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Qualitätswege Wanderbares Deutschland

Frankenweg – Vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb

Die ganze Vielfalt Frankens auf nur einem Weg erkunden? Aber ja! Möglich ist dies auf dem 520  Kilometer langen „Frankenweg – Vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb“. Im Jahr 2004 wurde er als einer der ersten großen Fernwanderwege überhaupt mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands ausgezeichnet.

Sechs fränkische Urlaubsregionen mit ihren typischen Landschaften, Menschen und Eigenarten durchstreift der Frankenweg von seinem Startpunkt am „Drehkreuz des Wanderns“ in Untereichenstein aus: den Frankenwald, das Obermain Jura, die Fränkische Schweiz, das Nürnberger Land, den Naturpark Altmühltal, und das Fränkische Seenland. Er endet schließlich in Harburg auf der Schwäbischen Alb.

Den Frankenwald durchquert er auf 123 Kilometern, streift Höhenzüge mit überraschenden Ausblicken, tief eingeschnittene Wiesentäler und dichte Wälder. Historische Flößerorte liegen ebenso an der Strecke wie das wildromantische Höllental, der Döbraberg als höchste Erhebung des Frankenwaldes, das enge Tal der Wilden Rodach, die Lucas-Cranach-Stadt Kronach mit der nie bezwungenen Festung Rosenberg und Kulmbach, die „heimliche Hauptstadt des Bieres“, mit der trutzigen Plassenburg.

Erwandern Sie sich den Frankenwald mit allen Sinnen und genießen Sie die fränkische Lebensart in vollen Zügen.

Alle Infos zum Frankenweg: www.frankenweg.de

Fränkischer Gebirgsweg

Der 425 Kilometer lange „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ verbindet die höchsten Gipfel der fränkischen Landschaften, führt die Wanderer in geheimnisvolle Felsenlabyrinthe und Höhlen, vorbei an stolzen Burgen und durch traditions- und kulturreiche Städte.

Ausgehend vom „Drehkreuz des Wanderns“ in Untereichenstein im Frankenwald führt er weiter ins Fichtelgebirge, wo der große Waldstein, der Doppelgipfel der Kösseine, der Ochsenkopf und natürlich der Schneeberg – mit 1.051 Metern Frankens höchster Gipfel – auf die Wanderer warten.

In der Fränkischen Schweiz und dem nördlichen Teil des Nürnberger Landes geht es vorbei an den charakteristischen, hoch aufragenden Kalksteinfelsen und den geheimnisvollen Tropfsteinhöhlen. Entstanden sind die skurrilen Felsformationen und Hohlräume als Teil der süddeutschen Schichtstufenlandschaft durch Meeresablage-rungen aus der Zeit des Erdmittelalters.

In Harburg mündet der Fränkische Gebirgsweg schließlich in den Frankenweg, ebenfalls ein „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“.

Neben den zahlreichen Gipfeln der durchwanderten Mittelgebirge sind die vielfältigen kulturellen Highlights entlang der Strecke wie das Felsenlabyrinth in Wunsiedel, das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth oder die Wallfahrtsbasilika in Gößweinstein  immer einen Stop oder Abstecher wert.

Eine fränkische Brotzeit und eine Schnaps- oder Bierspezialität kommen dann nach einem erlebnisreichen Wandertag gerade recht – Schließlich befindet man sich in der Genussregion Oberfranken!

Alle Infos zum Fränkischen Gebirgsweg: www.fraenkischer-gebirgsweg.de

Fränkisches Steinreich

Geologie auf Schritt und Tritt – das bietet der Qualitätsweg Wanderbares Deutschland „Fränkisches Steinreich“, der vom Großen Waldstein im Fichtelgebirge auf rund 75 Kilometern bis nach Fels/Schübelhammer im Frankenwald führt.

Auf vier Tagesetappen zwischen 15 und 22 Kilometern Länge erwandern Sie sich mehr als 40 interessante und informative Wegpunkte mit erd- und kulturgeschichtlichem Hintergrund. Zahlreiche Schautafeln vermitteln anschaulich wissenswerte Informationen zur Entstehung der durchwanderten Landschaften.

Gleich zu Beginn der Wanderung am eindrucksvollen Granitmassiv des Großen Waldsteins durchqueren Sie auf dem „Fränkischen Steinreich“ die außergewöhnlichen Gneiskomplexe des Münchberger Hügellandes.

Den zweiten Abschnitt des Weges prägen die enorm vielfältigen und teilweise mehr als 500 Millionen Jahre alten Gesteinsschichten des westlichen Frankenwaldes. Vorbei geht es an der barocken päpstlichen Wallfahrtsbasilika „Mariä Heimsuchung“ in Marienweiher, die zu den ältesten Marienwallfahrtskirchen in Deutschland zählt und jährlich etwa 8.000 Pilgerinnen und Pilger in den Frankenwald lockt. Weiter führt Sie der Weg direkt durch die malerische und imposante Steinachklamm, die zu Bayerns schönsten Geotopen zählt. Hier befindet sich auch das kuriose Till-Eulenspiegel-Museum im Waffenhammer mit seinen zahlreichen Bronze-Skulpturen. Eine spontane Führung mit Gerhard Marek sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Der integrierte Themenweg „1.000 Schritte Erdgeschichte“ zeigt Ihnen dann anschaulich die Entstehungsgeschichte unserer Erde vom unförmigen Materienhaufen bis zur Geschichte des Menschen auf den letzten Zentimetern.

Und nach den ereignisreichen Wanderetappen durch unsere geologisch äußerst spannende Mittelgebirgslandschaft warten am Abend gemütliche fränkische Gasthäuser mit typischen Spezialitäten der regionalen Küche auf Sie –  natürlich darf ein leckeres Bier zum Abschluss des Tages nicht fehlen!