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Peterlesstein-Weg KU 22

Wandern
FWV -

01/05 Markierungszeichen von FWV

Peter Köstner -

02/05 Am Peterlesstein von Peter Köstner

Peter Köstner -

03/05 Peterlesstein bei Kupferberg von Peter Köstner

Peter Köstner -

04/05 Wegweiser in Hermes von Peter Köstner

FTSC/Marco Felgenhauer -

05/05 Pause im Landgasthof Haueis von FTSC/Marco Felgenhauer

Der Peterlesstein:
Der 593 m hohe Magnetberg liegt unmittelbar an der B 289 zwischen Marktleugast und Kupferberg. Auch die Spiegelteiche sind einen Besuch wert.


Der Peterlesstein:
Der 593 m hohe Magnetberg liegt unmittelbar an der B 289 zwischen Marktleugast und Kupferberg. Der Name leitet sich von den mundartlichen Patterla ab, das sind Perlen, Rosenkranzperlen, die früher aus dem Serpentingestein hergestellt wurden, das hier vorkommt. Später wurden aus dem weichen Gestein Gebrauchsgegenstände hergestellt: Aschenbecher, Blumenvasen, Briefbeschwerer, Urnen, usw. Serpentin kommt vom lateinischen serpens, das Schlange bedeutet und damit das schuppige Aussehen des grünschwarzen Gesteins meint. Weil das Gestein Teilchen von Magneteisen enthält, wird auf dem teilweise aus kahlen Felsen bestehenden Berg die Kompassnadel abgelenkt. Auf den felsigen Pfaden muss der Wanderer schon etwas trittsicher sein. Auf den sonst angenehmen Wegen begegnen wir des Öfteren der Geschichte.




Wir wandern die wenig befahrene Stichstraße aufwärts zur Höhe in der freien Flur und laufen bis zu dem von Bäumen umsäumten Straßenstück beständig weiter.
Den Beginn dieser beiden Baumreihen erreichen wir aber auch ohne Straße auf einem kleinen, aber angenehmen Umweg. Wir gehen am Dorfende mit dem KU 23 (Dreibrücken-Weg) nach rechts auf dem Schulsteig an dem Stumpf einer altehrwürdigen Buche vorbei bis zum Wald und folgen dort dem Rundwanderweg KU 72 (Zur Weidmeser Höhe) schräg links aufwärts zu eben diesem Punkt auf der Straße gelangen.



Wir laufen auf der Straße bis zum Wald, vorbei an dem Schwarzen Kreuz am Straßenrand. Es soll an den hier im Jahre 1978 mit seinem Traktor verunglückten 22-jährigen Bauernsohn aus Hermes erinnern. Am nahen Waldrand biegen wir links ab und wandern auf weichen, naturbelassenen Waldwegen immer leicht abwärts, wenden uns aber bald auf einem angenehmen Pfad nach rechts und kommen bald links abwärts laufend bis zur Straße vor der Parkbucht, kurz vor den idyllisch gelegenen, terrassenförmig angelegten Spiegelteichen, die eigentlich Spitalteiche heißen müssten, weil sie dem Spital Kupferberg gehörten.



Von Richard Seuß wissen wir, dass die St. Veits-Zeche in Kupferberg reiche Ausbeute versprach, aber mit gewaltigen Wassereinbrüchen zu kämpfen hatte, der man nur mit einer mächtigen Wasserkunst begegnen konnte. Seuß schreibt (Rund um das Steinachtal S.72): 1716 legte Bergmeister Kropf die Spiegelteiche an und leitete ihr Wasser in einem 4000 m langen Graben zu den Kunstteichen der St. Veits-Zeche. ... Durch den Bau eines 620 m langen unterirdischen Stollens (!) konnte endlich Wasser fließen und die komplizierte Pumpanlage in der Zeche angetrieben werden. Doch es half nichts, die Zeche soff dennoch ab.



Über die Parkschleife kommen wir zum Wald, gehen auf einem Steig rechts aufwärts zu einem Waldweg, dem wir nach links bis kurz vor die Straße folgen. Dort biegen wir auf einen felsigen Pfad nach rechts ab, den wir auf vielen Windungen (auf Markierung und Weg achten!) aufwärts bis zum felsigen Gipfel des 593 m hohen Peterlessteines folgen. Unterwegs bietet sich ein schöner Blick auf Marktleugast und mit zunehmender Höhe genießen wir auch Durchblicke auf die bewaldeten Höhen des Umlandes. Wer nicht sehr trittsicher ist, muss auch auf dem felsigen Pfad abwärts gut aufpassen. Ein bequemer Steig führt uns dann zu einer Wegespinne leicht bergan.



Auf einem gut zu begehenden Weg wandern wir auf der Höhe nach rechts immer geradeaus durch lichte Waldabteilungen, bis wir schließlich einen bequemen Weg durch dichtere junge Fichtenbestände abwärts kommen. Kurz vor dem Waldaustritt zweigt unser Rundweg in eine Forststraße nach rechts ab, während der Abstecher nach Tannenwirtshaus auf dem Weg geradeaus ins Freie führt.
Hier bietet sich ein Abstecher geradeaus auf dem Feldweg in das 400 Meter entfernte Tannenwirtshaus, ein junges Straßendorf mit alter Wirtshaustradition (R. Seuß).



Wir halten uns gleich nach rechts und wandern einen breiten Waldweg durch aufgelockerte Waldabteilungen abwärts und kommen an den verstreut liegenden Häusern des Weilers Baiersbach und an einem Teich vorbei.

Auf einer Infotafel informiert Richard Seuß über den Straßteich an der Geleitstraße von Kulmbach nach Hof. 1373 kaufte der Nürnberger Burggraf die Straßenrechte.
Nach Seuß ist die Entstehung des Teiches ein typisches Beispiel, wie man sich in alter Zeit half, ein sumpfiges Gebiet zu überqueren. Ein fest angelegter Damm staute das Wasser zu einem Teich und auf dem Damm konnte man trockenen Fußes die andere Seite erreichen.

Der Weg führt mit schönen Ausblicken weiter zu einer Wegespinne am Beginn der idyllisch gelegenen Spiegelweiher, die längst wieder zu naturnahen Gewässern geworden sind.



Wir wandern den Weg an den Weihern vorbei nach links zum Wald. Dort folgen wir dem Waldweg eine Weile weiter, biegen dann nach rechts ab und kommen auf naturbelassenen Waldwegen zurück zu Parkschleife an der Straße an einem der beiden Spiegelweiher.
Wenn wir die Wanderung in Hermes begonnen haben, gehen wir, wie am Beginn der Wanderung, den gleichen Weg zurück nach Hermes.

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Landgasthof Haueis Schwierigkeit: leicht Dauer: 1.8 h Länge: 7.1 km Höhenmeterdifferenz: 168 m Maximale Höhe: 583 m Minimale Höhe: 500 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit
Familienfreundlich

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

95119  Naila

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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