Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

Navigation

Logo Frankenwald Draussen. Bei uns.

Wasserscheidenweg

Wandern
FWV -

01/15 Wasserscheidenweg von FWV

wikipedia/Iglheaz -

02/15 Bauernhofmuseum Kleinlosnitz von wikipedia/Iglheaz

Ralf Oelschlegel -

03/15 Der Kulm von Ralf Oelschlegel

Gemeinde Geroldsgrün -

04/15 Aussichtspunkt Langes Bühl von Gemeinde Geroldsgrün

Siegfried Schmeißer -

05/15 An der Panoramahütte von Siegfried Schmeißer

Siegfried Schmeißer -

06/15 An der Schutzhütte Döbra von Siegfried Schmeißer

Hans Sarhage -

07/15 Bei Grubenberg von Hans Sarhage

Björn Stumpf -

08/15 "Vogela" Grubenberg von Björn Stumpf

Nicole Wittig -

09/15 Grubenberg von Nicole Wittig

Hans Sahrhage -

10/15 Altes Frankenwaldhaus von Hans Sahrhage

Helmut Welte -

11/15 Schwedenwacht von Helmut Welte

Günter Müller -

12/15 Tafel an der Schutzhütte von Günter Müller

Markus Franz -

13/15 Im Kriegswald von Markus Franz

Björn Stumpf -

14/15 Ausgangspunkt in Gösmes von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

15/15 Ehemalige Einzel Eng von Björn Stumpf

Wir wandern auf der Wasserscheide Elbe-Rhein. Im östlichen Frankenwald nimmt die Saale die Bäche auf um sie zur Elbe zu bringen. Im Westen führt die Rodach das Wasser in den Main. 

An sich beginnt der
Wasserscheidenweg erst an der Wegespinne am Fuße des Kulm, an der Schutzhütte
„Am Hohlebrunn“, am Rennsteig. Wegen der günstigeren Anfahrt und der evtl.
Parkmöglichkeiten ist es vorteilhaft, die Wanderung im thüringischen Schlegel
zu beginnen und mit dem Rennsteig die kurze Strecke dorthin zu wandern. Am
Ortsende laufen wir mit der Markierung des Rennsteigs ( R ) durch ein Feld,
über die Straße und die Gernrauchwiese deren Überschreiten schon seit
Jahrzehnten gestattet ist (Julius Kober) zum Wald. Auf der bisherigen
Wanderstrecke begleiteten uns schöne Weitblicke auf Eisenbühl mit dem Gupfen,
auf den Wiedeturm, Lichtenberg, Lobenstein, Spitzberg, Döbraberg und das
gesamte Umland mit dem Sieglitzberg (Sendemast) und dem nahen 726 m hohen Schlegeler
Kulmberg, einem Basaltkegel.



Vor der Rastanlage an einer freien Wegespinne beginnt die
Markierung. Wir laufen den Forstweg nach links leicht abwärts und kommen schon
nach knapp einem Kilometer über den Grenzstreifen, das Grüne Band und über die
Thüringische Muschwitz hinüber ins Fränkische. Nach der Brücke wenden wir uns
nach links und wandern gut 500 m auf dem Forstweg durch eine schöne
Waldlandschaft. Dann biegen dann scharf nach rechts ab und gehen diesen Waldweg
sehr lange am Fuße des Knöckleins durch ein vermischtes Waldgebiet bis zu einer
Wegegabelung. Dort biegen wir nach links bis zu einer Wegspinne ab, welche wir
in gerader Richtung überschreiten. Wir bleiben weiter im Wald, bis sich oben
der Blick auf eine schöne offene Landschaft öffnet. Auf der Höhe genießen wir
vorbei an Feuchtwiesen zu beiden Seiten mit interessanter Flora die Aussicht
auf Langenbach und die sie umgebende schöne Frankenwaldlandschaft. In der
Rechtskurve verlassen wir den Fahrweg, laufen kurz am Waldrand entlang, wenden
uns dann nach links in den Wald. Jetzt folgen wir einem schönen Pfad nach links
durch den Wald zu einem von Bäumen gesäumten Fahrweg.



Er führt uns an den Ortsanfang von Langenbach, dem
Geburtsort von Alfred Völkel und Alfred Einsiedel. In der Nähe liegt die Quelle
des gleichnamigen Baches. Im ehemaligen neuen, umgebauten Schulhaus außerhalb
des Dorfes ist ein Wohn- und Pflegeheim untergebracht. Der Zwölf-Apostel-Weg
führt westlich von Langenbach zu den geheimnisvollen 12 Aposteln an einem
Wegesrand (1,2 km einfach durch den Ort).



