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Auen-Weg KU 81

Wandern
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Von Wilmersreuth nach Gundersreuth:
Wir laufen von Mainleus ca. 400 m den Geh- und Radweg Richtung Willmersreuth, wenden uns nach der Brücke nach links auf einen Feldweg und wandern m...


Von Willmersreuth nach Gundersreuth:



Wir laufen von Mainleus ca. 400 m den Geh- und Radweg Richtung Willmersreuth, wenden uns nach der Brücke nach links auf einen Feldweg und wandern mit schönen Umblicken durch Feld und Wald nach Wolpersreuth. In gerader Hauptrichtung kommen wir durch Flur und Wald zum ("unteren") Mainwanderweg. Wir folgen im ganz kurz nach rechts, biegen nach links ab und erreichen auf einem Feldweg Gundersreuth und den Frankenweg und kommen in das schöne, 1398 erstmals erwähnte Dörfchen Gundersreuth (E - 3 km), dessen Zugehörigkeit zwischen dem markgräflichen Kulmbach und dem bischöflichen Weismain um 1500 strittig war.



Von Gundersreuth über Melkendorf und die Mainaue zurück nach Mainleus:



Wir verlassen den Ort und wandern auf einem naturbelassenen, von einzelnen Obstbäumen bestandenen Feldweg durch die offene Flur, die schöne Ausblicke gestattet, die sich auf einer kleinen Anhöhe zu einer Rundumsicht weiten, aus welcher der Patersberg heraussticht. Das letzte Wegestück abwärts nach Frankenberg ist ein Flurbereinigungsweg.



Der Fund eines Steinbeils aus der Jungsteinzeit (5500 - 3200 v. Chr.) beweist, dass in Frankenberg schon viel eher Menschen waren, als es die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahre 1361 belegt. Zusammen mit anderen Orten war Frankenberg für den Schutz der Mainübergänge verantwortlich.



Am Dorf vorbei laufen wir in einem Hohlweg abwärts, überqueren die Straße, laufen am Bassin (2 km - E: 400 m Katschenreuth) vorbei und kommen auf Wiesenwegen abwärts, links haltend zum Zusammenfluss von Rotem und Weißem Main (0,5 km). Hier vereinigen sich die beiden Quellflüsse des 524 km langen (etwa 400 km schiffbaren) Mains. Von den Quellen am Ochsenkopf (Weißer Main) und dem Lindenhardter Forst (Roter Main) begleiten Wanderwege die Quellflüsse und den "Fluss der Franken". (Auf dem neu zu errichtenden Steg am Zusammenfluss kommen wir auf kurzem Wege zum Schloss Steinenhausen).



Wir folgen dem Roten Main aufwärts und überqueren ihn dann links aufwärts nach Steinenhausen (0,5 km), das gegenwärtig die Außenstelle Nordbayern des Bayerischen Landesamtes für Umweltschutz beherbergt.



Der 1316 erstmals erwähnte, damals einzige Steinbau (Name!) blieb von Kriegseinwirkungen nahezu verschont. Die nahe Mühle brannte 1962 nach 646 Jahren ab.



Wir laufen am vormaligen Schloss vorbei zum Wald und dort auf der Höhe eines mit Mischwald bestockten Steilhanges am Weißen Main entlang auf einem bequemen Fußweg nach Melkendorf (E - 1 km), das wahrscheinlich schon um das Jahr 1000 entstanden ist und der erste karolingische Gerichtsort (wahrscheinlich aus "maleiche" = Gerichtsbaum) dieses Bereiches und Urpfarrei mit 13 Tochtergemeinden war.



Wer nicht in den Ort gehen will, setzt seinen Weg gleich fort, indem er sich noch am Ortsrand auf einen Steig nach links abwärts wendet und über den Weißen Main auf einem Fahrweg bis zum Naherholungsgebiet "Mainaue" wandert. Wenn uns an einer Baumgruppe der Frankenweg nach rechts verlässt, wandern wir noch ein Stück Weges am Rand des Naherholungsgebietes weiter, um dann nach links abzubiegen und zum Zentrum des Erholungsgebietes am großen Parkplatz zu laufen.



Wir setzen unsere Wanderung an den Parkplätzen der Main-Aue fort, wo sich aus den aufgelassenen großen Kiesgruben das ideale Naherholungsgebiet Main-Aue entwickelte.

Wir wandern auf dem Geh- und Radweg am Ufer entlang, vorbei an den drei Anwesen vom Unterauhof mit dem noch sichtbar ihn umgebenden Wassergraben. Die Ansiedlung, das älteste Baudenkmal der Marktgemeinde Mainleus, entstand um das Jahr 1000 als Turmhügelanlage.



Am Kieswerk vorbei laufen wir in das nahe Mainleus (E - 5 km). Die Flößerei (der Flößerstein als Denkmal) brachte von 1813 bis 1938 dem 1333 erstmals erwähnten Ort durch den Transport der Stämme aus dem südwestlichen Frankenwald zum Floßanger einen Aufschwung. Vorteilhaft waren auch die Bahnstation (1846) und die Ansiedlung des Zweigbetriebes der Kulmbacher Spinnerei. Deshalb finden sich wohl auch ein silberner Floßhaken und ein halbes Spinnrad im Wappen der Gemeinde.



Vielleicht ist es noch interessant, sich in Hornschuchhausen umzusehen, das wir über Rathaus und Bahnhof und die Unterführung erreichen. Es ist eine moderne, von der Kulmbacher Spinnerei für ihre Arbeiter von 1909 bis 1936 erbauten Industriesiedlung. Die Siedlung wurde 1949 durch das bayerische Innenministrium nach ihrem Gründer, Geheimrat Dr. Fritz Hornschuch, benannt. Den Abschluss bilden Park und Villa des ehemaligen Direktors.


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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Parkplatz Bad Schwierigkeit: leicht Dauer: 2.8 h Länge: 11.2 km Höhenmeterdifferenz: 156 m Maximale Höhe: 365 m Minimale Höhe: 289 m

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