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Gut und schnell untergebracht:
Tradition
Der Klassiker im Frankenwald ist die Bratwurst, die vom hungrigen Gast allerdings eine gewisse Entscheidungsfreude fordert. Noch immer gibt es hier streng verlaufende Bratwurstgrenzen, denn jeder Ort hat seine eigene Art der Zubereitung. Bei der regionalen Küche dürfen aber auch roter und weißer Pressack nicht fehlen, Braten aller Art sowie Schlachtschüsseln, die im Frankenwald noch Krumba genannt werden. Vor allem für Ernährungsbewusste ist es gut zu wissen, dass die Wirte fast ausschließlich Produkte aus der Region verwenden, so dass lange Transportwege vermieden werden und zugleich die heimischen Bauern Unterstützung finden.
Dies gilt auch für das Frankenwälder Zicklein, das einst den Spitznamen Eisenbahnerkuh trug und das Nutztier der armen Leute, der Weber und Flößer war. Mittlerweile haben die Gastronomen das gesunde Fleisch der Zicklein für ihre Küche entdeckt, denn es gilt als besonders fett- und cholesterinarm. Eine kleine Sprachreise für ortsfremde Gäste ist die Bestellung von Klößen, die hier als Kließ, Klöß oder Glees auf den Tisch kommen. In manchen Orten wird bis heute sogar von den Schwellenhupfern gesprochen, denn anders als der Thüringer Kloß behält der Fränkische Kloß auch auf dem Teller seine Form und verläuft nicht weich nach außen.