Wir laufen aber mit dem Seenweg links aufwärts am Friedhof
und der Friedhofskapelle vorbei bis zum ersten nach rechts abzweigenden Weg. Er
führt aufwärts, an der Schwedenwacht vorbei. Der kurze Abstecher zur Höhe lohnt
sich! Die Schwedenwacht ist ein unbewaldeter, 692 m hoher Hügel mit Trockenrasen
nahe Langenbach, von dem aus sich eine weite Aussicht bietet zum Fichtelgebirge
und bei schöner Sicht bis hin zur Veste Coburg. Nachdem wir die Aussicht von
dem Hügel aus genossen haben, laufen wir geradeaus weiter und kommen an den
Waldrand. Wir laufen, links haltend, am Zaun der Christbaumschonung entlang und
stoßen nach etwa 100 m auf einen Fahrweg. Er führt uns nach links und bietet
eine schöne Aussicht. Wir laufen im Freien über die Anhöhe und dann leicht
abwärts in den Grund zu einer Wegekreuzung. Wir biegen nach rechts ab und gehen
leicht aufwärts zur Friedelhöhe. Unterwegs genießen wir den Blick in Richtung
Bad Steben und in den Seifengrund. Es ist der vom Seifenbach durchflossene
Talgrund mit seinen Seifen-Teichen. Der Name rührt von der Erzgewinnung durch
Seifen her.



Auf der Friedelhöhe geht der Wasserscheidenweg nach rechts
am Waldrand zur Stichstraße (zum Pflegeheim). Wir queren die Straße geradeaus
am Waldrand entlang und überschreiten auch die Ortsverbindungsstraße schräg
nach links. In gerader Hauptrichtung führt uns der angenehme Wiesenweg zum
Wald. Nun laufen wir lange den Waldrand entlang, knicken kurz nach links ab und
wenden uns gleich wieder nach rechts. Wir wandern nun mit dem Blick zum
Langesbühl auf naturbelassenen Wegen geradeaus durch schön gestaltete Fluren.
Am Fuße des Langesbühl gehen wir auf einem Steig links eine Wiese mit
Trockenrasen aufwärts zur Höhe.



Hier bitten wir
nachdrücklich, den Steig durch das sensible ökologische Wiesengrundstück nicht
zu verlassen!



Neben der nicht mehr
genutzten militärischen Anlage bietet sich von dem über 7 Meter hohen, im Jahre
1958 eingeweihten Steinturm (4,5 km) ein grandioser, weiter Rundumblick, der
vom Fichtelgebirge bis zum Thüringer Wald reicht und Ausblick bietet auf die
ihn umgebende schöne Frankenwaldlandschaft. Bei schöner Sicht reicht der Blick
bis zur Veste Coburg.



Auf der Zufahrtsstraße kommen wir nach Steinbach im Zentrum
an der Wandertafel. Wir überqueren die Hauptstraße schräg nach links und gehen
auf einem Feldweg aufwärts zur Höhe.



Dort müssen wir
unbedingt eine Weile innehalten, um rückblickend den phantastischen Ausblick zu
genießen. Wie Werner Munzert aus Geroldsgrün zu berichten weiß, wurde die
phantastische Aussicht vom Hagenbühl schon in dem 1819 erschienenen Taschenbuch
„Die Bäder und Heilbrunnen Deutschlands und der Schweiz“ gerühmt: das
Thüringische Waldgebiet, ... die runden Gleichberge bei Römhild, ... die Veste
Koburg und die Kapelle auf dem Staffelberge, ... das gesegnete Land von
Bamberg, ... St. Anna bei Eger, ... über Asch ziehen sich des Voigtlands
Gebirge zum hohen Erzgebirge hinauf ... und gegen Norden erscheinen die Anhöhen
von Ebersdorf und Schleiz, aus welchem bei hellem Tage das Schloß von Ebersdorf
hervorblickt.



