Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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Güldenstein-Weg DÖ 53

Wandern
FWV -

01/07 Markierungszeichen von FWV

Jürgen Schlee -

02/07 Wanderheim Köstenschmölz von Jürgen Schlee

Björn Stumpf -

03/07 Blick zur Schnaid von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

04/07 Aussicht Köstenberg von Björn Stumpf

Armin Völkel -

05/07 ehem. Gasthaus Fels von Armin Völkel

Hans Sahrhage -

06/07 Elbersreuther Höhe von Hans Sahrhage

Wanderer aus de Schnaad -

07/07 Einkehr in Elbersreuth von Wanderer aus de Schnaad

Güldenstein - ein verwunschener Platz tief in Frankenwald ist Namensgeber für diesen abwechslungsreichen Wanderweg. Als Einstieg bietet sich auch das Wanderheim in Köstenschmölz an


Wir laufen am ehemaligen Gasthof Fels vorbei den Fahrweg im Wald aufwärts. Wenn wir nach 700 m auf den Frankenweg stoßen, folgen wir nicht dem Fahrweg rechts aufwärts, sondern der Markierung des Frankenweges nach links. Zunächst wandern wir auf einem naturbelassenen Weg, dann auf einem Pfad, im Hochwald beständig aufwärts, bis wir nahe der Straße (Elbersreuth-Köstenberg und -hof) die Höhe erreichen.
Wir gehen einen Wiesensteig kurz nach links und folgen dann einem breiten Forstweg geradeaus. Wenn sich dieser Weg an einer kleinen Freifläche links abwärts wendet, biegen wir rechtwinkelig nach rechts ab und erreichen nach einem kurzen Waldstück aufwärts wandernd die Elbersreuther Höhe. Beeindruckende Weitblicke begleiten uns, wenn wir nun auf dem Höhenrücken nach Elbersreuth wandern.

Wenn sich in der Ortsmitte der Frankenweg nach links verabschiedet, wandern wir im Dorf rechts haltend zum Ortsende und kommen kurz danach am Pinsenhof vorbei. Nun führt uns ein angenehmer Feldweg auf der Höhe mit einem reizvollen Ausblick zum Wald. Dort gehen wir zunächst am Waldrand entlang und biegen dann nach rechts in einen Steig ein, dessen Einstieg wir nicht übersehen dürfen. Er führt uns in gerader Richtung etwa 200 Meter zu einem Waldweg, der uns nach rechts leicht aufwärts ins Freie führt. Sofort wenden wir uns rechtwinkelig nach links und wandern beständig am Waldrand entlang, biegen erst am Waldeck nach links ab und gehen kurz im Wald abwärts. Dann biegen wir am Rande einer eingezäunten Christbaumschonung nach rechts ab und folgen diesem kleinen Meer von Christbäumen der verschiedensten Größe auf einem weichen Weg, dann auf einem naturnahen Waldweg bis wir am Ende dieser Anlage wieder kurz über eine Wegespinne geradeaus durch eine kleine Waldabteilung laufen.
Am Ortsrand von Köstenberg erreichen wir einen kleinen Buchenhain mit einem Gedenkstein an gefallene Soldaten des 2. Weltkrieges. Hier sollten wir wegen der phantastische Aussicht in nördlicher Richtung eine Weile verweilen. Am Rand eines Gartens kommen wir an einer Birkenreihe vorbei zu einem Feldweg. Wer einkehren will, muss nur wenige Meter nach rechts in den schmucken Ort Köstenberg laufen, einem in einer Quellmulde gelegenen ursprünglichen Waldhufendorf. In der früheren bambergischen Enklave stehen zahlreiche Zeugnisse tiefer Gläubigkeit.

