Touren im Frankenwald –“ Wandertouren

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Pechkratzer-Weg DÖ 92

Wandern
FWV -

01/07 Markierungszeichen von FWV

Björn Stumpf -

02/07 Am Schlossberg von Björn Stumpf

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03/07 Langenau damals

Björn Stumpf -

04/07 Lamitzblick von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

05/07 Teichhaus Lamitztal von Björn Stumpf

Björn Stumpf -

06/07 Floßteich Langenau von Björn Stumpf

Armin Völkel -

07/07 Ortsmitte Geroldsgrün von Armin Völkel

Wandern über die Pfade des Lamitzwaldes. Wo heute naturnahe Wälder die Hänge des Lamitztales prägen, herrschte früher reges Treiben.

Die anspruchsvolle Wanderung führt durch stille, einsame Buchen- und Fichtenwälder und ist wegen mehrerer Talüberquerungen etwas anstrengend. Sie führt über den Schlossberg in das reizvolle Lamitztal, den Silbergrund hinauf zur Wolfersgrüner Straße und wieder den Stollengrund abwärts in die Langenau. Nochmals aufwärts wandernd kommen wir auf den einst auch von Pechkratzern begangenen Wegen durch den Grießbachsgrund und über das Pfaffenbächlein zurück nach Geroldsgrün.


Die Wanderung startet im Zentrum von Geroldsgrün. Zusammen mit dem Vochela-Weg (DÖ 91) kommen wir nach Hertwegsgrün. Am Ortsschild laufen wir an der Antennenanlage zum Wald, dann am Waldrand entlang, durch den Wald zu einer Forststraße, der wir nach links zu einer weiteren folgen. Nun bergab wandernd treffen wir direkt auf den wohl schönsten Aussichtspunkt auf unserer Wanderung, dem Lamitzblick.


Wir folgen der Forststraße weiter talbawärts. Diese wurde übrigens vorwiegend von den damals arbeitslos gewordenen Bergleuten gebaut. Sie besteht seit 1861.


Bald biegen wir nach links in eine weitere Forststraße, die sich etwa 2,5 km am Hang aufwärts hinzieht und am Platz vor dem Schlossberg einmündet. Kundige Wanderer mit einem geschulten Blick entdecken an den Hängen dieser Wegestrecken da und dort Überreste des Bergbaues vergangener Tage. Schöne Mischwälder, einige Durchblicke und mehr oder weniger weite Seitentäler begegnen uns dabei.


Von der Kreuzung aus führt ein Stichweg über den Felsrücken 200 m hinauf zum Burgstall Hohenrod, der sich auf dem von zwei Ringgräben gesicherten, allseitig abfallenden Bergkegel 150 m über dem Lamitztal erhebt.


Die Überreste der einstigen Befestigungsanlange machen den Abstecher sehr lohnenswert. Ende des 12. Jahrhunderts von den Dienstmannen der Herzöge von Meranien erbaut, wurde sie nach endlosen Streitigkeiten mit den Bamberger Bischöfen 200 Jahre später abgebrochen.


Wir wandern am Schlossberghang zusammen mit dem Europäischen Fernwanderweg 3+6 an einem Waldtal entlang beständig abwärts in das Lamitztal. Wenn wir vorher beim Einmünden in die Forststraße etwa 200 m aufwärts laufen, sehen wir rechts am Hang das Mundloch eines (unrentablen) Versuchsstollens der Firma Faber Castell.


So still und beschaulich wie gegenwärtig hat man das Tal in der ferneren Vergangenheit nicht erlebt, wenn hier Pechkratzer, Bergleute, Köhler und Holzhauer ihrer Arbeit geschäftig nachgingen. Weiter unten im Tal nutzen die Flößer gleich zwei durch die Grenze (Markgrafschaft Fürstbistum) getrennte Floßteiche zum Triften und Flößen (und später zum Baden) genutzt wurden. Einer dieser Floßteiche, das sog. "Teichhaus" befindet sich nur ca. 200m talabwärts.


Wir queren das Tal und wandern den gegenüberliegenden Silbergrund mit schönen Ausblicken an zwei altehrwürdigen Buchen vorbei, überqueren nach dem Aufstieg die Wolfersgrüner Straße und gehen wieder abwärts.


An einer Wiese wurde früher in einem Kalkofen der nahebei gewonnene Kalk gebrannt. Der Flaserkalk wurde auch als Baustein gebraucht. Im Nahbereich befindet sich auch die für die Öffentlichkeit wegen der Einsturzgefahr und wegen der Fledermäuse gesperrte Alexander von Humboldt-Höhle (Rauhberghöhle).


Wenn wir durch den Stollengrund abwärts wandern, erinnern überwachsene Abraumhalden an den ehemaligen Bergbau. Im Tal, beim vormaligen Forst- und Gasthaus Langenau, können wir uns an dem eisenhaltigen Säuerling der Max-Marien-Quelle laben, deren Wasser aus dem durchwanderten Gebiet kommt. Auch in der Langenau befindet sich etwa 100 munterhalb des alten Forsthauses ein Floßteich.


Auf der gegenüber liegenden Talseite gehen wir zum Aussichtsfelsen Schwammerling, der einen schönen Blick zurück zum ehemaligen Forsthaus bietetWir gehen dafür dirket durch das Hoftor des ehemaligen Forsthauses. Auf einem angenehmen Jägersteig laufen wir lange durch Buchenwälder aufwärts und weiter durch den Grießbachsgrund, freuen uns weiter oben auf einen schönen Blick zurück und kommen hinauf zu einer Forststraße, die uns zum Parkplatz an der Langenauer Straße führt. Dort gehen wir links weiter und laufen an einem aus einem abgesoffenen Stollen entstandenen Teich vorbei, nach etwa 700 m (am Pfaffenbächlein) rechts hinüber durch den Geroldsgrüner Knock und kommen über die Keyßerstraße zurück nach Geroldsgrün. Am großen Teich (ehem. Schwimmbad) halten wir uns rechts und kommen bald wieder zum Ausgangspunkt zurück.

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Anfahrt

Ortsmitte Geroldsgrün, Parkplätze und möglicher Einstieg auch am alten Schwimmbad (Keyßerstraße).
Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Ortszentrum, Parkplatz Schwierigkeit: mittel Dauer: 3.7 h Länge: 14.1 km Höhenmeterdifferenz: 576 m Maximale Höhe: 681 m Minimale Höhe: 463 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

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Kontakt

Frankenwaldverein e.V.

Karlsgasse 7, D-95119 Naila

96317  Kronach

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

https://www.frankenwaldverein.de/

Ersteller

Frankenwaldverein e.V.

T: 09282/3646

info@frankenwaldverein.de

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