Wir wandern auf unserem Weg über die Höhe leicht bergab bis
zum Wald, wo uns schon am Waldrand und später im Wald mächtige Steinblöcke und
die schöne Aussicht auf Bad Steben, das weite Hinterland und auf Geroldsgrün
beeindrucken. Wir müssen hier etwas auf den Weg achten, bis wir auf einen
Waldweg stoßen. Wir überqueren ihn und laufen am Rande eines schmalen
Wiesengrundes hinüber zum Wald und dort von Baum zu Baum zu einem nahen,
naturbelassenen Waldweg, dem wir leicht bergan folgen.



Kurz vor dem Waldrand gehen wir nach rechts zu einem
Fahrweg, auf dem wir links aufwärts mit schönen Ausblicken zum Wanderheim der
Bergfreunde und zur Straße am Ortsrand von Hirschberglein kommen. Am Ortsanfang
biegen wir nach dem ersten Gebäude nach links ab und laufen dann auf einem
angenehmen, naturbelassenen Waldweg ziemlich steil aufwärts zum Gipfel des
Hirschhügels (679 m). Dort genießen wir die Aussicht von der 8,50 m hohen
Frankenwarte. Wir laufen mit dem Jungbrunnen-Weg über den Trockenrasen auf der
Höhe nach rechts und kommen erst mit dem zweiten Feldweg abwärts in den Ort.
Wir gehen links zum Ortsende und biegen von der Straße nach links ab. Wir
laufen durch ein Anwesen und folgen dann einem Feldweg durch schön gestaltete
Fluren und an einer Gabelung rechts haltend leicht aufwärts. Wieder im Freien,
genießen wir den schönen Blick auf den Spitzberg, auf Bobengrün und die
Tallandschaft des Bobengrüner Lohbaches.



Wir laufen den Feldweg abwärts, überqueren die Straße und
wandern auf der Ortsstraße leicht abwärts und bald nach rechts an den letzten
Häusern vorbei zu einem Feldweg, auf dem wir links an einem mächtigen Baum
vorbei zum Wald gelangen. Auf bequemen, naturbelassenen Pfaden und Wegen und
auf Forstwegen wandern wir nun lange auf verschiedenen, die Richtung ändernden
Wegen durch unterschiedliche Waldformationen ziemlich eben zum Gasthaus Vogela,
in der Streusiedlung Grubenberg. Wir laufen gut 100 Meter auf der Straße in
Richtung Schwarzenbach, biegen in einen Waldweg nach rechts ab, wenden uns
gleich wieder nach rechts und kommen durch den Wald zu einer Wiese, die wir
geradeaus bis hin zum Ende der Stichstraße des Weilers Grubenberg durchqueren.
Von schönen Ausblicken auf den Frankenwald begleitet, wandern wir an den
verstreut liegenden Häusern des Weilers vorbei. Nach der Streusiedlung gehen
wir auf der Zubringerstraße weiter, überqueren die Kreisstraße geradeaus und
laufen in einem kleinen Rechtsbogen durch den Wald wieder zurück zur Straße.
Wir überschreiten sie und folgen einem bequemen Weg über eine kleine Anhöhe
(Ausblick) durch Wald und Flur nach Göhren.



Wir gehen geradeaus durch den Ort. Am Dorfende biegen vor
den letzten Häusern nach rechts ab, laufen auf einem Feldweg durch freie Fluren
bis zur Kreisstraße vor Lerchenhügel. Wir überqueren sie und laufen weiter
abwärts über die B 173 (Vorsicht!) und das Zegasttal, vorbei an einem
Feuchtbiotop zu einem Waldweg.



Alten Beschreibungen
zufolge lag nach Otto Knopf die Quelle der Zegast im so genannten Schwarzwald,
dem Rest eines Urwaldes, der sich von der Thiemitz bis zum Eisenbach erstreckte
und 1150 teilweise gerodet war.



Wir folgen dem Waldweg aufwärts, kommen am Waldrand nach
rechts zu einem Feldweg, der uns durch die offene Flur mit herrlichen
Weitblicken zur Höhe und zur Schule in die Stadt Schwarzenbach a. Wald führt.



Die Ferienregion Rund
um den Döbraberg bietet dem Urlauber viele Einrichtungen für Sport, Freizeit
und Erholung, auch für den Wander- und Radsport. Die Stadt ist sicher älter als
es seine erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahre 1388 bezeugt.



