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Winterwanderweg DÖ 36

Wandern / Winterwanderweg
FWV -

01/07 Markierungszeichen von FWV

Randolf Hartmann -

02/07 Floßteich Bischofsmühle von Randolf Hartmann

Randolf Hartmann -

03/07 Blick auf Schwarzenbach amWald von Randolf Hartmann

Randolf Hartmann -

04/07 Blick zum Döbraberg von Randolf Hartmann

Randolf Hartmann -

05/07 Skifahrer von Randolf Hartmann

Randolf Hartmann -

06/07 Im Tal der Wilden Rodach von Randolf Hartmann

Randolf Hartmann -

07/07 Bischofsmühle im Winter von Randolf Hartmann

Wandern auch im Winter! Auf dem DÖ 36 lässt sich auch in der kalten Jahreszeit der Frankenwald erwandern.


Der Winterwanderweg beginnt am Schützenhaus, wo sich auch der Parkplatz befindet. Über den sogenannten "Wasserhausweg" wandern wir in südlicher Richtung aus dem Ort, vorbei am Sportplatz und genießen dabei einen herrlichen Blick zum Schwarzenbacher Hausberg, dem Döbraberg, der sich hier in imposanter Größe zeigt. Auch die Schneise im Wald, durch die in vergangenen Jahren die besten Skifahrer Nordbayerns bei Abfahrtsläufen zu Tal rasten, ist gut sichtbar, wie auch die Bergwachthütte in exponierter Lage.

Wir erreichen bald den Wald; zuvor wenden wir den Blick nach links zur Dekanatsjugendstätte, dem Christian-Keyser-Haus und zum Skigelände am Bergwiesenlift, wo sich im Winter bei guter Schneelage Skifans aus der ganzen Umgebung tummeln.



Im Wald geht es nun leicht bergab; bald zeigt sich links der "Dachslochbrunnen" mit einer Sitzgruppe. In der Nähe befindet sich eine Höhle im dahinterliegenden ehemaligen Steinbruch; dort soll ein mächtiger Gesteinsblock einen Menschen begraben haben, den man bis heute nicht bergen konnte. Der Weg führt einige Meter gerade weiter (nicht rechts abbiegen!) und trifft auf einen Forstweg, der vom Berg herab nach rechts ins Tal führt. 

Hier halten wir uns links und wandern diesen Weg bei mäßiger Steigung aufwärts. Nach ca. 350 m wendet sich der Weg in einer Kurve scharf nach rechts aufwärts: Die nun folgenden 200 m erfordern etwas Kondition, doch danach geht es rechts ab auf einen ebenen Hangweg, mit dem wir bald die Schneise mit der oben erwähnten Skiabfahrt erreichen. Hier lohnt sich ein Blick zurück auf das Skigelände an der Bergwiese und die auf der Höhe thronenden Häuser von Schwarzenbach.



Bei zunächst fast nicht spürbarer mäßiger Steigung geht es nun im Hochwald beständig am Fuß des Döbraberges weiter - links ein steiler, bewaldeter Hang, rechts der "Türkengrund". Am Schlussteil dieses Hangweges verstärkt sich die Steigung etwas, und wir erreichen den "unteren Döbraberg-Rundweg", auf dem wir weiterlaufen, bald die Straße nach Rodeck überqueren und damit in den "Rodecker Forst" gelangen.



Wir durchwandern ihn auf schönen Forstwegen in nun westlicher Richtung und sind schon bald auf der weiten Hochfläche vor Rodeck, wo sich ein weiter Blick in den westlichen Frankenwald bietet. Schnell ist Rodeck  durchwandert, und es geht zügig hinab, dem Tal der Wilden Rodach entgegen.

Hierbei lohnt sich ein Abstecher (250 m rechts) zum Burgstall Radekke (Infotafel). Die Burg stand auf engem Raum, gesichert durch drei steil abfallende Hänge und einen Halsgraben. Die Befestigung könnte im 12. Jahrhundert Mittelpunkt einer freieigenen Rodungsherrschaft gewesen sein. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde sie zerstört und wieder aufgebaut. Die im Bauernkrieg (1525) beschädigte Burg verfiel schließlich, und ihre Mauern wurden von Anwohnern abgetragen. Auf einem stets leicht bergab führenden Forstweg geht es nun in östlicher Richtung den Hang des Rodachtales in weiten Schwüngen des Weges hinab ins Tal der Wilden Rodach.



Wir erreichen den Talweg und laufen in westlicher Richtung mit der Wilden Rodach zur Bischofsmühle. Dieses idyllisch gelegene Anwesen besteht bereits seit 1551, als ein Lorenz Bischof von Kaiser Karl V. die Erlaubnis zum Bau einer Mühle erhielt. Es ist heute eine viel besuchte Gaststätte.

Den Talweg weiter wandernd, kommen wir zu einem restaurierten Floßteich. Hier hallten in vergangener Zeit die Rufe der Flößer durch das Tal., wenn sie Hölzer zur nächsten Schneidmühle drifteten oder die langen Stämme zum nächsten Holzlagerplatz flößten. Mit der Wilden Rodach auf der rechten Seite des Weges geht es bequem weiter bis zur Brücke bei der Mündung des Eisenbaches. Wir biegen rechts ein und laufen auf einem schönen Weg das Eisenbachtal bei leichter Steigung aufwärts, erreichen das "Wasserhaus" und den "Dachslochbrunnen". Von hier wandern wir auf dem bereits bekannten Weg zurück nach Schwarzenbach.



 

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Anfahrt

In Schwarzenbach amWald Ausschilderung zum "Ausgangspunkt Wanderbares Deutschland" folgen. Startpunkt ist am Schützenhaus.
Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Parkplatz Schützenhaus Schwierigkeit: leicht Dauer: 3 h Länge: 11.5 km Höhenmeterdifferenz: 323 m Maximale Höhe: 721 m Minimale Höhe: 517 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

95119  Naila

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

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Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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