Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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Eisvogel-Weg OS 14

Wandern
FWV -

01/09 Markierungszeichen von FWV

Björn Stumpf -

02/09 Ökostation Helmbrechts von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

03/09 Am Teich von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

04/09 Ottengrüner Heide von Björn Stumpf

Hans Sahrhage -

05/09 Blick von der Geigershöhe auf Helmbrechts von Hans Sahrhage

Hans Sahrhage -

06/09 An der Zimmermühle von Hans Sahrhage

Danny Sonntag -

07/09 Im Steinbruch von Danny Sonntag

Danny Sonntag -

08/09 A Querkela von Danny Sonntag

Danny Sonntag -

09/09 Aufschluss im Steinbruch von Danny Sonntag

Die Ökostation Helmbrechts des LBV mit ihren Teichen ist das Highlight dieser Wanderung. Auch das ursprüngliche Selbitztal ist Lebensraum des fliegenden Diamanten - des Eisvogels.


Das Glanzlicht dieses Rundwanderweges ist die Ökostation, die man unbedingt vor oder nach der Wanderung, möglichst mit einer Führung, erleben muss. Deshalb soll hier ein kurzer Überblick genügen:
Das 9 ha große Biotop gehört der Kreisgruppe Hof im Landesbund für Vogelschutz. Unter dem ehemaligen MdL Klaus Wolfrum entwickelte sich
die Anlage zu einem Anziehungspunkt für die gesamte Region.
Hauptaufgabe des LBV sind der Arten- und Biotopschutz. Außerdem gehören dem Verein noch 40 ha Grund, und weitere 30 ha Fläche werden gepflegt.

























Wir
gehen vom Parkplatz an der Öko-Station zur Straße Helmbrechts-Ottengrün. Der Rundweg
führt rechts hinab, vorbei an der ehemaligen Brauerei, dann nach links in das
Gelände (ehemalige Brauereiteiche für die Eisgewinnung, Schafstall, Gelände
für Bodenbrüter, Beobachtungsturm). Wir queren den Eierbach und folgen seinem
renaturierten Lauf mit den ausgeprägten Mäandern. In dem Wasser tummeln sich
noch Forellen. Wir laufen am Rande der
Ottengrüner Heide weiter durch eine schöne Landschaft mit reicher Flora.



Wir folgen der Markierung am Eisplatz rechts in den Fliegerweg und auf
diesem befestigten Weg vorbei am Sonderflugplatz Ottengrüner Heide (Segelflugzentrum, Rundfüge) und weiter zur neuen
Staatsstraße
Helmbrechts-Münchberg.



Wer
die Abkürzung wählt, läuft hier auf dem Geh- und Radweg nach rechts bis zur
Geigersmühle.



Wir
aber wandern nach links und wenden uns dann an einer Unterführung nach rechts
und folgen dem Feldweg zu den ersten Häusern der Straßensiedlung Haide und
weiter zur Hauptstraße. Der Ort, erstmals 1801 als „Heyd“ genannt,
entstand einst „uf der Heide“ mit den großen Heidekrautflächen.



Eine vormalige Siedlung Dürrengrün (auch
Neuengrün) östlich der Straße, ging wahrscheinlich, wie andere Ansiedlungen
auch, in den Fehden der Kulmbacher Markgrafen 
mit den Vögten von Weida zu Beginn des 15. Jahrhunderts unter.



Die Straße führt uns abwärts zu der von Sagen
umwobenen Zimmermühle (im Hof eine alte Linde) an der Selbitz, wo wir nach der
historischen Selbitzbrücke nach rechts auf einen Feldweg, vorbei am ehemaligen
Mühlteich, zum Wald abbiegen. 
Die alte Brücke ist überbaut und noch
sichtbar. Auf einem Waldweg wandern wir weiter zu den Mäandern der Selbitz.





Ein
wahrer Höhepunkt der Wanderung ist der alte Steinbruch, ein Biotop.
Danach erreichen wir das Quarkloch (mit Sagentafel, Holz-Gänsen und
Querkela-Skulptur am Ende eines ausgewiesenen, kurzen Bergpfades), ein
überwucherter Stolleneingang, und zwar dort, wo uns das Rinnsal von links
entgegenfließt. Hier und im nahen Steinbruch finden sich nach Otto Knopf
Eisenglanz, Kupfer- und Schwefelkies, Spuren von giftiggrünem Malachit und
Manganmulm (Mulm = verwittertes Gestein) mit Nestern von Bergkristallen.





Wir folgen der, uns schon eine Weile begleitenden, Markierung des Querkela-Weges, bis sie nach links abzweigt. Querkel sind Waldgeister und Zwerge, die einst ahnungslose Holzsammler
und Schwammasucher mit ihrem Schabernack neckten. Wir laufen im Wald auf einem Pfad weiter bis zu einer Wegegabelung. Dort
wenden wir uns nach rechts und überqueren die Selbitz auf einer Metallbrücke
und gehen auf einem Wiesenpfad zum Waldrand.



Wir wandern links am Waldrand hinauf zum Weg, folgen
ihm nach links und kommen nach dem "Zwergenwald" genannten Wald auf einen Wirtschaftsweg hinüber zur
Staatstraße und geradeaus weiter zur Geigersmühle auf der anderen Straßenseite
am Rande des Industriegeländes. Hier mündet am Geh- und Radweg die
Abkürzung ein.



Die
Mühle war bis 1373 sparneckisch, danach markgräflich. Nach Otto Knopf stand
früher dort Keferngrün, das vermutlich am Anfang des 15. Jahrhunderts zerstört
wurde. 1562 kaufte sie Fritz Geyer. Heute ist die stillgelegte Mühle mit den
Naturdenkmalen (2 Eichen, 2 Ahorn, 1 Kastanie) wieder in Privatbesitz und wird
als Gaststätte bewirtschaftet.



Wir
laufen den Wirtschaftsweg zwischen Geigersmühle und dem Gewerbegebiet A 9
Mitte, dem Mühlbach folgend, geradeaus weiter durch das herrliche Selbitztal.
Danach führt unsere Wanderroute auf einem Pfad durch den Wald, am Waldrand
rechts hoch, dann links auf einem Wirtschaftsweg zur Ortsverbindungsstraße.
Dieser folgen wir nach Ottengrün und freuen uns dabei über die Ausblicke auf
Helmbrechts, auf das „Tor zum Frankenwald“ mit dem 678 m hohen Kirchberg und
dem Turm.





Wir
verlassen den Ort in der Dorfmitte nach rechts und gehen nach ca. 50 Metern
links auf dem Gemeindeverbindungsweg in Richtung Wald. Weiter laufen wir auf
einem Fahrweg, wenn wir dem Bahnkörper folgen, haben wir bald den Rand der
Ökostation des Landesbundes für Vogelschutz erreicht. Wir kommen am Eierbach
entlang durch dieses Naturparadies bis zur Unterwasserstation, gehen dort über
die Brücke links hinauf und wieder zurück zum Parkplatz an der Ökostation, am
Rande der zwischen 600 und 700 m hoch am NW-Rand der Münchberger Gneismasse
gelegenen Stadt Helmbrechts.












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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Parkplatz Ökostation Schwierigkeit: leicht Dauer: 2.4 h Länge: 10 km Höhenmeterdifferenz: 89 m Maximale Höhe: 598 m Minimale Höhe: 560 m

Service

Rundweg
Familienfreundlich

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

95119  Naila

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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