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Eulenspiegel-Weg KU 56

Wandern
FWV -

01/07 Markierungszeichen von FWV

Björn Stumpf -

02/07 Steinachklamm von Björn Stumpf

Peter Köstner -

03/07 In der Steinachklamm von Peter Köstner

Björn Stumpf -

04/07 Der Eulenspiegel vom Waffenhammer von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

05/07 Neumühle von Björn Stumpf

Armin Völkel -

06/07 Am Schlackenmühlbach von Armin Völkel

Randolf Hartmann -

07/07 Papiermühle von Randolf Hartmann

Geschichte und Geologie auf engstem Raum. Lange bevor die Wildensteiner ihr Schloss erbauten, bahnte sich die Steinach ihren Weg durch die Klamm. 


Wir beginnen die Rundwanderung beim "Eulenspiegel" in Waffenhammer. Talaufwärts wandernd, stehen wir bald vor der Steinachklamm, wo die Steinach in Jahrmillionen den harten Felsriegel mit den turmhohen, abstürzenden Felswänden schuf. Erst nach dem 1. Weltkrieg wurde die nördliche Felspartie weggesprengt, um den Fahrweg weiterführen zu können. Auf diesem Gestein laufen wir, wenn wir auf dem Damm des folgenden Fahrweges zur Neumühle nutzen.
Wenn wir diesem Weg an der Neumühle vorbei noch ein kurzes Stück aufwärts folgen, biegen nach links in das Tal des Rauschenbaches ein, der drüben auf der anderen Talseite seine Wasser in den Großen Rehbach ergießt.

Er entspringt als Grenzbächlein (bis zur Zegastmühle zwischen den Landkreisen Hof und Kulmbach), fließt dann als Großer Rehbach weiter und bildet mit dem Rauschenbach zusammen die Steinach. Die Quelle des Kleinen Rehbaches liegt bei Neuensorg. Er fließt durch ein idyllisches Waldtal und mündet nach der Kleinrehmühle, beim Guttenberger Hammer, in den Großen Rehbach.



Wir laufen das von Pestwurz geprägte Tal des Rauschenbaches aufwärts, überqueren zweimal den ehemaligen Floßbach auf einem Floßsteg und erreichen auf bequemen Wald- und Wiesenwegen die Papiermühle, die bis zum Jahre 1890 Papier herstellt.
Nach dem Brand im Jahre 1906 wurde am Neubau das Wappen an der dem Rauschbach zugewandten Seite angebracht.



Wir laufen im Wald, dann in freier Flur aufwärts nach dem schon 1024 erstmals urkundlich erwähnten Schlopp auf der Höhe, wo nur noch der Gasthof "Schlossgut" an die ferne Zeit an das Rittergut erinnert. Der Name des bereits 1024 beurkundeten Waldhufendorfes geht wahrscheinlich auf Schlacke zurück. In den Bergwerken wurde nach Roteisen gegraben (jenseits des Rauschbaches der Eisenberg).



 Wir kommen zur Kreisstraße, folgen ihr nach links, biegen kurz nach dem Ort rechts ab und wandern den Feldweg recht steil aufwärts. Wir wenden uns auf einem Feldweg nach rechts und gehen etwa 100 Meter in Richtung Wald und biegen dort nach links ab zu der am Wald-rand stehenden schlichten, einfachen Waldkapelle, die von Margaretha Pöhnlein aus Wildenstein aus Dankbarkeit für die Gesundung ihres schwerkranken Sohnes vor dem 2. Weltkrieg errichtet wurde. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die von Soldaten zerstörte Marienstatue nochmals von ihr gestiftet für die glückliche Heimkehr des gleichen Sohnes aus dem Kriege.



Wir laufen nach links zur nahen Feldscheune und dort auf einem Feld- und Wiesenweg bis zu einer Wegekreuzung im Freien. Hier wenden wir uns nach rechts und wandern von dieser Wegekreuzung aus auf einem von Laubbäumen gesäumten, dunkel wirkenden Weg abwärts zum vormaligen Stammsitz der Wildensteiner, nach Wildenstein.

Hier stand einst am Ortsende auf dem Felssporn (Ausblick auf das Steinachtal!) die Burg dieses alten Geschlechtes. Von nun an geht es auf einem (geplanten) "Saumpfad" in Serpentinen durch das Landschaftsschutzgebiet (oder noch die Straße) abwärts zum Fahrweg im Steinachtal zum Waffenhammer, den die Wildensteiner schon im 14. Jahrhundert als Waffenschmiede besaßen.



Hier ist nun Till Eulenspiegel "zu Hause". 



Da die beengten Parkmöglichkeiten das Parken am Waffenhammer nicht zulassen, kann der Rundwanderweg auch an der Neumühle, in Schlopp oder in Wildenstein begonnen werden.

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Waffenhammer, beim Eulenspiegel Schwierigkeit: leicht Dauer: 1.5 h Länge: 6.2 km Höhenmeterdifferenz: 214 m Maximale Höhe: 584 m Minimale Höhe: 402 m

Service

Rundweg
Familienfreundlich

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

95119  Naila

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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