Der Güldenstein-Weg aber führt schon von der Buchengruppe aus auf dem Feldweg im Freien links leicht abwärts. An der Wegegabelung halten wir uns nach rechts zum Wald und laufen dort ein Stück Weges am Waldrand entlang, ehe wir nach rechts zu der verfallenden Einzel Breiteneben, am rechten Steilhang, des Köstenbaches gelegen, in den Wald einbiegen. Das Haus war noch bis in die 50-er Jahre des vorigen Jahrhunderts ein bewohntes Gebäude, ohne Wasserleitung und elektrischen Strom Eigentum derer von Lerchenfeld. In fernen Tagen hatten sicherlich seine Bewohner wichtige Aufgaben ihrer Zeit für ihre Herrschaft zu erfüllen. In naher Zukunft wird es wohl das gleiche Schicksal ereilen und verschwinden - wie die Einzel Güldenstein, zu der wir noch kommen.
Gleich nach der Einzel kommen wir auf einen frisch geschaffenen, geschotterten Forstweg, der uns ziemlich steil abwärts führt, bis wir in einen angenehmen Waldweg nach links abbiegen. Es geht weiter - nicht mehr so steil - bergab, bis wir auf den Nortwaldweg stoßen, mit dem wir rechts abwärts auf einem naturnahen Waldweg an einer Wegespinne zum Frankenweg kommen.
Hier müssen wir uns für ein Ziel entscheiden. Wenn wir zum Wanderheim Köstenschmölz wollen, müssen wir dem Frankenweg links abwärts folgen. Auf der nahen Straße links aufwärts erreichen wir das Wanderheim im engen Tal des Köstenbaches.

Vor der Gebietsreform gehörten die damals vier Häuser des Weilers (Lauterbach, Gasthaus Degelmann, Wanderheim und "Bergmannshaus") zu drei Gemeinden (Heinersreuth, Reichenbach, Wallenfels) und zu zwei Landkreisen. Heute sind es (mit dem neuen Wohnhaus Degelmann) "nur noch" zwei Gemeinden (Presseck, Wallenfels) und zwei Landkreise (Kulmbach, Kronach).
Der Name erinnert an den einst hier betriebenen Bergbau mit einer Schmelzhütte. Dort, wo das Pochwerk stand, wurde 1803 ein Haus gebaut, das 1893 einem Schieferdecker, bis 1934 einer Weberfamilie und anschließend dem "Stahlhelmbund" gehörte. 1940 erwarb es der Frankenwaldverein. Mit zwei Unterbrechungen wurde es als Wanderheim genutzt.
Auf der Route mit dem Ziel Fels/Schübelhammer oder Elbersreuth wird es nun richtig bergig. Zusammen mit dem Frankenweg gehen wir auf naturbelassenen Pfaden und schmalen Wegen im Wald beständig aufwärts bis wir auf einer Freifläche die Stätte der vormaligen Einzel Güldenstein erreichen, die bei der Namensgebung dieses erlebnisreichen Rundwanderweges Pate stand.

Von dem Haus, das bis kurz vor dem 2. Weltkrieg noch bewohnt war, ist nur der Eingang zum Keller übrig geblieben. Der Text einer Infotafel erzählt von der Geschichte des Hauses und eine Sitzgruppe lädt zum Verweilen ein. Reizvoll ist der begrenzte, aber schöne Ausblick auf die bewaldeten Hänge des Umlandes und auf die Einzel Breiteneben. Wir folgen dem naturbelassenen Weg im Wald weiter aufwärts, bis wir oben auf einen Forstweg stoßen, der uns zunächst am Waldrand, dann im Freien, begleitet von schönen Ausblicken, nach Köstenhof führt. Am gegenwärtig geschlossenen Gasthaus, biegen wir nach links ab und folgen der Straße abwärts zum Wald am Westhang des 583 m hohen Schübelberges. Alte Gebäude erinnern an den ehemaligen Marmorbruch. Der dekorative Kalkstein fand seit 1908 bei der Innenausstattung zahlreicher bedeutender Bauwerke in ganz Deutschland Verwendung.
Wenn wir eine Weile im Wald den Fahrweg abwärts laufen, müssen wir uns wieder entscheiden, wenn wir in der Linkskurve auf den nach rechts aufwärts führenden Frankenweg stoßen. Wenn wir unseren Ausgangspunkt Fels/Schübelhammer erreichen wollen, müssen wir noch etwa 700 Meter dem Fahrweg abwärts folgen. Wenn wir die Wanderung in Elbersreuth begonnen haben, wandern wir auf dem Frankenweg im Wald aufwärts über die Elbersreuther Höhe zu diesem Ausgangspunkt zurück.

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Anfahrt

B 173 Wallenfels Richtung Schwarzenbach amWald. In Schübelhammer rechts abbiegen. Der Start befindet sich unterhalb des ehem. Gasthofes Fels.
Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Fels/Schübelhammer Schwierigkeit: leicht Dauer: 2.7 h Länge: 10.5 km Höhenmeterdifferenz: 374 m Maximale Höhe: 617 m Minimale Höhe: 427 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

95119  Naila

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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