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Logo Frankenwald Draussen. Bei uns.

Unsere Kulturlandschaft

Mehr als Wald und Wiesen...

Wenn Sie nach Entschleunigung suchen, dann sind Sie bei uns im Frankenwald genau richtig. Versuchen Sie es mal mit einem Kontrastprogramm zur Reizüberflutung eines digital vernetzten Alltagseinerleis. Tauchen Sie ein in die wunderschöne, gewachsene Kulturlandschaft des Frankenwaldes. Verwöhnen Sie Ihren Körper, Seele und Geist und gehen Sie auf Entdeckungstour durch einsame Täler, verwunschene Wälder und weitläufige Wiesen. Im Frankenwald gibt es viele verborgene Schätze zu bergen. Und Ihre landwirtschaftlichen Gastgeber helfen Ihnen mit persönlichen Geheimtipps...

Agrotourismus im Frankenwald

Agrotourismus Frankenwald bietet viel mehr als ein Bett auf dem Land. Agrotourismus bringt die Vielfalt der bäuerlichen und ländlichen Urlaubsangebote zusammen und bietet Ihnen als Gast einen lebensechten Zugang zur lokalen Kultur und den landschaftlichen Besonderheiten der Region: Bäuerliches Handwerk, regionale Spezialitäten, hautnahe Begegnung mit Tieren, Erlebnisangebote mit Familienanschluss, viel Wissenswertes über den Lebensalltag der landwirtschaftlichen Familienbetriebe und natürlich unvergessliche Begegnungen mit kernigen Menschen und ihren würzigen Geschichten.

Urlaub auf dem Bauernhof/Landhof

Sie haben die Wahl, aus sechzig Land- und Bauernhöfen das Passende für sich zu finden.
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Erlebnishöfe

Erlebnishöfe vermitteln landwirtschaftliche Praxis und laden zum Mitmachen ein.
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Hofbewirtung

Genießen Sie traditionelle Gerichte mit typischen regionalen Produkten direkt auf dem Bauernhof.
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Hofverkauf/Direktvermarktung

Über dreißig Bauernhöfe bieten ihre Erzeugnisse direkt ab Hof oder auf Bauernmärkten zum Kauf an.
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Bei uns im Frankenwald ist natürlich der Wald - nomen est omen - die prägende Landschaftsform. Die meisten Wälder in unserer Region sind aber keine Urwälder und auch nicht naturbelassen, sie werden bewirtschaftet und sorgen für den Lebensunterhalt ihrer Besitzer. Der "Brotbaum" des Frankenwaldes, die Fichte, ist immer noch weit verbreitet, es findet jedoch ein Umdenken bei den Waldbauern und Forstwirten statt, hin zum bunten Mischwald, der dem Klimawandel besser gewachsen ist.

Auch die meisten Wiesen im Frankenwald werden landwirtschaftlich genutzt und meistens zweimal im Jahr gemäht, um Heu oder Silo zu machen. In manchen Gebieten, zum Beispiel in der Teuschnitz-Aue, laufen spezielle Programme, die eine späte erste Mahd der Wiesen erst ab Juli vorschreiben. Dadurch soll die Artenvielfalt der Blumen und Kräuter auf den Wiesen - in der Teuschnitz-Aue vor allem die Arnika - erhalten werden. Und dann gibt es natürlich auch bei uns im Frankenwald Getreidefelder, Rapsfelder oder Maisäcker, Kartoffelfelder oder Christbaumplantagen.

Die Landwirte haben im Lauf der Jahrhunderte ganz entscheidend das Landschaftsbild verändert und geprägt. Wo früher dichte Wälder standen, wurden Flächen gerodet, um darauf Siedlungen zu errichten und Ackerbau zu betreiben. Vor allem auf den Hochflächen und in den Tälern des Frankenwaldes sind so freie Flächen entstanden, die mit Feldfrüchten bebaut oder als Weide für die Tiere genutzt werden konnten.

Wie überall in Deutschland hat sich die Landwirtschaft im Frankenwald in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Auch bei uns hat ein massives Höfesterben stattgefunden. Trotzdem sind die bestehenden Betriebe ein Garant für den Erhalt der typischen Frankenwaldlandschaft. Ohne Felder gäbe es keine freien Hochflächen mit weiten Horizonten, ohne die Waldbauern und ihre Arbeit im Forst gäbe es kein Wegenetz, auf dem Wanderer die Region erkunden können. Und ohne die Getreide- und Gemüsebauern und die Viehzüchter gäbe es die typische Frankenwaldküche mit den regionalen Spezialitäten und Besonderheiten nicht.