Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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Halsgerichtsweg RWF 53

Wandern
FWV -

01/04 Markierungszeichen von FWV

Björn Stumpf -

02/04 Enchenreuth von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

03/04 Bei Oberbrumberg von Björn Stumpf

Armin Völkel -

04/04 Unterbrumberg von Armin Völkel

Hinab in das Tal der Wilden Rodach. Stille Wälder und plätschernde Bäche begleiten uns auf dieser Wanderung.


Wir wandern von der Kirche die Ganghoferstraße am Sportplatz vorbei, die Rützenreuther Straße ortsauswärts, überqueren die Staatsstraße und laufen auf einem Feldweg bergan zur Höhe am Wald, wo wir rückblickend einen weiten Blick von der Königsheide im Fichtelgebirge bis hin zum Bayreuther Land im Vordergrund Rützenreuth, weiter hinten Triebenreuth genießen können.



Wir gehen geradeaus in den Wald, bald mit einem Rechtsschwenk zum Waldrand, bis zur Straße nach Unterbrumberg, wo uns bei einem alten Bildstock ein schöner Ausblick auf Schwarzenbach am Wald und den Döbraberg empfängt.



Nach etwa 100 Metern auf der Straße biegen wir nach links in einen angenehmen, naturbelassenen Weg ein, auf dem wir durch den Wald bis zu der Parkschleife an der Staatsstraße stoßen. Links oben sehen wir die Wahlkapelle, zu der die Flurprozession führt (Sonntag nach Fronleichnam). Mit dem Blick auf die Pressecker Windräder und die ersten Häuser von Heinersreuth laufen wir auf der Straße etwa 150 Meter geradeaus und biegen dann nach rechts in einen Waldweg ein. Er führt uns in der Stille abgeschiedener weiter Wälder lange abwärts zum Frankenweg nahe der Wilden Rodach.



Unterwegs bieten verschiedene Waldformationen, ein enges Waldtal mit dem Rauschen des Bächleins, eine Felsformation, den Großen Felsen und mächtige Nadelbäume (und der Siebenfreundweg) angenehme Abwechslung. Mit Durchblicken auf das urwüchsige Tal der Wilden Rodach und die stiller gewordene alte B 173 erreichen wir bald den Beginn der weitflächigen Holzwerke Heinrich Ströhla mit dem mächtigen Portalkran, die seit Anbeginn vor mehr als 300 Jahren immer im Besitz der Familie (Heinrich) Ströhla ist.



Von der Höhe grüßen der Schwamma (Aussichtspunkt; Standort des vormaligen Oberen Schlosses von Oberschwarzenstein) und einige wenige Häuser von Oberschwarzenstein.



Am Scheitelpunkt des Weges wenden wir uns nach rechts und gehen auf dem Forstweg, dem Bärenweg, geradeaus im Wald mit gelegentlichen Durchblicken auf die Waldhänge und die freien Hochflächen aufwärts und umrunden den Gipfel des doppelköpfigen Rodachrangen (716 m, 717 m) nahezu zur Hälfte. Kurz vor der Höhe freuen wir uns über den schönen Blick auf das Tal und den 699 m hohen Rodachberg.



Wir verlassen bald den Forstweg und wandern eben geradeaus auf einem weichen, naturbelassenen Weg im Wald weiter und kommen direkt am Gasthaus Brax nach Unterbrumberg. Die Senior-Wirtin erinnert sich an Erzählungen ihrer Großmutter, dass Bärentreiber auf diesem Weg (Bärenweg) gezogen kamen, ihre (Tanz-) Bären an den Kastanienbäumen festbanden und nach einer Stärkung wieder weiterzogen, um den Menschen auf Märkten und in den Dörfern die Kunst ihrer Bären vorzuführen. Sie kann uns auch den Namen Brax erklären, der heute nicht nur für das Gasthaus, sondern im Allgemeinen für den gesamten (unteren) Weiler gilt: Eine Ahnfrau ihrer Familie hieß Cordula Braxetis Hildner.



Der schönen Aussicht wegen (rückblickend: Döbrabergmassiv) wandern wir die nur wenig befahrene Straße aufwärts. Gleich am Ortsende lädt die Hauskapelle der Familie Helgerth zum Verweilen ein. Nach etwa einem Kilometer kommen wir bei Oberbrumberg zu dem eingangs erwähnten alten Bildstock, wo wir dann den letzten Kilometer unseres Rundwanderweges über den so genannten Knock rückwärts laufen. (Auf der Höhe Abstecher nach links).



Bevor wir die Staatsstraße zur Rützenreuther Straße wieder überqueren, werfen wir nach links einen Blick zu der 714 m hohen Bugspitze (dem Höchsten Punkt von Enchenreuth), wo früher der Galgenbaum als äußeres Zeichen der Halsgerichtsbarkeit stand. Über die Rützenreuther Straße und die Ganghoferstraße kommen wir im Ort zum Ausgangspunkt an der Pfarrkirche St. Jakobus des Älteren (maior) zurück.

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Anfahrt

Von Presseck mit de St 2195 in Richtung Helmbrechts. Bei Enchenreuth nach rechts abbiegen. Der Start befindet sich im Ortszentrum.
Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Kirche Schwierigkeit: leicht Dauer: 3 h Länge: 11.8 km Höhenmeterdifferenz: 336 m Maximale Höhe: 696 m Minimale Höhe: 481 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

95119  Naila

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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