Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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Steinachklamm-Weg KU 52

Wandern
FWV -

01/07 Markierungszeichen von FWV

Björn Stumpf -

02/07 Am Steinachpegel von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

03/07 Am der Waldschänke von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

04/07 Der Eulenspiegel vom Waffenhammer von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

05/07 Steinachklamm von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

06/07 Am Forstmeistersprung von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

07/07 Bei Triebenreuth von Björn Stumpf

Geologie, Gewässer, Geschichte(n) - eine Rundwanderung durch das Steinachtal und über die Triebenreuther Höhe.

In der Nähe der ehemaligen Einzel Eng, wo heute eine Schutzhütte steht, entspringt der Große Rehbach, der vor der Neumühle zur Steinach wird, nachdem er die Wasser des Rauschbachs aufgenommen hat. Der höchstgelegene Quellbach des Großen Rehbaches und damit der Steinach ist der Überlauf der nahen Brunnenstube, die zur Eng gehörte.


Durch den Hof der Neumühle und über die Steinach wandern wir auf einem schönen Pfad durch einen Laub-Mischwald geradeaus aufwärts zu einer großen Wiesenfläche (schöne Ausblicke), die wir auf einem bequemen Weg schräg aufwärts durchqueren, empor zu einer Einzel. Dort wenden wir uns nach rechts und wandern auf dem Zugangsweg im Wald weiter bergan. Bald kommen wir durch die Fluren zur Höhe - von einer schönen Aussicht begleitet - nach Triebenreuth.


Es wurde 1961 als Sanierungs-Musterdorf der Bayer. Landessiedlung ausgezeichnet. Nach Richard Seuß wird in der Ansiedlung 1355 ein Burggut erwähnt. Drei Kreuze auf dem kurzen Weg zeugen von der Frömmigkeit der Bewohner.


Wir genießen die weite, eindrucksvolle Aussicht, wenn wir noch vor der nach Stadtsteinach abzweigenden Straße nach rechts abbiegen und parallel zur Straße auf dem Weg bis zum Wald gehen. Dort biegen wir nach rechts ein und wandern auf gut ausgebauten Waldwegen durch verschiedenartige Waldabteilungen.


Nach längerer Wegestrecke, dort wo sich der Weg zu neigen beginnt, müssen wir aufpassen, denn hier führt der Wanderweg nach rechts auf einem grasigen, nicht gut erkennbaren Weg in lichtem Wald bergab. Hier treffen wir auf das FrankenwaldSteigla "Zu Forstmeistersprung". In einer Rechtskurve müssen wir wieder Acht geben, denn dort zweigt der Abstecher zum 300 Meter entfernten Forstmeistersprung ab. Von dem steilen Felsen am linken Talhang der Steinach bietet sich ein herrlicher Blick auf die Nordeck und das Steinachtal.


Nach diesem lohnenswerten Abstecher führt unsere Wanderroute den grasigen Waldweg leicht fallend im Wald weiter, bis wir auf eine Forststraße stoßen. Ihr folgen wir links abwärts bis zum Parkplatz am Pegel im Tal der Steinach (kurzer Abstecher zur Einkehr in der "Waldschänke").


Nun führt uns dieser Fahrweg im Tal entlang aufwärts bis zur Neumühle zurück. Zunächst passieren wir in der urwüchsigen Tallandschaft den kleinen Wanderparkplatz an der Pechgrabenbrücke, dann überqueren wir den Engersbach, der drüben in die von Erlen gesäumte Steinach mündet. Nun ist es nicht mehr weit zur Einzel Waffenhammer am Fuße des 594 m hohen Teufelssteines. Es grüßt uns eine Eulenspiegelfigur aus Bronze auf unserem Weg.


Nur einen Steinwurf entfernt ist die Steinachklamm, das einst nur von der Steinach durchflossene Felsentor. Es entstand in Jahrmillionen in dem Bemühen des Baches, sich den Weg durch die harte Felsbarriere am Waffenhammer zu bahnen. Er schuf dabei steil abstürzende Felswände. Nach Norden hin steigen turmhohe Felsen terrassenförmig zum Wildensteiner Fels empor, auf dem einst die Burg der Wildensteiner thronte. Nach der Sage allerdings kam Thor einst mit seinem Bocksgespann durch die Lüfte zu diesem Felsriegel gebraust. Dort bat ihn die junge Steinach, ihr den Weg zu bahnen. Thor schleuderte seinen Hammer gegen die Felswand, dass die Gesteinsbrocken nur so flogen. Der Weg für das Wasser war frei! Zum Dank trieb sie fortan mit ihrem Wasser im Waffenhammer die großen Radschaufeln an.


Erst vor knapp 100 Jahren wurde die Fortführung des Weges durch dieses "Felsentor" zur Neumühle hin möglich. Die den Durchgang verhindernde Felspartie wurde weggesprengt und mit dem Gestein wurde der Untergrund für den zur Neumühle führenden Weg verwendet. Die Steinach und ihre Quell- und Nebenflüsse trieben einst 25 Mühlen an: Mahl-, Schneid-, Papier- und Pulvermühlen.



Wenn wir diesen freien Grund durchschritten haben, kommen wir zu der von Wildenstein kommenden Straße und mit ihr zurück zu unserem Ausgangspunkt am Parkplatz an der Neumühle.

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Anfahrt

In Zentrum von Presseck der Beschilderung zur Steinachklamm folgen. In Wildenstein links abbiegen. Parkplatz oberhalb Neumühle.
Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Wanderparkplatz bei Neumühle Schwierigkeit: leicht Dauer: 2.8 h Länge: 11.1 km Höhenmeterdifferenz: 331 m Maximale Höhe: 568 m Minimale Höhe: 367 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit
Familienfreundlich

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

95119  Naila

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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