersberg, den Kaltbucher Knock mit dem Fernsehumsetzer bis hin zur Radspitze. Bald erreichen wir Vorderreuth, das ebenfalls hoch über dem Steilhang der Fränkischen Linie liegt. Eine mittelalterliche Straße führte einst an Eisenberg vorbei nach Vorderreuth und weiter nach Schwand.



Wenn wir wieder den Ort verlassen, steht in der Wegegabel eine Kapelle und in östlicher Richtung bald auch die Stätte eines vormaligen Turmhügels. Es war vermutlich der Ansitz des Hans von Guttenberg, der sich 1484/87 „zu Vordernreuth“ nannte. Ein Tableau gibt Auskunft über Geschichte, die Entfernungen und die einsehbaren Landschaften. Im Ort sind neben der Kapelle mit dem Satteldach und dem Dachreiter noch mehrere schöne Bildstöcke zu bewundern.



Wir gehen zum Ortsende geradeaus weiter, biegen links haltend ab und laufen im Freien durch die Fluren. Gleich anfangs können wir auf einem Feldweg rechts hinüber zur genannten historischen Stätte kommen. Wir erreichen bald die Höhe mit dem gewohnt herrlichen Weitblick, der schließlich bis zu dem von Wald umgebenden Reichenbach im Hintergrund im Norden reicht. Es dauert nicht mehr lange, bis wir nach Deckenreuth kommen. Der 540 m über dem tief eingeschnittenen Zettlitztal, gegenüber Wartenfels gelegene Weiler wurde 1343 erstmals als Trenkenreut genannt.



Außerhalb des Ortes, ca. 100 m nördlich der Straße nach Schwand, steht eine Sandsteinmarter aus der Mitte des 18. Jh. Nach der Überlieferung soll das Erscheinen eines Verstorbenen der Grund für die Errichtung gewesen sein.



Vor dem Weiler wandern wir auf der Straße rechts aufwärts bis zur Anhöhe. Dort biegen wir nach links ab, laufen auf dem Feldweg durch die Fluren bis zu einem kleinen Hohlweg, dem wir rechts aufwärts folgen. Wir laufen auf einem begrasten Weg zur Schwander Höhe und genießen dort eine phantastische Fernsicht bis hin zum Fichtelgebirge. Auf einem Wiesenweg gehen wir immer geradeaus, am Waldrand entlang und auf einem Forstweg leicht abwärts durch den Wald zur Straße Presseck-Stadtsteinach.



Wir laufen neben der Straße wenige Meter nach rechts und biegen gleich wieder nach links in den Wald ein. Durch wechselnde Waldpartien wandern wir auf einem Waldweg leicht fallen, bis wir schließlich im oberen Talgrund des Engerbaches auf den von Presseck in das Steinachtal führenden Wanderweg stoßen. Von hier gehen wir rechts abwärts entlang des Baches in den Grund der Steinach und zum Talweg.



 



Möglicher Abstecher:



Fahrweg nach links zum Waffenhammer, zur Steinachklamm und zur Neumühle.



Wir gehen auf dem Fahrweg rechts talwärts. An der Pechgrabenbrücke wechseln wir auf die linke Uferseite, bewundern die urwüchsige Tallandschaft und kommen Pegel vorbei zur Waldschänke. Das Anwesen wird 1783 als Nebenbetrieb des Hochofens erstmals erwähnt. 1824 wird er als Oberer Stabhammer oder Oberhammer genannt. Ehe es zur Gaststätte umfunktioniert wurde, war es ein Forsthaus.



Wir gehen auf einem Steg über die Steinach und erreichen nach 300 m die altehrwürdige Burgruine Nordeck. Mauerreste und der Stumpf eines einst mächtigen Rundturmes erinnern an eine Burg, die 1525 von aufständischen Bauern niedergebrannt wurde.



Wir wandern in weitem Rechtsbogen auf einem Waldweg leicht abwärts. Im Talgrund fließt die Steinach und wir sehen die vormalige Papiermühle. Der ehemalige Mittelhammer ist wahrscheinlich der älteste, zur Zeit der Burg Nordeck entstandene Hammer im Steinachtal. Ende des 19. Jahrhunderts war er Papierfabrik. 1984 wurde die Produktion aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.



Wir wandern weiter und erreichen kurz vor dem Ortsschild wieder die Talstraße und kommen an der „Schneidmühle am Hochofen“ vorbei. Der 1865 eingerichtete Betrieb hat bis heute Bestand. Durch eine Renovierungsmaßnahme 1982 der Fachhochschule Düsseldorf und mit der Unterstützung einheimischer Handwerker konnte ihre Funktion erhalten bleiben. Zu bestimmten Zeiten und Anlässen wird hier noch Holz geschnitten.



Weiter auf der Straße kommen wir am ehemaligen königlichen Berg- und Hüttenamt vorbei. Bis 1846 war der „Untere Hammer“ Bergamt. 1834 wurde der Hochofen ausgeblasen. Wir gehen in der Jahnallee weiter, dann an Sportanlagen vorbei zur Brücke an der Bahnhofsstraße. Wir laufen nach rechts am Gehweg bis zum Mühlbach, dann links am Bach entlang bis zur Staffel, einer Treppe, über die wir aufsteigend den Marktplatz der ehemaligen Kreisstadt Stadtsteinach erreichen und damit auch den Endpunkt unseres schönen Wanderweges.



Am Sportplatz-Eingang besteht die Möglichkeit, über den Lohmühlweg (rechts am Sportplatz vorbei über einen Steg) zur Alten Pressecker Straße zu gelangen.



Den würdigen Schlusspunkt bildet die sehenswerte Stadt Stadtsteinach. Dass die vormalige, an Steinach und Zaubach gelegene Kreisstadt mit den Resten der Stadtbefestigung bei ihrer ersten urkundlichen Erwähnung (zusammen mit der Nordeck) schon das Marktrecht besaß, zeugt davon, dass sie schon viel älter sein muss. Die Ansiedlung lag an einer Altstraße, war Verwaltungsmittelpunkt und trug als eine der Urpfarreien zur Christianisierung dieses Raumes bei. In der Stadt (und im Umfeld) sind der Marktplatz mit dem Brunnen (1713), die Marienkapelle (ihre ältesten Teile könnten aus dem 12.Jh. stammen), etliche Naturdenkmale und zahlreiche Bildstöcke und Kreuze sehenswert.

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Parkplatz Grünbürgstraße Schwierigkeit: mittel Dauer: 4.3 h Länge: 17.1 km Höhenmeterdifferenz: 428 m Maximale Höhe: 610 m Minimale Höhe: 341 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

95119  Naila

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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