Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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Alte Heeresstraße

Wandern
FWV -

01/09 Markierungszeichen von FWV

Martin Weber -

02/09 Trogenbachviadukt von Martin Weber

TI Rennsteigregion im Frankenwald -

03/09 R von TI Rennsteigregion im Frankenwald

Armin Völkel -

04/09 Kirche Rothenkirchen von Armin Völkel

Martin Leubner -

05/09 Blick auf Rothenkirchen von Martin Leubner

Martin Leubner -

06/09 Blick zum Gegenhang von Martin Leubner

FTSC -

07/09 Heimatmuseum in Rothenkirchen von FTSC

Martin Leubner -

08/09 Frühlingswiese von Martin Leubner

Hans Heinlein -

09/09 Schutzhütte am Napoleonsbusch von Hans Heinlein

Alte Heeresstraßen waren auch Handelswege. Diese Altstraße war einst die schnellste Verbindung von Ludwigsstadt nach Rothenkirchen. 


Wenn man von Ludwigsstadt spricht, denkt man unwillkürlich an den Trogenbach. Er entsteht aus zwei Quellbächen in der Waldabteilung Alte Tröge nahe des Rennsteigs. Er fließt durch ein enges, unberührtes Waldtal, nimmt bei den Zwa Wage (Zwei Wege) den ebenso idyllischen Bärenbach auf, streift ehemalige Schieferbrüche, unterquert die 1881/85 erbaute Trogenbachtalbrücke (Eisenbahnbrücke: München-Berlin) und mündet im Stadtkern in die Loquitz.



Wir verlassen die Stadt gemeinsam mit dem FrankenwaldSteig über die Kirchgasse und unter dem Viadukt hindurch. Wir laufen parallel zur Bahnstrecke, bis wir auf einen Forstweg stoßen, welchem wir geradeaus folgen. Wir wandern beständig aufwärts, anfangs etwas steiler, mit gelegentlichen Ausblicken auf die B 85 und die Eisenbahnstrecke, so lange die Wanderstrecke nahe des Tales verläuft. 



An einem Rastplatz auf etwa halber Wegestrecke verlässt uns der FrankenwaldSteig nach links. Wir aber wandern im Wald weiter, kreuzen den Rennsteig und kommen dort zum Drei-Brüder-Kreuz, das an ein böses Ereignis während des 30-jährigen Krieges erinnert.

Drei Leute einer protestantischen Familie waren auf der Flucht zu den Glaubensgenossen in Lauenstein. Sie wurden von den rachelustigen Kronachern hier erwischt und zerhieben und zerstochen.



Nun ist es nur noch ein Katzensprung zur Straße Steinbach-Kleintettau, die unser Wanderweg auf der Höhe kreuzt und zwar an seinem höchsten Punkt (knapp 700 m). Wir laufen nun auf angenehmen Wegen eben durch Waldgebiete und durch freie Fluren. Immer mehr lichten sich die Wälder zu Gunsten schöner Ausblicke, so von der Windheimer Höhe auf Steinbach a. Wald (links) und rechts auf Windheim und ringsum auf die weiten, bewaldeten Frankenwaldhöhen.



Wir kommen in freier Landschaft am Napoleonsbusch (Info-Tafel und Sitzgruppe der Windheimer Wanderfreunde) vorbei.

Der Busch stand einst dort, wo vorzeiten die Truppen Napoleons einmal lagerten. Seit 1957 erinnert der schon zweite Nachfolger, eine Douglas-Fichte, an jene ferne Zeit, in der hier einst reges Leben pulsierte, wenn die Heerführer mit ihren Truppen durchzogen.



Begleitet von schönen Ausblicken queren wir die Straße, wo sich die alte und die neue Zeit begegnen (Umspannwerk und Kapelle). Andere Kapellen, Kreuze und Martern zeugen auf der Wanderung durch Feld und Wald von der tiefen Gläubigkeit der Menschen in Vergangenheit und Gegenwart. Abwechslungsreiche Ausblicke begleiten uns, wenn wir auf der wenig genutzten Straße zum Sportplatz nach dem von Schiefer und vielen schönen Sandsteinmartern geprägten Ort, nach Hirschfeld, wandern.



Wir gehen durch das lang gestreckte Hirschfeld, das 646 m hoch zwischen Ölschnitz und Steinbach gelegene Straßenangerdorf, zur Kirche Mariä Heimsuchung. Der Weiher an der Nordseite erinnert an die einst wehrhafte Kirche an der Stelle eines frühmittelalterlichen Turmhügels. 1806 zog Napoleon durch den Ort. Wir wandern geradeaus durch den Ort, verlassen die Hauptstraße und folgen einer Dorfstraße zusammen mit dem Burgenweg geradeaus ortsauswärts zu den drei großen Windrädern auf der Hochfläche, zu einer liebevoll restaurierten Kapelle und einer beeindruckenden Aussicht.



Wir laufen den Fahrweg weiter, der über weite Strecken durch den Wald führt. Wenn wir aus dem Wald ins Freie treten, bietet sich ein schöner Blick nach links auf das Umfeld des Haßlachtales. Auf dem gleichen Fahrweg erreichen wir bald rechts den historischen Galgenberg, den Schlossberg (links) und schließlich abwärts die im Jahr 2006 restaurierte Burg in Rothenkirchen.

Sie gehörte bis 1358 Ulrich von Haßlach, wurde dann an Konrad IV. von Würtzburg und 1667 durch Hans Veit IV. von Würtzburg an das Hochstift Bamberg verkauft. 1377 wurde dem Ort das Marktrecht und dem Adelshaus die Hohe Gerichtsbarkeit verliehen. Hausnamen erinnern im Umfeld noch an jene nun schon sehr ferne Zeit.

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Mühlgasse Schwierigkeit: mittel Dauer: 4 h Länge: 16.5 km Höhenmeterdifferenz: 319 m Maximale Höhe: 677 m Minimale Höhe: 396 m

Service

Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

95119  Naila

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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