Wir laufen quer durch die Stadt zum Postgebäude und
verlassen die obere Stadt mit anderen Wanderwegen in der Wittstraße nahe der
Straße nach Döbra und folgen dem Panoramaweg über Kleindöbra bis zum einmalig
schönen Aussichtspunkt Panoramablick am Aussichts-Pavillon. Dort biegen wir
rechtwinkelig nach rechts ab und folgen einem Pfad und auf Waldwegen aufwärts
zur Straße unterhalb der Radarstation. Nun ist es nicht mehr weit zum Gipfel
des höchsten Frankenwaldberges, dem Döbraberg (795 m). Außer vom Turm bieten
sich auch weite Ausblicke vor der Bergwachthütte nach Westen und auf der Straße
nach Döbra Richtung Osten. Mit schönen Ausblicken wandern wir im Wald nach
Osten und kommen durch die Fluren zum Parkplatz am Sportheim. Wir durchqueren
ihn nach links, überschreiten die Straße, laufen auf einem Steig an der
Schutzhütte der OG Döbra vorbei, am Waldrand weiter, und wenden uns dann am
Waldeck nach rechts in den Wald.



Bald freuen wir uns über einen schönen Ausblick, um dann
nach etwa 100 m nach links auf einen naturbelassenen Weg links abzubiegen. Über
Laubwaldbestände erreichen wir einen Waldweg, den wir überqueren, um sofort
scharf nach rechts abzubiegen. Wir folgen seinem Linksbogen und wenden uns dann
wieder nach links auf einen breiten, naturbelassenen Weg, der uns im Wald
abwärts, vorbei an einem Biotop der Kirchengemeinde Döbra, zu einem Forstweg
führt. Wir wandern links leicht abwärts, über eine kleine offene Senke. Wieder
etwas bergan, kommen wir zu dem Fahrweg zur Bischofsmühle. Wir queren diesen
und steigen einen schmalen Pfad den Hang aufwärts. Später geht es sich auf den
naturnahen Wegen über die Höhe des 706 m hohen Rauhberges, bis wir in einem
Linksbogen durch unterschiedliche Waldabteilungen wieder die Staatsstraße kurz
vor Rauhenberg erreichen. Zum Gasthaus gleichen Namens gehört auch das alte,
typisches Frankenwaldhaus. Wir wandern auf der Straße in Richtung Lehsten,
biegen aber bald auf einem Wiesenweg zum Wald hinüber ab und laufen zunächst im
Wald, dann am Waldrand mit schönem Blick auf die Fluren und schließlich auf
einem Feldweg wieder zur Straße. Wir folgen ihr auf der Wasserscheide (Ausblicke!)
bis nach Lehsten. Für das Laufen auf dem überschaubaren Straßenstück
entschädigt der schöne Weitblick. Im Dorf wenden wir uns beim Gasthaus nach
links und folgen einem angenehmen Feldweg ortsauswärts durch die Flur zum Wald,
immer mit schönem Blick auf das Umfeld.



Der Weg führt leicht abwärts in eine kleine Talsenke rechts
im Bereich des Teiches die Quelle des Lehstenbaches, links am Waldrand
Überreste der vormaligen Einzel Waldhummel. Wieder mäßig aufwärts, geht es auf
angenehmen Wegen durch Wald und Flur, mit freien Blicken, nach Gösmes. Am
Ortsende Richtung Walberngrün biegen wir dann nach einem Stück Weges dann links
ab und kommen über freie Fluren an der Feldscheune vorbei zum Waldrand und
laufen diesen entlang bis wir eine Kreisstraße queren. Im Wald, mit dem Blick
auf die Häuser von Ochsenbrunn/Bärenbrunn, wenden wir uns nach rechts und
wandern durch gepflegte Waldbestände weiter, bis wir eine alte Grenze queren.



Rechts erkennen
Kundige eine Grenzbuche. Sie markiert die Glaubensgrenze zwischen dem Bistum
Bamberg und der Markgrafschaft Bayreuth. Schöner Hochwald begleitet uns durch
den Kriegswald. Es ist ein 728 m hoher bewaldeter Hang, dessen Namen wegen Erdschanzen
und Sagen evtl. auf kriegerische Zusammenstöße in fränkischer Zeit zurück geht.



Wir wandern im Wald weiter, bis wir an seinem Rand zur
Schutzhütte des FWV in der Eng kommen, erbaut von Franz Keil mit seinen Azubis.



