Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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Buchbacher Weg R 83

Wandern
FWV -

01/04 Markierungszeichen von FWV

Johannes Heinlein -

02/04 Buchbacher Kapelle von Johannes Heinlein

Johannes Heinlein -

03/04 St. Laurentius in Buchbach von Johannes Heinlein

Johannes Heinlein -

04/04 Dom des Frankenwaldes von Johannes Heinlein

Durch das Ölschnitz- und Landleitenbachtal (fast) bis nach Rothenkirchen und über die Höhe von Buchbach zurück nach Windheim.

Wir laufen von der Ortsmitte in Richtung Hirschfeld, halten uns nach rechts und biegen in die Dr.-Marianus-Vetter-Straße ab. Hier beginnt unsere Rundwanderung. An der Fabrik am Ortsende verlassen wir den uns begletienden R 84, gehen am Gelände vorbei und wandern  einen Feldweg leicht abwärts.


Die Ölschnitz kommt aus dem Waldgebiet nahe des Rennsteigs, durchfließt den gleichnamigen Freizeitsee und den 586 m hoch gelegenen, bereits 1187 erstmals urkundlich erwähnten und 1478 zur Pfarrei erhobenen Ort Windheim, in dem schon 1190 eine Kapelle erwähnt wurde.


Wenn wir talwärts wandern und ein Bächlein bald unseren Weg quert, wenden wir uns nach links und laufen nahe der Ölschnitz, begleitet vom ihrem Rauschen, einen unscheinbaren Wiesenweg entlang, der gleich in einen angenehmen Pfad mündet, mit dem wir bald durch den Wald auf einem sehr bequemen Weg zur Aumühle kommen. Wir wandern von der Aumühle nach links über das Tal die Straße ein Stück bergan und biegen dann auf einen Wirtschaftsweg nach rechts ab. Nahe des Talgrundes laufen wir eine Weile leicht abwärts, bis sich der Fahrweg nach rechts über das Tal wendet und auf einer alten Steinbrücke die Ölschnitz überquert. Mit dem Blick auf die schöne Tallandschaft und einer mit Erlen bestandenen, in ihrem ursprünglichen Bachbett fließenden Ölschnitz, laufen wir auf dieser Talseite an einem ehemaligen Floßteich vorbei. In diesem Bereich wird aus der Ölschnitz "ganz einfach der Landleitenbach".


Geschichtskundige meinen, dass sich die Namensänderung am Floßteich "in grauer Vorzeit" aus nicht bekannten Gründen vollzogen haben könnte. Wir kommen schließlich am Talrand wieder in den Wald. Auch der Landleitenbach hat nun seinen Weg in ein tief eingeschnittenes, enges Waldtal verlegt. Bald führt der angenehme Wanderweg eine längere Wegstrecke durch die mit Buchen besetzten Waldbestände und wir kommen zum Schutzteich an der Ölschnitz. Wir gehen über den Damm nach links auf die gegenüberliegende Talseite und dort ca. 2 km nach rechts bis uns ein Pfad ins Tal an die Ölschnitz, welche hier Landleitenbach heißt, weiter nach rechts und laufen entlang des mit Fichten bestandenen Talgrundes.

 Der Landleitenbach sucht hier seinen Weg an einem schroffen, steilen Waldhang entlang. Bald tritt der Wald zurück, und wir laufen den Rothenkirchener Trimm-Dich-Pfad entlang durch ein urwüchsiges durch Teiche, Erlen und einige hochwüchsige Tannen aufgelockertes Tal, bis wir schließlich an einer Teichanlage das Tal queren und unser Weg zurück führt.


Der Weg nach Rothenkirchen (mir dem R 65 ca. 1 km zum Zentrum) ist nicht zu verfehlen. Es geht dabei an dem 1935 als Waldschwimmbad angelegten und 2002 zum Natur-Erlebnis-Bad umgestalteten Anlage vorbei. 


Wer nicht bis zur Ortsmitte von Rothenkirchen (Kirche, Burg) wandern will, biegt nach der Teichanlage gleich scharf nach rechts bergan ab. Mit schönen Durchblicken auf die enge Tallandschaft und den gegenüber liegenden Waldhang laufen wir zusammen mit einem weiteren Rundwanderweg (R 65) einen bequemen Waldweg beständig aufwärts. Mit zunehmender Höhe verlieren sich die schönen Durchblicke. Einzelne Buchenbestände (bis zu reinen Beständen) durchsetzen den Fichtenwald und begleiten uns, bis wir auf der Höhe den Wanderparkplatz "Rotes Kreuz" auf der erweiterten Freifläche unmittelbar vor der Straße erreichen. Vergeblich suchen wir hier das wegen seiner Farbe so genannte Rote Kreuz. Wir sehen es erst, wenn wir kurz vor der Straße nach rechts abbiegen und einem naturbelassenen Weg etwa 100 m folgen. Dort steht es in etwa 50 Meter Entfernung am Waldrand mit dem "Gesicht" der Straße zugewandt. Wir laufen im Wald weiter, bis wir rechts im Wald in idyllischen Lage die Buchbacher Kapelle an einem kleinen Waldteich sehen. Diese Kapelle ist ein gerne angenommenes Wanderziel. Ein Abstecher zu einem kurzen Verweilen ist sehr zu empfehlen. 


Wir folgen dem Waldweg weiter links aufwärts zur Straße, die wir am Waldrand erreichen. Wir überqueren sie, laufen durch den Wald und bald auf einem Feldweg an Wiesen und Äckern vorbei. Ein Pfad und ein naturnaher Waldweg führen uns durch lichten Hochwald zur Straße. Ihr folgen wir links abwärts in das nahe Buchbach.


Ein Abstecher zur St. Laurentius-Kirche, am besten verbunden mit einer Führung, ist sehr zu empfehlen.


Nach dem Besuch der modernen Kirche kommen wir zum Ausgangspunkt zurück und wandern zusammen mit der Markierung des Burgenweges (blaues Kreuz) im Rothenkirchener Weg ortsauswärts. Ein weicher, angenehmer Wiesenweg führt uns mit beeindruckenden Ausblicken zur Höhe und dann am Waldrand und später im Wald nahe der Straße zu einem Waldweg, dem wir immer rechts abwärts durch verschiedene Waldformationen folgen. Mit ihm kommen wir über einen kleinen Talgrund wieder im Hochwald aufwärts zur Höhe. Dort verlässt uns der Burgenweg nach rechts, und wir gehen geradeaus ins Freie, wo sich ein angenehmer Blick auf die Fluren und das Umland bietet. Auf dem Feldweg weiter erreichen wir bald die ersten Häuser von Windheim und gehen über die Dr.-Marianus-Vetter-Straße wieder zurück zum Startpunkt in der Ortsmitte.

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Anfahrt

Ab Rathaus Steinbach/Wald Richtung Windheim. Ausgangspunkt Ortsmitte Windheim.
Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Ortsmitte Schwierigkeit: mittel Dauer: 4.3 h Länge: 17 km Höhenmeterdifferenz: 335 m Maximale Höhe: 678 m Minimale Höhe: 423 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

95119  Naila

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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