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Waldgebiet des Jahres 2017

Der Frankenwald ist vom Bund Deutscher Forstleute zum Waldgebiet des Jahres 2017 ernannt worden

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Die Auszeichnung "Waldgebiet des Jahres" vergibt die Vertretung aller Forstleute in Deutschland - der Bund Deutscher Forstleute - an Forstleute, die den Wald vorbildlich und in allen Bereichen nachhaltig bewirtschaften und eine gute Partnerschaft in der Region bilden.

Der Frankenwald verbindet:

  • Er verbindet durch das Grüne Band die Freistaaten Bayern und Thüringen nach langer Trennung.

  • Die Forstleute verbinden durch nachhltiges und umsichtiges Handeln Forstwirtschaft und Naturschutz.

  • Holznutzung und Arbeitsplätze, aber auch Industrie, Handwerk und Kultur gehören im Frankenwald zusammen.

  • Er trägt seine große Vergangenheit in eine hoffentlich ebenso erfolgreiche Zukunft.

  • Die Forstleute im Frankenwald verbinden Menschen unterschiedlicher Regionen, Wirtschaftszweige und Interessen - sie verbinden uns.

Jagdfeuer

Foto: BaySF, Forstbetrieb Rothenkirchen


Der Frankenwald ist durch seine großen unzerschnittenen Waldgebiete Rückzugsraum seltener und bedrohter Arten und Garant für eine zuverlässige Trinkwasserversorgung in und für Oberfranken. Durch umsichtige forstliche Nutzung kommt der seltene Schwarzstorch beispielsweise im Frankenwald flächendeckend vor und die Wildkatze kehrt zurück. Dieses fein verzahnte Zusammenspiel zwischen Naturschutz und Waldwirtschaft ist das Ergebnis der vorbildlichen Arbeit der Forstleute in Bayern und Thüringen.

Der Frankenwald besteht hauptsächlich aus Fichten. Das ist historisch zu erklären, denn seit dem Mittelalter wurden für Köhlerei, Glashütten, für Brenn- und Bauholz und Flößerei große Flächen der Buchenbestände vernichtet. Diese konnten schnell und kostengünstig nur mit Nadelholz wieder aufgeforstet werden. Die Tanne war eigentlich die wichtigste Baumart, durch die Kahlschlagswirtschaft im 19. Jahrhundert gewann jedoch die Fichte die Oberhand. Als gute Einnnahmequelle für Floßherrn und Arbeitsplatz für Flößer wurde sie über den Main und Rhein bis Holland verkauft. Sie ist auch heute noch der "Brotbaum" der Forstwirtschaft. Nicht zuletzt deshalb wurde die Fichte zum Baum des Jahres 2017 gewählt.

Allerdings ist die Fichte durch den Klimawandel bedroht. Daher ist es das große Ziel der Forstleute, die Fichtenreinbestände in klimastabile Mischwälder zu überführen. Dieser Waldumbau wird durch die lange Produktionszeit in der Forstwirtschaft noch etwa 100 bis 200 Jahre dauern.

» Hintergrundinformationen des BDF zur Auszeichnung.

» Hintergrundinformationen der Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Nordhalben zur Auszeichnung.

Forsteinrichtungen im Frankenwald

Veranstaltungen zum Thema:

12.08.2017
19.08.2017
09.09.2017
17.09.2017
07.10.2017
14.10.2017
15.10.2017