Es ist die Stätte der
1836 wohl an einer engen Stelle erbauten und 1965 abgerissenen Einzel Eng zwischen Kriegs- und Kammwald. Eine Ziege und ein kleiner Kartoffelacker
konnten schon den Lebensunterhalt des Handwebers sichern. In der Nähe
entspringt der Große Rehbach, der vor der Neumühle zur Steinach wird, nachdem
er die Wasser des Rauschbachs aufgenommen hat. Der höchstgelegene Quellbach des
Großen Rehbaches und damit der Steinach ist der Überlauf der nahen
Brunnenstube, die zur Eng gehört
e.



Auf einem Wiesenweg laufen wir an Feldern entlang, kurz nach
links Richtung Einzel Buckela (Buckel), dann gleich wieder nach rechts, kommen
in den Wald und wandern über den Hohberg (708 m) in ein Waldgebiet. Auf dem
Kamm weiter, bis sich der Wald öffnet und den Blick auf den Weiler Hohberg und
auf das Dorf Hohenberg frei macht. Nun ist es nur noch ein Katzensprung bis zur
Katz, dem Gasthaus in Dreschersreuth.



1806 erbaute Johann
Drescher in der Waldabteilung Katz das erste Haus. Katz, heute
umgangssprachlich verwendet, war bis 1853 der Ortsname. Der Name geht
sprachlich auf die in den nahen Wäldern entdeckten Reste alter
Verteidigungsanlagen zurück. Nahe des Ortes am alten Grenzstein (zwischen den
Landkreisen Hof und Kulmbach) stand die Rauhe Fichte, die als mittelalterlicher
Grenzpunkt von Bedeutung war.



Auf der Straße gehen wir kurz nach links, biegen wieder
rechts ab und laufen (Ausblick Fichtelgebirge) durch die Fluren abwärts, fast
immer am Waldrand entlang, kurz durch den Wald, und kommen auf einem schönem
Wiesenweg, später auf einem Feldweg durch schöne Fluren an zwei Feldscheunen vorbei
nach Ahornis. Mitten im Ort wenden wir uns gegenüber der Bäckerei nach rechts,
halten uns aber nach etwa 50 m nach links und wandern dann in freier Flur auf
einem angenehmen Wiesenweg parallel zur nahen Straße, immer geradeaus. Die
Anwesen des Weilers Kuppel lassen wir links liegen und laufen in einem Bogen
hinüber zum Wald und dort, an einem Haus vorbei, leicht aufwärts zur Höhe. Dort
bietet sich ein schöner Blick auf Kuppel, Schödlas und das Tal des Solgbaches.
Geradeaus kommen wir auf einem Feldweg nach Kuppel. Auf der Straße wenden wir
uns nach etwa 100 m nach links, um dann in die Zufahrtsstraße nach Schödlas einzubiegen.



Der Ortsname weist auf
scheiden, teilen, trennen hin. Es könnte auf einen Rastplatz mit Gespannwechsel
auf halber Strecke des Weges Kulmbach-Hof hinweisen. Das wird auch durch den
Ortsnamen des nahen Neutheiling belegt.



Im Ort abwärts, überqueren wir das schmale Tal, gehen durch
die Eisenbahnunterführung und stoßen dort auf eine echte Wasserscheide:



Als beim Eisenbahnbau
ein unterirdischer Wasserlauf angeschnitten wurde, fasste man ihn so, dass der
Ablauf einmal nach Norden mit der Pulschnitz zur Saale und einmal südlich mit
dem Stammbach dem Main zufließt. Die Pulschnitz entspringt bei Schödlas, fließt
durch Münchberg und mündet nördlich von Weißdorf in die Saale. Der Name wurde
wahrscheinlich von böhmischen Fuhrleuten geprägt: Es war ein Rastort auf der
Hälfte (pul) der Wegestrecke auf der Altstraße (silnice = Landstraße) von
Kulmbach nach Hof. Später entstand das höher gelegen Pulschnitzberg (wie
Schödlas).



Wir kommen, leicht steigend, an einer Einzel vorbei, die
einst einmal das Schulhaus (?) für die Orte Ahornis und Schödlas gewesen sein
soll. Über die Anhöhe des Kottersberges (637 m) im Brücklasholz gehen wir
wieder abwärts durch die Fluren mit schönem Fernblick auf das Fichtelgebirge
nach dem schon 1373 erstmals urkundlich erwähnten Solg. Im Jahre 1408 bestand
die Ansiedlung schon aus 13 Gütern und drei Sölden. Wir überschreiten im Ort
die Straße und gehen geradeaus in schöner Tallandschaft mit gepflegten
Teichanlagen zum Wald. Gleich am Waldeck wandern wir auf einem naturbelassenen
Waldweg leicht aufwärts. Auf der Zwischenhöhe geht es auf einem grasigen
Waldweg durch eine lichte Waldabteilung zum Waldrand und dort kurz am Feldrand
aufwärts. Dann biegen wir wieder kurz in den Wald ein, halten uns aber bald auf
einen naturbelassenen Weg nach rechts. Von der Teichanlage bis hierher müssen
wir auf die Markierung achten!



