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Sommerberg-Weg R 46

Wandern
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01/01

Beachtenswert in Ludwigsstadt ist das Schiefermuseum, das vor allem die Schiefertafel-Herstellung vom einfachen Hausgewerbe bis hin zur industriellen Fertigung anschaulich und umfassend dargestellt...


Beachtenswert in Ludwigsstadt ist das Schiefermuseum, das vor allem die Schiefertafel-Herstellung vom einfachen Hausgewerbe bis hin zur industriellen Fertigung anschaulich und umfassend dargestellt wird. Ein Besuch sollte nicht versäumt werden!



 



Wir gehen gleich nach der Marienkapelle das schmale, wenig befahrene Sträßchen "Am Sommerberg" aufwärts und genießen nach dem Ortsende mit zunehmender Höhe die immer weiter werdende Aussicht: Im Tal die Stadt Ludwigsstadt mit ihrem historischen Marktplatz, der 26 m hohen Eisenbahnbrücke und der evangelischen Michaeliskirche. Weiter im Süden an der Bahnlinie die schlossähnliche ehemalige Schieferfabrik Büchner - heute "World of Medicine" - und daneben die ehemalige Ludwigsstädter Porzellanfabrik, heute die bekannten Nährmittelwerke "Wela". Bald biegen wir auf einen Feldweg links ab - hier teilt sich der Rundwanderweg - und laufen eben oberhalb von Ludwigsstadt zunächst vorbei an Wiesen, dann durch den Wald und den ersten Häusern bei der Filterfabrik Küfner zur Thünahofer Straße. Ihr folgen wir rechts aufwärts zum Ortsteil Thünahof (1,6 km; den wir auch auf der Thünahofer Straße ab der Marienkapelle erreicht hätten). Der mundartlich "Schofig" genannte Ortsteil wurde nach dem Geschlecht derer von Thüna auf Burg Lauenstein benannt, die hier Bauernhöfe und einen Schafhof als Lehen besaßen. Am Ortsende, bei der Kuhbank, verlassen wir die Straße und gehen auf einem Feldweg, der "alten Steinbacher Straße". Mit ihm laufen wir mit dem Blick auf eine herbschöne Landschaft beständig eben weiter, schließlich ein kurzes Stück durch den Wald, über eine Mulde und dann einen geteerten Wirtschaftsweg ziemlich steil aufwärts zur Höhe und schließlich an den Rand des "Gold-Dorfes" Steinbach a. d. Haide mit dem reizvollen Dorfanger, dem "Pflanzbeet", ein Gemeinschaftsgarten, im Ortskern (2,7 km). Das Dorf liegt in einer Senke ("Quellmulde") zwischen zwei Bergrücken (614 m, 628 m), die steil zu dem streckenweise die Landesgrenze bildenden Steinbachsgrund hin abfallen. Das wurde um 1200 von den Benediktinern aus Probstzella gegründet. Die sehenswerte ev. Pfarrkirche St. Elisabeth wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert errichtet. Reste befinden sich noch im Unterbau des Chores. Ausblicke auf die Höhen des Thüringer Schiefergebirges, nordwestlich auf der Höhe: Großgeschwenda. Das Dorf wurde schon zweimal Bundessieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Nach dem Abstecher ins Dorf wandern wir zurück auf der Hauptstraße ortsauswärts und nach etwa 500 m einen befestigten Wirtschaftsweg immer in gerader Hauptrichtung aufwärts zum Wald auf die Höhe. Auf dieser Strecke und bis zum Harzwald freuen wir uns über die herrlichen Ausblicke auf das thüringisch-fränkische Schiefergebirge. Am Waldende biegen wir nach rechts ab und folgen bald einem naturbelassenen Feldweg links abwärts. Und wieder erfreuen uns Ausblicke auf den Wetzstein mit dem Altvaterturm, auf das Windrad auf der Lauenhainer Höhe und ein Blick vom Sommerberg über das Loquitztal mit Ottendorf zum Winterberg. Mit dem enger werdenden, aber noch eindrucksvollen Ausblick gehen wir den befestigten Fahrweg und dann die Straße "Am Sommerberg" abwärts zum Ausgangspunkt an der Marienkapelle und weiter zurück zum Marktplatz (E - 4,3 km).



Anmerkung: Wer den Aufstieg durch den Ort am Anfang und die Straße am Ende der Wanderung vermeiden will: Beginn in Thünahof und kurz vor dem Ortsrand nach rechts zurück nach Thünahof.


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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Marktplatz Schwierigkeit: leicht Dauer: 2 h Länge: 8.2 km Höhenmeterdifferenz: 267 m Maximale Höhe: 660 m Minimale Höhe: 438 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit
Familienfreundlich

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