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Pfarrkirche St. Jakob und St. Erhard

Kirchen / Markgrafenkirchen
David Sünderhauf - Markgrafenkirchen e. V. & David Sünderhauf

01/02 Pfarrkirche St. Jakon und St. Erhard in Rugendorf von David Sünderhauf © Markgrafenkirchen e....

David Sünderhauf - Markgrafenkirchen e. V. & David Sünderhauf

02/02 In der Pfarrkirche St. Jakon und St. Erhard in Rugendorf von David Sünderhauf ©...

Markgrafenkirche in Rugendorf. Lilien und Maiglöckchen.

"Mein Freund ist wie die Lilie unter den Disteln". Der Vers aus dem Hohelied des Salomo, einer Sammlung von Liebesliedern, steht auf dem Beichtstuhl, vielleicht dem kostbarsten Stück der Kirche. Gemeint ist Jesus Christus, der Freund der Sünder. Die Lilie ist aber umringt von lauter giftigen Maiglöckchen. Daneben auf dem Altar steht Petrus mit dem großen goldenen Schlüssel, in der Mitte Christus, der Heiland ("Soter"), mit der Weltkugel und dem Kreuz darauf, und rechts der Namenspatron Jakobus, der Pilgervater mit dem Stab. Engel und die Kreuzesszene bekrönen den Altar, den die Gemeinde 1663 selbst finanziert hat, wie die Inschrift stolz verkündet. Die Figuren hat Johann Georg Brenck geschnitzt, genauso wie den Taufsteindeckel mit Johannes dem Täufer oben drauf. Das Kunstwerk schmückt jetzt einen neugotischen Stein. In der Mitte des geräumigen Chorraums steht ein zweiter, älterer in archaischer runder Form, 1667 ebenfalls von der Gemeinde gestiftet. 

Die Freiherren von Waldenfels ließen die Kapelle aus dem 14. Jahrhundert erweitern und ausbauen. Im Barock wurden die Felder des spätgotischen Gewölbes und die flache Decke ausgemalt und mit Stuckornamenten verziert. Die Doppelemporen und das Gestühl erhielten ihre Bemalung. Die Felder der Brüstungen sind teils mit Blumenschmuck, teils mit Wappen, überwiegend mit biblischen Szenen und den Namen der Stifter bemalt. Die beiden Darstellungen an der Orgelempore fallen besonders auf: Die Engel im Himmel und die Erlösten preisen die Ehre Gottes des Vaters und des Lammes. Mit bunten Blumen sind auch die Herrenstühle derer von Waldenfels geschmückt, genauso wie die Kniebänke am Altar (1780) und das Lesepult (1761). Wertvolle Grabsteine erinnern an die Adeligen und an Geistliche. 

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Dorfplatz 1 95365 Rugendorf http://www.markgrafenkirchen.de

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Evang.-Luth. Pfarramt Rugendorf Dorfplatz 1 95365 Rugendorf pfarramt.rugendorf@elkb.de https://www.e-kirche.de/web/kg-rugendorf
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