Nicht nur wegen der Wegeführung, sondern auch deshalb, weil
hier die Markierungszeichen immer wieder entfernt werden. Doch die vielen,
alten „W“ in blauer Farbe gleichen das aus. Wir laufen eine Weile durch einen
Jungwald. Dann müssen wir darauf achten, dass wir bald rechtwinkelig nach
rechts zum Waldrand hin abbiegen müssen. Von nun an laufen wir lange auf immer
naturbelassenen Wegen beständig am Waldrand entlang und schließlich abwärts zu
einem Teich in einer idyllischen Senke. Nun führt uns ein Feldweg in gerader
Hauptrichtung durch die Flur nach Querenbach. 1203 wurden die
Schlegler als Dienstmannen der Walpoten erstmals erwähnt. Querenbach gehörte im
Mittelalter zu den Siebendörfern.



Wir laufen auf der Kreisstraße im Ort aufwärts und biegen im
oberen Ort nach rechts ab, laufen durch ein bäuerliches Anwesen und bald auch
über die A 9. Nun wandern wir auf einem angenehmen Fahrweg sanft steigend durch
Felder und kurz durch den Wald zur Höhe: Dort empfängt uns ein phantastischer
Blick auf das Fichtelgebirge, mit Schneeberg und Ochsenkopf, und auf das
Umland. Wir gehen den Fahrweg ziemlich eben abwärts bis zur Lösten-Einzel
(Sägewerk). Wir überschreiten die Bundesstraße und laufen den gleichen Weg
geradeaus durch reizvolle Flur bis nach Lösten und sehen schon links oben unser
Ziel. Wir gehen dennoch geradeaus weiter, kommen an einem Sühnekreuz vorbei,
wenden uns nach links durch ein kleines Wäldchen und laufen auf dem Weg weiter
durch die Felder mit einem malerischen Blick auf Zell mit dem Waldstein und auf
das nahe Fichtelgebirge.



Vielleicht war es auch
hier so, wie es Bruno Hager im Heimatkalender 2008 auf Seite 61 von Pfarrer
Samuel Völkel zu erzählen weiß, der zusammen mit Jean Pauls Vater die zweite
Pfarrstelle in Schwarzenbach a. d. Saale inne hatte. So lief man am
Walpurgis-Abend (vor dem 1. Mai) zu einem nahen Steinkreuz oder einem
Kreuzstein, um ein Stückchen Stein abzuklopfen, um es dann zerklopft und
zerrieben im Haus und Stall zu verstreuen. Man meinte, dass auf diese Weise in
den Gebäuden kein Feuer ausbricht, und dass weder Mensch noch Tier in den
Gebäuden verhext werden könnten.



Wenn wir die Straße erreicht haben, folgen wir ihr kurz
links aufwärts bis zu unserem Ziel, dem Bauernhofmuseum Kleinlosnitz.

Für den
Besuch des Museums muss unbedingt genügend Zeit eingeplant werden! Von hier aus
führen Wanderwege des Fichtelgebirgsvereins zum eigentlichen Ziel, dem 697 m
hohen Haidberg aus Serpentinit, der früher einmal unbewaldet und mit Heidekraut
(Name!) bewachsen war. Vor Jahren wurde das Gelände am Fuße ausgelichtet und
gibt seitdem der Arnika wieder Lebensraum.

weiterlesen weniger

Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Kulmberg Schwierigkeit: mittel Dauer: 13.5 h Länge: 52.9 km Höhenmeterdifferenz: 971 m Maximale Höhe: 794 m Minimale Höhe: 547 m

Service

Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

95119  Naila

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

Eignung

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
grün = geeignet, gelb = witterungsabhängig, rot = ungeeignet, grau = keine Infos vorhanden

Mit dem Handy scannen –
Daten unterwegs immer zur Hand

qrcode
Karte

Teile auf...